{"id":714,"date":"2019-01-20T21:12:18","date_gmt":"2019-01-20T20:12:18","guid":{"rendered":"http:\/\/digital-cleaning.de\/?p=714"},"modified":"2019-01-20T21:12:20","modified_gmt":"2019-01-20T20:12:20","slug":"schreiben-scannen-wischen-smarte-notizbuecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/schreiben-scannen-wischen-smarte-notizbuecher\/","title":{"rendered":"Schreiben &#8211; Scannen &#8211; Wischen: Smarte Notizb\u00fccher"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"474\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg1-1024x474.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-715\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg1-1024x474.jpg 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg1-300x139.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg1-768x356.jpg 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg1.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Schon l\u00e4nger gibt es Notizb\u00fccher mit &#8222;immer-wieder-beschreibbaren&#8220; Seiten. Die bekannteste &#8211; und teuerste &#8211; Variante ist in diesem Segment ist das &#8222;<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Rocketbook (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/getrocketbook.co.uk\/\" target=\"_blank\">Rocketbook<\/a>&#8222;, das allerdings mit ca. 37 Euro [1] und 36 Seiten nicht gerade ein Schn\u00e4ppchen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mir einen deutlich preisg\u00fcnstigeren Nachbau ausgesucht: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Newyes  (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/newyes.com\/collections\/best-sellers\/products\/plastic-cover-wirewound-erasable-smart-notebook-b5\" target=\"_blank\">Newyes <\/a>bietet 60 Seiten f\u00fcr rund 18 Euro. Weiterhin weist die erste H\u00e4lfte des Notizbuchs Seiten mit Linien auf, die zweite H\u00e4lfte ist eher f\u00fcr Skizzen geeignet (Punktmuster). <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"980\" height=\"439\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-716\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg2.jpg 980w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg2-300x134.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg2-768x344.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick ist das Notizbuch ganz ordentlich verarbeitet, sogar eine Stiftschlaufe ist angebracht. Sicher nicht in der Wertigkeit nicht in der Klasse von Moleskine oder Leuchtturm zu sehen, aber durchaus vorzeigbar (vergleichbar mit Papier-Notizb\u00fcchern in der Preisklasse von 5 &#8211; 7 Euro).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Prinzip<br><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Idee hinter diesen Notizb\u00fcchern ist recht simpel: \u00c4hnlich wie bei einem Whiteboard l\u00e4sst sich die Schrift &#8222;wegwischen&#8220;. Das Blatt ist anschlie\u00dfend leer und man kann es immer wieder neu f\u00fcllen (bei Newyes angeblich bis zu 500 x). Tinte kann auch durch Hitze entfernt\/unsichtbar gemacht werden, der Hersteller empfiehlt einen Haarf\u00f6n, was allerdings umst\u00e4ndlich ist und Energie verschwendet (Rocketbook hat auch eine Variante f\u00fcr die Mikrowelle parat).<\/p>\n\n\n\n<p>Einfach, schnell und problemlos ist hingegen der Wisch mit einem angefeuchteten Tuch. Ein kleines Mikrofaser-Tuch liegt zwar dabei, aber noch geschickter fand ich Papiert\u00fccher (eine Serviette tut es auch).<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"705\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg4-1024x705.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-720\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg4-1024x705.jpg 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg4-300x207.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg4-768x529.jpg 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg4.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Beispiel oben wurde der rote Drachen entfernt. Man sieht, dass dies ohne R\u00fcckst\u00e4nde gelingt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Stift<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein &#8222;Billig&#8220;-Stift mit einem mittelpr\u00e4chtigen Schreibgef\u00fchl liegt dem Notizbuch bei. Besser, man greift gleich zu den \u00fcblichen Pilot-Frixion-Stiften (gibt es vielleicht auch von anderen Herstellern), die es in jedem Drogeriemarkt mit verschiedenen Farben und St\u00e4rken gibt. Ich habe verschiedene Varianten ausprobiert, ein besonders gutes Schreibgef\u00fchl hatte ich mit &#8222;Pilot-Frixion Clicker 0,7&#8220;. Bonus: Bei diesem ben\u00f6tigt man keine &#8222;Kappe&#8220;, man kann die Mine mit dem Clip ausfahren. F\u00fcr kleinere Korrekturen kann man die &#8211; temperaturempfindliche &#8211; Tinte via Kunststoffspitze &#8222;wegreiben&#8220; (man muss aber schnelle Bewegungen ausf\u00fchren).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"275\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg3-1024x275.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-718\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg3-1024x275.jpg 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg3-300x81.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg3-768x206.jpg 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg3.jpg 1144w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Schreibgef\u00fchl<\/h3>\n\n\n\n<p>Von den Rocketb\u00fcchern wird berichtet, dass manchen das Papier etwas zu &#8222;glatt&#8220; ist. Angeblich sollen die Newyes-B\u00fccher eine etwas bessere Mischung haben. Da ich kein Chemiker bin, kann ich das nicht beurteilen. Aber das &#8222;Papier&#8220; hat mich angenehm \u00fcberrascht. Nat\u00fcrlich ist es etwas dicker als 80gr-Papier, l\u00e4sst sich aber problemlos bl\u00e4ttern. Viel wichtiger: Gerade mit dem oben erw\u00e4hnten Stift ergibt sich ein wirklich angenehmes Schreibgef\u00fchl, fast w\u00fcrde ich es schon als &#8222;weich&#8220; bezeichnen. Dazu kommt: Man &#8222;rutscht&#8220; nicht (wie dies etwa auf Fotopapier der Fall w\u00e4re), so dass man pr\u00e4zise schreiben kann. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"940\" height=\"324\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-721\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg5.jpg 940w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg5-300x103.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg5-768x265.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Scan<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr unsere &#8222;papierlosen&#8220; Vorhaben ist es nat\u00fcrlich besonders wichtig, wie gut die Scans ausfallen (ob z. B. Blendungen die Qualit\u00e4t mindern). <\/p>\n\n\n\n<p>Die Scan-Qualit\u00e4t ist gut, durchaus vergleichbar mit jenen, die man von Papieraufnahmen gewohnt ist. Einen kleinen Abzug muss man f\u00fcr die starke Umrahmung auf jeder Seite und f\u00fcr die Spiralbindung machen: Das st\u00f6rt heutige Scan-Apps eher, da diese recht gut automatisch Seiten erkennen k\u00f6nnen. Eher ein Sch\u00f6nheitsfehler, der eigentliche Seiteninhalt bleibt davon ja unber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"955\" height=\"328\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-722\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg6.jpg 955w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg6-300x103.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/scan_weg6-768x264.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 955px) 100vw, 955px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn man ein Rocketbuch benutzt, so haben dort die Bl\u00e4tter kleine Symbole, die man ankreuzen kann, um den Scan direkt zu Dropbox, Evernote usw. zu schicken. Allerdings ben\u00f6tigt man daf\u00fcr eine spezielle App, ob diese so oft aktualisiert und verbessert wird, wie dies z. B. bei Scanbot der Fall ist, bezweifle ich. [2] Ich nutze unter iOS die bekannte App &#8222;Scanner Pro&#8220;, damit kann man &#8222;\u00dcbergabe-Buttons&#8220; an jeden Dienst definieren, was ausgesprochen flott funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\">Wenn ich auf Amazon eine Bewertung geben m\u00fcsste, so w\u00e4ren das wohl 3,5 Punkte. Eigentlich eine nette Idee, durch die h\u00f6here Seitenzahl muss man auch nicht t\u00e4glich Inhalte l\u00f6schen, man kann das z. B. am Wochenende erledigen. Prinzipiell kommt man so mit einem einzigen Notizbuch durch das Jahr. Auch die Kombination von 2 Seiten-Layouts finde ich gut, das Buch ist leicht, gut zu verstauen, Scans funktionieren usw. Vor allem vom Schreibgef\u00fchl war ist positiv \u00fcberrascht. Recht gut kann ich es mir vorstellen, wenn man beispielsweise Sketchnotes \u00fcbt: Man hat dann nicht so sehr das Gef\u00fchl, Papier zu verschwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mich pers\u00f6nlich st\u00f6rt hingegen das Linien-Layout, das zu viel Platz einnimmt, ich bekomme dadurch weniger auf einer Seite unter. Zudem sind die Symbole am Seitenbeginn f\u00fcr meine Notizen unn\u00f6tig. Vor allem aber gibt es Abzug f\u00fcr den &#8222;dick-schwarzen&#8220; Rand &#8211; der ist v\u00f6llig unn\u00f6tig, wahrscheinlich w\u00fcrden die Apps ohne diesen Rand die Seite auch schneller erfassen. Auch f\u00fcr Linksh\u00e4nder gibt es einen kleinen Nachteil: Die Tinte ben\u00f6tigt n\u00e4mlich 10 &#8211; 15 Sekunden Trockenzeit, so dass sie schneller verwischen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Also: Kann man sich zulegen, muss man aber nicht. Die Vorteile gegen\u00fcber handels\u00fcblichen Papierb\u00fcchern halten sich in Grenzen. Und ob da unterm Strich eine positive \u00d6kobilanz entsteht, kann man ohne genauere Daten \u00fcber den Fertigungsprozess ohnehin nicht sagen. Vielleicht einfach mal bei Gelegenheit einen eigenen Test damit machen ..<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>[1]<em> Gemeint ist die Everlast-Version. F\u00fcr ca. 30 Euro gibt es eine Wave-Version, die aber nur 5 x &#8222;l\u00f6schbar&#8220; ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>[2] <em>Der Hersteller von Newyes bildet auf manchen Werbe-Seiten die App &#8222;CamScanner&#8220; ab und erweckt den Anschein, als ob damit ein \u00e4hnlicher \u00dcbergabe-Effekt m\u00f6glich sei. CamScanner hat nicht wirklich die Funktionen, die die Rocketbook-App bietet. Man kann halt \u00fcber das g\u00e4ngige Teilen-Men\u00fc die \u00dcbergabe an Cloud-Dienste steuern &#8211; das funktioniert aber ohnehin mit jeder Scan-App. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon l\u00e4nger gibt es Notizb\u00fccher mit &#8222;immer-wieder-beschreibbaren&#8220; Seiten. Die bekannteste &#8211; und teuerste &#8211; Variante ist in diesem Segment ist das &#8222;Rocketbook&#8222;, das allerdings mit ca. 37 Euro [1] und 36 Seiten nicht gerade ein Schn\u00e4ppchen ist. Ich habe mir einen deutlich preisg\u00fcnstigeren Nachbau ausgesucht: Newyes bietet 60 Seiten f\u00fcr rund 18 Euro. Weiterhin weist die erste H\u00e4lfte des Notizbuchs Seiten mit Linien auf, die zweite H\u00e4lfte ist eher f\u00fcr Skizzen geeignet (Punktmuster). Auf den ersten Blick ist das Notizbuch ganz ordentlich verarbeitet, sogar eine Stiftschlaufe ist angebracht. Sicher nicht in der Wertigkeit nicht in der Klasse von Moleskine oder Leuchtturm zu sehen, aber durchaus vorzeigbar (vergleichbar mit Papier-Notizb\u00fcchern in der Preisklasse von 5 &#8211; 7 Euro). Das Prinzip Die Idee hinter diesen Notizb\u00fcchern ist recht simpel: \u00c4hnlich wie bei einem Whiteboard l\u00e4sst sich die Schrift &#8222;wegwischen&#8220;. Das Blatt ist anschlie\u00dfend leer und man kann es immer wieder neu f\u00fcllen (bei Newyes angeblich bis zu 500 x). Tinte kann auch durch Hitze entfernt\/unsichtbar gemacht werden, der Hersteller empfiehlt einen Haarf\u00f6n, was allerdings umst\u00e4ndlich ist und Energie verschwendet (Rocketbook hat auch eine Variante f\u00fcr die Mikrowelle parat). Einfach, schnell und problemlos ist hingegen der Wisch mit einem angefeuchteten Tuch. Ein kleines Mikrofaser-Tuch liegt zwar dabei, aber noch geschickter fand ich Papiert\u00fccher (eine Serviette tut es auch). Im Beispiel oben wurde der rote Drachen entfernt. Man sieht, dass dies ohne R\u00fcckst\u00e4nde gelingt. Der Stift Ein &#8222;Billig&#8220;-Stift mit einem mittelpr\u00e4chtigen Schreibgef\u00fchl liegt dem Notizbuch bei. Besser, man greift gleich zu den \u00fcblichen Pilot-Frixion-Stiften (gibt es vielleicht auch von anderen Herstellern), die es in jedem Drogeriemarkt mit verschiedenen Farben und St\u00e4rken gibt. Ich habe verschiedene Varianten ausprobiert, ein besonders gutes Schreibgef\u00fchl hatte ich mit &#8222;Pilot-Frixion Clicker 0,7&#8220;. Bonus: Bei diesem ben\u00f6tigt man keine &#8222;Kappe&#8220;, man kann die Mine mit dem Clip ausfahren. F\u00fcr kleinere Korrekturen kann man die &#8211; temperaturempfindliche &#8211; Tinte via Kunststoffspitze &#8222;wegreiben&#8220; (man muss aber schnelle Bewegungen ausf\u00fchren). Das Schreibgef\u00fchl Von den Rocketb\u00fcchern wird berichtet, dass manchen das Papier etwas zu &#8222;glatt&#8220; ist. Angeblich sollen die Newyes-B\u00fccher eine etwas bessere Mischung haben. Da ich kein Chemiker bin, kann ich das nicht beurteilen. Aber das &#8222;Papier&#8220; hat mich angenehm \u00fcberrascht. Nat\u00fcrlich ist es etwas dicker als 80gr-Papier, l\u00e4sst sich aber problemlos bl\u00e4ttern. Viel wichtiger: Gerade mit dem oben erw\u00e4hnten Stift ergibt sich ein wirklich angenehmes Schreibgef\u00fchl, fast w\u00fcrde ich es schon als &#8222;weich&#8220; bezeichnen. Dazu kommt: Man &#8222;rutscht&#8220; nicht (wie dies etwa auf Fotopapier der Fall w\u00e4re), so dass man pr\u00e4zise schreiben kann. Der Scan F\u00fcr unsere &#8222;papierlosen&#8220; Vorhaben ist es nat\u00fcrlich besonders wichtig, wie gut die Scans ausfallen (ob z. B. Blendungen die Qualit\u00e4t mindern). Die Scan-Qualit\u00e4t ist gut, durchaus vergleichbar mit jenen, die man von Papieraufnahmen gewohnt ist. Einen kleinen Abzug muss man f\u00fcr die starke Umrahmung auf jeder Seite und f\u00fcr die Spiralbindung machen: Das st\u00f6rt heutige Scan-Apps eher, da diese recht gut automatisch Seiten erkennen k\u00f6nnen. Eher ein Sch\u00f6nheitsfehler, der eigentliche Seiteninhalt bleibt davon ja unber\u00fchrt. Wenn man ein Rocketbuch benutzt, so haben dort die Bl\u00e4tter kleine Symbole, die man ankreuzen kann, um den Scan direkt zu Dropbox, Evernote usw. zu schicken. Allerdings ben\u00f6tigt man daf\u00fcr eine spezielle App, ob diese so oft aktualisiert und verbessert wird, wie dies z. B. bei Scanbot der Fall ist, bezweifle ich. [2] Ich nutze unter iOS die bekannte App &#8222;Scanner Pro&#8220;, damit kann man &#8222;\u00dcbergabe-Buttons&#8220; an jeden Dienst definieren, was ausgesprochen flott funktioniert. Fazit Wenn ich auf Amazon eine Bewertung geben m\u00fcsste, so w\u00e4ren das wohl 3,5 Punkte. Eigentlich eine nette Idee, durch die h\u00f6here Seitenzahl muss man auch nicht t\u00e4glich Inhalte l\u00f6schen, man kann das z. B. am Wochenende erledigen. Prinzipiell kommt man so mit einem einzigen Notizbuch durch das Jahr. Auch die Kombination von 2 Seiten-Layouts finde ich gut, das Buch ist leicht, gut zu verstauen, Scans funktionieren usw. Vor allem vom Schreibgef\u00fchl war ist positiv \u00fcberrascht. Recht gut kann ich es mir vorstellen, wenn man beispielsweise Sketchnotes \u00fcbt: Man hat dann nicht so sehr das Gef\u00fchl, Papier zu verschwenden. Mich pers\u00f6nlich st\u00f6rt hingegen das Linien-Layout, das zu viel Platz einnimmt, ich bekomme dadurch weniger auf einer Seite unter. Zudem sind die Symbole am Seitenbeginn f\u00fcr meine Notizen unn\u00f6tig. Vor allem aber gibt es Abzug f\u00fcr den &#8222;dick-schwarzen&#8220; Rand &#8211; der ist v\u00f6llig unn\u00f6tig, wahrscheinlich w\u00fcrden die Apps ohne diesen Rand die Seite auch schneller erfassen. Auch f\u00fcr Linksh\u00e4nder gibt es einen kleinen Nachteil: Die Tinte ben\u00f6tigt n\u00e4mlich 10 &#8211; 15 Sekunden Trockenzeit, so dass sie schneller verwischen kann. Also: Kann man sich zulegen, muss man aber nicht. Die Vorteile gegen\u00fcber handels\u00fcblichen Papierb\u00fcchern halten sich in Grenzen. Und ob da unterm Strich eine positive \u00d6kobilanz entsteht, kann man ohne genauere Daten \u00fcber den Fertigungsprozess ohnehin nicht sagen. Vielleicht einfach mal bei Gelegenheit einen eigenen Test damit machen .. [1] Gemeint ist die Everlast-Version. F\u00fcr ca. 30 Euro gibt es eine Wave-Version, die aber nur 5 x &#8222;l\u00f6schbar&#8220; ist. [2] Der Hersteller von Newyes bildet auf manchen Werbe-Seiten die App &#8222;CamScanner&#8220; ab und erweckt den Anschein, als ob damit ein \u00e4hnlicher \u00dcbergabe-Effekt m\u00f6glich sei. CamScanner hat nicht wirklich die Funktionen, die die Rocketbook-App bietet. Man kann halt \u00fcber das g\u00e4ngige Teilen-Men\u00fc die \u00dcbergabe an Cloud-Dienste steuern &#8211; das funktioniert aber ohnehin mit jeder Scan-App.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":715,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-714","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=714"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":724,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714\/revisions\/724"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/715"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}