Diese Notiz löschen
Hinweis zur Löschung inaktiver Anmeldungen: *klick*

Diese Notiz löschen
Keine Bestätigungsmail für die Registrierung erhalten? *klick*


Bücher und Zeitschriften scannen - langes Video
#1

Ich habe im DC-Blog ja früher schon mal gezeigt, wie man mit einer Kreißsäge Buchrücken entfernt.
Hier eine sehr lange Version, von jemandem, der zentnerweise seine Magazine archiviert hat ... :-)
Zitieren
#2

Wahnsinn ... ich hab nach 5 Zeitschriften die Segel gestrichen Big Grin
Zitieren
#3

(31.07.2019, 16:06)Birgit schrieb:  Wahnsinn ... ich hab nach 5 Zeitschriften die Segel gestrichen Big Grin

Und ich nach 5 Minuten Video schauen.  Big Grin
Zitieren
#4

(01.08.2019, 07:43)Fröschl schrieb:  
(31.07.2019, 16:06)Birgit schrieb:  Wahnsinn ... ich hab nach 5 Zeitschriften die Segel gestrichen Big Grin

Und ich nach 5 Minuten Video schauen.  Big Grin


... ich hab's mir jetzt echt einmal gegeben und mir das gaaaaanze Video angeschaut.
(Hat in seiner Detailfreude und Ausführlichkeit was Meditatives, irgendwie wie die Wieder-Entdeckung der Langsamkeit...)

Und an vielen Stellen musste ich an vielen Stellen schmunzeln, weil es mich an früher und auch meine Irrungen und Wirrungen erinnerte.

U.a. hatte ich solche Jäger- und Sammlerzeiten mit mehr oder minder regelmäßig am Zeitungsstand mitgenommenen und dann für irgendwann gesammelten ct's und so weiter auch einmal. 
Und auch mich haben irgendwann alle (im Detail Wink ) ... vorgestellten Alternativerwägungen zum Scannen (Scannen per Flachbrettscanner, Multifunktionsgerät, Handy oder Kamera, ggf. auch mit selbstgebastelten Aufbauten, damit es schneller geht oder die Abbildungen besser werden) irgendwann irgendwie (meist nur theoretisch) beschäftigt.
War mir dann aber alles zu schwerfällig, aufwendig oder umständlich um es zu versuchen.

Von den Zeitschriften, die mir lange wichtiger waren (meine ehemals "geliebte" ct-Sammlung ...) konnte ich mich vom Papier zumindest schubweise dadurch lösen, dass ich mir hin und wieder 10-Jahressammlungen auf DVD, also diesen inzwischen auch schon fast historischen Silberscheibchen kaufte (Alles in perfekter Qualität, sowieso mit OCR behandelt, durchsuchbar usw. usf.) Aber auch die haben sich dann irgendwo gestapelt und ich habe so gut wie nie reingeschaut.

Auf vollständige Heft- oder gar Jahrgangsarchive kann zumindest ich deswegen weitestgehend verzichten. (Wenn ich - inzwischen seltener - noch irgendwas aus Zeitschriften archivieren will, dann reicht es mir inzwischen, nur die betroffenen Seiten für den Einzel-Artikel selbst per Cuttermesser und Lineal auszuscheiden unddurch den Scanner zu schicken oder doch schnell - z.B. mit Evernote - abzufotografieren...)

Was das Video zu recht in fast quälender Ausführlichkeit zeigt, ist wie wertvoll ein professionellerer Einzugsscanner für "Masse", also den ersten Start in die Digitalisierung ist. (Wenn's bei A 4 bleiben kann, dann machen es ja die kompakteren Geräte wie der Fujitsu IX 500 oder vergleichbar, z.T. noch einfacher und schneller, da damit ein PDF-Scan gleich mit OCR-Erkennung in kaum längerer Zeit erstellt wird.)

Bewundernswert finde ich auch die professionelle und sicher mit viel Mühe zusammenorganisierte und gebaute "Papierschneidestation". Wink Auch das wäre mir aber im Ergebnis vielleicht ein wenig zu sperrig (und irgendwann ist man mit dem großen Digitalisierungsschwung ja hoffentlich auch durch und braucht solch unhandliche Papierschneideapparate nicht mehr. (Was nützt die Papierplatzersparnis, wenn statt des Papiers nun Staub sammelnde große Apparaturen herumstehen?)

Mein Alternativvorschlag wäre hier: Freundlichen und gut ausgestatteten Copyshop, vielleicht um die Ecke ?, mit professioneller elektrischer Papierschneidemaschine suchen. Einen guten Preis aushandeln und dann mit einem Wäschekorb gleichformatiger Zeitschriften vorbeikommen. Der Großteil der gesammelten Papierberge sollte dann in einigen wenigen Minuten von seinen Heftungen / Rücken in Stapeln von gut und gerne mehreren cm befreit sein. Das spart dann auch den Aufwand und Platz für zuhause...
(für kleine Stapel zum Wegscannen habe aber auch ich einen mobilen Papierschneideroller für ca. 8-10 Blatt..., der lässt sich aber noch halbwegs gut irgendwo verstecken...)

Fazit, jetzt einmal unabhängig davon, dass 43 Minuten für solche eine Videozusammenfassung echt etwas lang sind: Wer (aus der ex ante Sicht) mit der Digitalisierung anfangen will (und ein wenig Zeit hat), dem ist damit geholfen. Wer diese Phase hinter sich hat (und ein wenig Zeit hat), kann dabei gern ein wenig schmunzeln und sich wie ich an sich selbst erinnert fühlen.

Schönes Video-Fundstück, Dank an Dich dafür Herbert!!

gibt übrigens auch einen zweiten (nicht ganz so langen  Wink ) Teil , in dem sich der Kollege - wie mir scheint mit durchaus humorvoller Selbstkritik - auch mit dem Faktor Zeit und Kosten seines umfassenden Digitalisierungsprojektes befasst...

Zitieren
#5

Ja, man muss da schon ein echter Sammler sein :-)

In 99,9 % der Fälle schaut man in diese Art der Literatur nie wieder rein. Auch nicht in alte Unterlagen (viele heften AGBs, Broschüren von Sicherungen usw. mit ab). Man benötigt dies nie, nie, nie wieder ... Auch nicht, wenn man in Rente ist. Auch nicht, wenn man auf einer einsamen Insel sitzt ...

Mein Rat: Flott ins Altpapier oder verschenken.
Auch nicht digitalisieren - denn auch die digitalen Dateien ruft man nie wieder auf. 

Alte Krimis, Comics, vergriffene Bücher hingegen digitalisiere ich _gelegentlich_ auf diese Weise, da das Lesen auf dem iPad deutlich mehr Spaß macht. Aber gut, das ist 3, 4 x im Jahr - da reicht auch mein preisgünstiger Büro-Hebelschneider ...
Zitieren
#6

(01.08.2019, 15:45)Herbert schrieb:  Ja, man muss da schon ein echter Sammler sein :-)
...
Zeitschriften/Magazine: Inzwischen kann man im Netz nach den gleichen Fragestellungen recherchieren und fündig werden.
Bücher: Hier wird wohl kaum jemand den "teuer" bezahlten Lesestoff "nur so" Buchrücken, Deckel, Seiten beschneiden und Archivieren? Einziges Argument des platzsparenden Mitnehmens als PDF für die Reise lasse ich noch gelten.

Beste Grüße
Horst
--
Meine Evernote-Blogbeiträge https://www.hsw2.de/category/evernote/
Windows 10 1909 / HUAWEI P20 lite EMUI 9.1.0 ANE-LX1 9.1.0.228/C432E6R1P7)/Android 9
Zitieren
#7

(02.08.2019, 16:44)Horst schrieb:  
(01.08.2019, 15:45)Herbert schrieb:  Ja, man muss da schon ein echter Sammler sein :-)
...
Zeitschriften/Magazine: Inzwischen kann man im Netz nach den gleichen Fragestellungen recherchieren und fündig werden.
Bücher: Hier wird wohl kaum jemand den "teuer" bezahlten Lesestoff "nur so" Buchrücken, Deckel, Seiten beschneiden und Archivieren? Einziges Argument des platzsparenden Mitnehmens als PDF für die Reise lasse ich noch gelten.

Na ja, Es gibt noch andere Gründe als "nur so..."

Ein schönes Praxisbeispiel, vermutlich das, was Herbert früher schon einmal im Vor-Blog geteilt hat, ist dieses (ungleich kürzeres Wink ) Youtube-Video (Das ist wohl das mit der Kreissäge für die Beschneidung der Bücher...):



Ein anderes Beispiel wäre, z.B. bei mir: Es gibt viele ältere Bücher, die bei mir im Schrank nur noch Platz rauben und Staub sammeln. Bevor ich die gänzlich entsorge (oder eben nicht, weil ich mich noch nicht gänzlich trennen kann), ist ein (ersetzendes...) Scannen hilfreich. Loslassen fällt dann einfacher. Die digitale Kopie bleibt und kann ggf. irgendwann schnell getrost gelöscht werden... 
Ähnlich verfahre ich z.T. bei neuen (einfacheren) Fachbüchern, wo ich insb. mit dem Inhalt / Text vielleicht weiter arbeiten möchte. Nach einem Scan mit OCR brauche ich das (ohnehin defekte) Papier-Original da häufig nicht mehr..
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema / Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste