Dateinamen leichter merken
#1

Ein einfacher Tipp für eine Merkliste:  

https://digital-cleaning.de/index.php/da...er-merken/

Welche "Rubriken" verwendet Ihr denn so in Euren Dateinamen?
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#2

Eine Übersetzung der SDReadme.rtf ins Deutsche:


Angehängte Dateien
.txt SDReadme_de.txt Größe: 10,1 KB  Downloads: 8

Beste Grüße
Horst
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Meine Evernote-Blogbeiträge https://www.hsw2.de/category/evernote/
Windows 10 / HUAWEI P20 lite EMUI 9.1.0 ANE-LX1 9.1.0147/C432E5R1P7)/Android 9






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#3

Das Thema hatte sich für mich erledigt, als ich mir keine Dateinamen mehr ausdenken musste, die in die 8+3-Logik von MS-DOS passen mussten. Also damals, als ich meinen ersten Macintosh bekam (einen SE, tolle Kiste).

Seitdem bekommen meine Dateien halbwegs sprechende Namen, ergänzt um das Datum als JJ(JJ)MMTT, was die Sortierung erleichtert. Das plus eine sinnvolle Ordnerstruktur haben mich unter Windows alles wiederfinden lassen, was ich dort jemals vergraben hatte. Notfalls eben Volltextsuche auf dem Laufwerk, seit der SSD auch kein Drama mehr !

Mit EN gehe ich jetzt noch den Schritt weiter und verzichte auf die hochwissenschaftliche Benamsung (= Notiz-Kopfzeile). Notizbuchstruktur und Schlagworte haben das abgelöst, plus die hervorragende Suche. An Notizbüchern und Schlagworten feile ich noch, da lerne ich dazu (auch hier), aber gefunden habe ich alles, was zu finden war.

Bevor ich mir jetzt noch so ein Zeug ausdenke wie in dem Beitrag, merke bzw. mit weiteren Tools überlagere, ist es meine Empfehlung, etwas Zeit in die tiefere Such-Syntax von Evernote zu investieren. Selbst was die erste Suche eventuell noch nicht liefert (oder unter zu vielen anderen Fundstellen begräbt), wird so gefunden.

Noch ein Tip in den Zeiten, in denen man hier noch ein Wölkchen aufmacht und dort eines: Die Pest sind die verschiedenen Cloudspeicher, die man oft nur deshalb benötigt, weil App A über Cloud 1 synchronisiert, die wiederum App B nicht kennt, die dafür in Cloud 2 ablegt etc. Hier muss man sich gut überlegen, was wohin läuft, und sich regelmässig Zeit reservieren, dies aufzuräumen und zu verhindern, dass sich dort wichtige Dateien im Original (!) ablagern, die dort aber nur gefunden werden, wenn man gezielt an diesem Ort sucht. 

Meine Clouds sind reine Sync-Plattformen, ich speichere dort nichts originäres. 2 Ausnahmen: EN und iCloud, was zugleich auch die beiden Dienste sind, für die ich bezahle. EN ist gewollt, um die iCloud kommt man als Apple-Benutzer nicht herum, und das funktioniert auch wirklich super.
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#4

Danke für die ausführliche Beschreibung! Denke auch, dass das so recht gut klappt - benötigt aber dann doch 2 Voraussetzungen, die Du ja beschreibst:

1. Man nutzt Evernote als Dokumentenmanagement. Habe ich ja selbst über lange Jahre so gemacht - tatsächlich hat man in diesem Fall einen geringen Pflegeaufwand, obwohl man auch da ein wenig auf Notizbuchstruktur usw. achten muss. Funktioniert aber im Alltag wirklich gut.

2. Du bleibst innerhalb eines Systems: Mac, iOS und iCloud. Das hat natürlich einen idealen Datenaustausch.

Ich selbst bevorzuge seit einiger Zeit für den Block "Archiv-Dokumente" (Steuer, Versicherungen, Verträge usw.) die Datei- und Ordner-Struktur. In Kombination mit einigen Tools funktioniert das vergleichbar komfortabel und schnell - einschließlich starker Suchsyntax. Lediglich mobil hätte hier Evernote etwas die Nase vorn, aber so oft greife ich unterwegs gar nicht auf das Archiv zu. 
Die Vorteile, die ich in diesem Bereich sehe:
a) keine Abhängigkeit von einem größeren Softwareprodukt (egal, ob nun Evernote, OneNote oder was auch immer),
b) einfachere und transparentere Sicherungsmöglichkeiten meiner Daten,
c) bessere Versionierung.

Die deutlichen Stärken von Evernote liegen für mich eher in den Blöcken "Nachschlagematerial/Referenzmaterial" und "Projekte/Prozesse/Ideen usw.". Da kenne ich nach wie vor kein Produkt, mit dem ich ähnlich flott, gut und unkompliziert arbeiten könnte. Hier bewahre ich auch einen ordentlichen "Packen" jener Dokumente auf, mit denen ich arbeite, da ich damit deutlich mehr Möglichkeiten habe (Links zu Informationen, zusätzliche Bemerkungen in der Dokumenten-Notiz usw. usw.).

Zur Namensgebung von Dateien: Ja, sicher, kann man auch mit sprechenden und längeren Bezeichnungen machen. Ich sehe aber keinen sehr großen Vorteil darin, da mir ohnehin in der Regel eine Vorschau der ersten Seite gegeben wird, wodurch ich mich an den exakten Inhalt erinnere. Dafür entlastet mich ein Muster: So ein Schema hat man nach kurzer Zeit intus, nach erfolgtem Scan muss ich nicht weiter nachdenken. Und ich halte mir offen, Automatisierungstools einzusetzen, die für Wenn-Dann-Bedingungen oft ein Muster benötigen.

Bei den Cloud-Lösungen stimme ich Dir zu: Man sollte sich auf eine konzentrieren und die Dokumente nicht "verstreuen". iCloud ist sicher im Mac-/iOS-Universum eine gute Möglichkeit, für meine Win-/Mac-/iOS-(plus ein bisserl Android)-Kombi hat sich Dropbox als sehr gut erwiesen - überall die tupfengleiche Struktur, egal, welches Gerät, egal, welche Plattform. (Wenn man Dropbox nicht mag, gibt es ja genügend Alternativen).
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#5

Für meine Ordner / Datei-Ablage verwende ich im Dateinamen mittlerweile keine Kategorien mehr. Der Name besteht ausschließlich aus dem Erstellungsdatum und Kurzbezeichnung, zum Beispiel 20190107_Mitgliederbeitrag-DLRG.pdf
Die Kategorisierung erfolgt dann mittels der Ordnerstruktur, zum Beispiel /Steuer2019/Vereine/.

Warum? Ich nutze zum Beispiel für die Vorbereitung der Steuer ein Projekt in Meistertask. Jeder Ordner, wie zum Beispiel Vereine, ist eine Spalte und die darunter liegenden Karten sind wie die Dateien bezeichnet. Für mich die übersichtlichste Methode, damit ich nichts vergesse.

Für die Benennung der Dateien verwende ich Hazel. Alle Dateien, egal ob vom Scanner oder als PDF-Ausdruck landen in meinem Scanner Ordner auf dem Macbook. Hazel überwacht den Ordner und benennt die Dateien nach Erkennung um und legt sie entsprechend in den Ordner/Unterordner ab.

Abschließend werden mittels ChronoSync einmal in der Woche die Ordner und Dateien auf einen Files-Server gesichert. Damit in der Zwischenzeit nichts verloren geht, wird der Ordner mit Googles Backup & Sync überwacht und temporär gesichert.

MfG
Chrischan
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