{"id":329,"date":"2017-12-28T00:39:53","date_gmt":"2017-12-27T23:39:53","guid":{"rendered":"http:\/\/digital-cleaning.de\/?p=329"},"modified":"2017-12-28T00:39:53","modified_gmt":"2017-12-27T23:39:53","slug":"persoenliches-wiki-aufbauen-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/persoenliches-wiki-aufbauen-teil-1\/","title":{"rendered":"Pers\u00f6nliches Wiki aufbauen, Teil 1"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_330\" aria-describedby=\"caption-attachment-330\" style=\"width: 780px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-330\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dc_wiki2.jpg\" alt=\"dc_wiki2\" width=\"780\" height=\"492\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dc_wiki2.jpg 780w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dc_wiki2-300x189.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dc_wiki2-768x484.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-330\" class=\"wp-caption-text\">Informationen mit einem Wiki managen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die dritte S\u00e4ule des DC-Konzepts &#8211; neben Archiv- und Projekt-Ablage &#8211; bezieht sich auf die Notwendigkeit, Informationen dauerhaft vorhalten zu m\u00fcssen: also auf den pers\u00f6nlichen &#8222;Nachschlagebereich&#8220;. Hier sind alle Daten untergebracht, die wir immer wieder zur Hand haben m\u00fcssen: Kontakte, Adressen, \u00d6ffnungszeiten, Geburtstage, Kochrezepte, Namen von Medikamenten, Speicherorte, Vorg\u00e4nge, Abl\u00e4ufe, Ideen, Konzepte, Vereinbarungen, Ansprechpartner, Anleitungen, Tutorials, Checklisten usw. usw.<\/p>\n<p>Zur Strukturierung dieser Informationen gibt es von der einfachen Textdatei \u00fcber Notiz-Programme bis hin zu bekannten Namen wie Evernote und OneNote viele M\u00f6glichkeiten. Ein weiterer Weg f\u00fcr ein Langzeit-Archiv bietet eine moderne Wiki-Umgebung. Nun sind Wikis eigentlich ein &#8222;alter Hut&#8220;, immerhin besteht das Online-Lexikon &#8222;Wikipedia&#8220; bereits seit 17 Jahren. Und sicher stolpert man im Netz immer mal wieder \u00fcber Varianten davon: Ein <a href=\"http:\/\/de.harry-potter.wikia.com\/wiki\/Hauptseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Harry-Potter-Nachschlagewerk<\/a>, <a href=\"https:\/\/beta.stupidedia.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stupedia<\/a> (Satire-Artikel), <a href=\"http:\/\/de.guttenplag.wikia.com\/wiki\/GuttenPlag_Wiki\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GuttenPlag<\/a> (Plagiate-Wiki), <a href=\"https:\/\/www.kochwiki.org\/wiki\/Hauptseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Koch-Wiki<\/a>, <a href=\"http:\/\/physik.wikia.com\/wiki\/Physik-Wiki\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Physik-Wiki<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.pflegewiki.de\/wiki\/Hauptseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pflege-Wiki<\/a> usw. All dies sind offene Wikis &#8211; jeder kann die Artikel und Abschnitte lesen, in den meisten F\u00e4llen kann man auch Inhalte erg\u00e4nzen oder \u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Privat statt \u00f6ffentlich<\/h3>\n<p>Sie werden nun vielleicht denken: &#8222;Nett. Aber was soll ich damit?&#8220; Schlie\u00dflich wollen Sie Ihr Nachschlagewerk nicht \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich machen. \u00dcberhaupt: Vielleicht leuchtet noch der Grundgedanke &#8211; Wissen sammeln und vernetzen &#8211; ein, aber Sie m\u00f6chten nicht seitenweise Texte schreiben. Unser Nachschlagewerk setzt sich ja aus einem Mix unterschiedlicher Dokumentenarten zusammen: Hier eine Excel-Datei mit den Anschriften von Vereinsmitgliedern, dort ein Foto von der Heizungsanlage und einigen S\u00e4tzen, wie diese bei Stromausfall wieder in Betrieb zu nehmen ist, ein PDF mit einer Anleitung, eine Skizze Weg zur Wald-H\u00fctte f\u00fcr den n\u00e4chsten Ausflug. Okay, vielleicht auch etwas mehr: Kommentare zu den Kindergartenzeichnungen Ihres Sohnes, eine Sammlung der Rezepte, die tats\u00e4chlich der ganzen Familie zu Weihnachten schmecken, systematische Tabellen zum Inventar Ihrer Zimmer, Aufgabenbeschreibungen, da Sie einen Nebenjob als Hausverwalter angenommen haben. Kann man solche Bedingungen via Wiki erf\u00fcllen? Ja &#8211; und zwar wahrscheinlich viel besser, als Sie annehmen. Vor allem k\u00f6nnen Sie Ihr pers\u00f6nliches Wiki beliebig abschotten:<\/p>\n<ul>\n<li>Das System funktioniert gem\u00e4\u00df den DC-Kriterien auf allen Systemen: <strong>Windows, Linux oder Ma<\/strong>c, verschl\u00fcsselt oder offen, auf einem USB-Stick, einer Raspberry-Platine, einem NAS oder einem Web-Server.<\/li>\n<li>Das pers\u00f6nliche Wiki kann alleine genutzt werden. Man kann aber auch Teile \u00f6ffnen, z. B. f\u00fcr ein Familien-Wiki, das vom Stammbaum bis zu Daten des Pflegeheims alles aufnimmt.<\/li>\n<li>Sofern eine Web-Anbindung eingerichtet wird, k\u00f6nnen weiterhin spezielle Bereiche f\u00fcr begrenzte Gruppen zug\u00e4nglich gemacht werden: den Angeh\u00f6rigen eines Projektteams oder einer Lerngruppe, der Sekret\u00e4rin, Au\u00dfendienstmitarbeitern oder Vereinsmitgliedern.<\/li>\n<li>Auch die &#8211; zus\u00e4tzliche &#8211; Verwendung als &#8222;normales&#8220; Wiki ist m\u00f6glich: Ein offenes Webangebot z. B. mit eigenen Tutorials oder ein &#8222;Mit-Schreib-Wiki&#8220; f\u00fcr Sch\u00fcler usw.<\/li>\n<li>Es gibt in den meisten F\u00e4llen keinen besonderen Installationsaufwand &#8211; im Falle von Windows gen\u00fcgt ein einziger Klick nach dem Download und das Wiki startet sofort.<\/li>\n<li>Und immer ein Pluspunkt: <strong>Unsere Wiki-Software kostet nichts!<\/strong> Gleichg\u00fcltig, wie viele Anwender das System nutzen oder auf wieviel Ger\u00e4ten es installiert ist. Also ideale Voraussetzungen f\u00fcr einen eigenen Test, ob einem diese Art des Informationsmanagements gef\u00e4llt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das klingt zwar alles recht gut, aber es gibt auch einige Nachteile, auf die ich gleich noch eingehen werde. Zuvor soll aber kurz der Blick auf die eigentlichen Vorteile gelenkt werden.<\/p>\n<h3>Das Wiki als Langzeit-Archiv<\/h3>\n<p>Wenn es nur um ein paar Notizen und Dokumente geht, so kann man auf spezielle Systeme verzichten &#8211; eine gute Verzeichnisstruktur plus einige Text-Dateien gen\u00fcgen hier meist schon. Auch f\u00fcr das pure &#8222;Sammeln&#8220; von Informationen sind eher andere Tools von Nutzen (z. B. die Automatisierungstools, die ich in DC vorgestellt habe). Ein Wiki entfaltet seine eigentliche St\u00e4rke in der Verkn\u00fcpfung und Strukturierung von Information. Zugleich haben wir es mit einem &#8222;dynamischen&#8220; System zu tun, es &#8222;w\u00e4chst&#8220; und ver\u00e4ndert sich mit jeder Information, die in das Wissensnetz aufgenommen wird. Der Charme unseres &#8222;Privat-Wikis&#8220;: Wir sind selbst die &#8222;Gatekeeper&#8220; der Inhalte. Eingang finden nur jene Informationen, mit denen wir auch wirklich etwas anfangen k\u00f6nnen, die uns interessieren, die wir f\u00fcr relevant halten. Ob es nun um Bauanleitungen f\u00fcr Lego geht, um die Wald-Fundorte unserer Lieblingspilze, um die Scans der Liebesbriefe einer Jugend-Freundin oder den Plan zur Rettung der Ozeane geht &#8211; wir treffen selbst die Auswahl.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger ich ein solches System &#8222;f\u00fcttere&#8220;, desto deutlicher werden die Vorteile und Arbeitserleichterungen, die damit verbunden sind. Nehmen wir ein &#8222;Mini-Beispiel&#8220;: Angenommen, ich habe eine Checkliste f\u00fcr meine Reisen erstellt. Vom Kopfh\u00f6rer \u00fcber das Ladekabel bis hin zu den Hausschuhen und Pfefferminz&#8211;Bonbons ist alles dabei, was ich in der Hektik oft vergesse. Die Liste erstelle ich nur einmal &#8211; aber ich kann sie aus jedem Bereich verlinken: Ob ich nun gerade in einem Wiki-Abschnitt meinen n\u00e4chsten Kletter-Urlaub vorbereite oder einige Wochen sp\u00e4ter die Tagung in Hamburg: Immer gen\u00fcgt das Tippen eines einzigen Begriffs &#8211; z. B. ReiseListe &#8211; und schwupp ist die Liste eingebunden. Erg\u00e4nze ich die Liste, weil mir etwa gestern der Arzt ein Mittel gegen Magen-\u00dcbers\u00e4uerung verschrieben hat &#8211; schon ist die Liste in allen Wiki-Abschnitten gleichzeitig aktualisiert.<\/p>\n<p>Dies eben war nur ein sehr kleines Beispiel. Aber f\u00fchren wir es noch ein St\u00fcck weiter: Nehmen wir an, ich schreibe die Liste lieber in Word und verlinke bei meinen Reisevorbereitungen auf das Dokument &#8222;Reiseliste.docx&#8220;. Irgendwann erstelle ich mit einem frischen Layout und erg\u00e4nzten Punkten eine neue Datei &#8222;Reiseliste2.docx&#8220;, die ich ins Wiki aufnehme. Mit einem einzigen H\u00e4kchen wei\u00df mein System, dass es bei allen bisherigen Verlinkungen einen Austausch vornehmen soll, so dass sofort alle Links auf die aktualisierte Datei verweisen.<\/p>\n<p>Und weiter: Lisa hat meine Wiki-Seite gesehen und findet die Liste toll? Ein einziger Klick gen\u00fcgt f\u00fcr den PDF-Export, der noch dazu h\u00fcbsch in Abschnitte formatiert ist.<\/p>\n<p>Und noch weiter: Lisa f\u00e4hrt mit und m\u00f6chte die Liste erg\u00e4nzen? Ich nehme sie als &#8222;Mitglied f\u00fcr die Wiki-Seite &#8218;Reiseliste'&#8220; auf &#8211; und sie kann diese Seite bearbeiten. Aber nur diese Seite. Und sie sieht auch nur diese Seite. Alle anderen Eintr\u00e4ge bleiben verborgen.<\/p>\n<p>Es gibt noch viele weitere Vorteile, aber das soll an dieser Stelle gen\u00fcgen. K\u00fcmmern wir uns nun ein wenig um die H\u00fcrden beim Aufbau.<\/p>\n<h3>Ein Wiki-System will gut \u00fcberlegt sein<\/h3>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt: Ob sich der Aufbau eines pers\u00f6nlichen Wikis lohnt, h\u00e4ngt von der Informationsmenge ab, die man momentan oder in der n\u00e4chsten Zeit zu bew\u00e4ltigen hat. Und auch ein wenig von der Selbstdisziplin. Ist man gewohnt, sich systematisch zu organisieren und strukturiert zu arbeiten, so wird man sich mit einem Wiki-System wahrscheinlich wohl f\u00fchlen. M\u00f6chte man hingegen auf seinem Smartphone einfach zwei Klicks machen, so ist man z. B. mit Google- oder Apple-Notizen besser bedient. Solche Anwendungen sehen auch schicker und moderner aus &#8211; und damit sind wir beim ersten Nachteil:<\/p>\n<p>Wiki-Systeme wirken nicht <em>sexy<\/em>. OneNote hat vor einiger Zeit auf dem Tablet einen &#8222;Glitzer-Stift&#8220; erhalten, mit sowas kann unser Wiki nicht dienen. Unser Wiki ist n\u00fcchtern und sachlich &#8211; lenkt daf\u00fcr das Augenmerk auf die Inhalte.<\/p>\n<p>Ein Wiki-System ist <em>ungewohnt<\/em>. Damit ist weniger die Installation gemeint &#8211; wie gesagt, unter Windows gen\u00fcgt ein Klick. Aber das Arbeiten in Textfeldern wirkt altbacken. Ebenfalls sind die Grundlagen der Struktur &#8211; wie man z. B. eine verschachtelte Hierarchie erzeugt &#8211; nicht sofort einsichtig. Einige neue Begriffe gilt es zu lernen. Mit anderen Worten: Man muss am Anfang eine kleine Lernkurve einplanen. Allerdings bekommt man bei einem modernen System viel abgenommen &#8211; \u00e4hnlich wie beispielsweise bei einem Blog-System wie WordPress, das vor Jahren deutlich mehr Einarbeitungszeit erforderte. Ich w\u00fcrde jetzt einmal sch\u00e4tzen, dass Sie zwei bis drei Stunden einplanen sollten, um einfach einmal mit einem solchen System zu &#8222;spielen&#8220; und sich mit den Basis-M\u00f6glichkeiten vertraut zu machen. Und vielleicht nochmal etwas Zeit, um sich die inhaltliche Struktur Ihres pers\u00f6nlichen Wissensmanagements zu \u00fcberlegen. Diese k\u00f6nnen Sie allerdings jederzeit \u00e4ndern, erg\u00e4nzen, erweitern oder k\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Meine eigene Erfahrung: Der Start ist oft etwas &#8222;holprig&#8220; und man fragt sich, ob ein Wiki wirklich alltagstauglich ist, wenn man wenig Zeit hat. Aber schon nach kurzer Zeit hat man die Logik verstanden, man muss nicht mehr lange \u00fcberlegen, findet aufgenommene Informationen sehr rasch und lernt es zu sch\u00e4tzen, dass man alle wichtigen Informationen an einem Punkt gesammelt hat. Aber auch hier &#8211; wie bei allen anderen Tools &#8211; gilt: Jeder muss f\u00fcr sich selbst entscheiden, was zu seiner pers\u00f6nlichen Situation passt. Auch ein Wiki ist kein Wundermittel &#8230; \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Soweit die grunds\u00e4tzlichen \u00dcberlegungen. In Teil 2 wird es um die konkrete Einrichtung eines Systems gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die dritte S\u00e4ule des DC-Konzepts &#8211; neben Archiv- und Projekt-Ablage &#8211; bezieht sich auf die Notwendigkeit, Informationen dauerhaft vorhalten zu m\u00fcssen: also auf den pers\u00f6nlichen &#8222;Nachschlagebereich&#8220;. Hier sind alle Daten untergebracht, die wir immer wieder zur Hand haben m\u00fcssen: Kontakte, Adressen, \u00d6ffnungszeiten, Geburtstage, Kochrezepte, Namen von Medikamenten, Speicherorte, Vorg\u00e4nge, Abl\u00e4ufe, Ideen, Konzepte, Vereinbarungen, Ansprechpartner, Anleitungen, Tutorials, Checklisten usw. usw. Zur Strukturierung dieser Informationen gibt es von der einfachen Textdatei \u00fcber Notiz-Programme bis hin zu bekannten Namen wie Evernote und OneNote viele M\u00f6glichkeiten. Ein weiterer Weg f\u00fcr ein Langzeit-Archiv bietet eine moderne Wiki-Umgebung. Nun sind Wikis eigentlich ein &#8222;alter Hut&#8220;, immerhin besteht das Online-Lexikon &#8222;Wikipedia&#8220; bereits seit 17 Jahren. Und sicher stolpert man im Netz immer mal wieder \u00fcber Varianten davon: Ein Harry-Potter-Nachschlagewerk, Stupedia (Satire-Artikel), GuttenPlag (Plagiate-Wiki), Koch-Wiki, Physik-Wiki, Pflege-Wiki usw. All dies sind offene Wikis &#8211; jeder kann die Artikel und Abschnitte lesen, in den meisten F\u00e4llen kann man auch Inhalte erg\u00e4nzen oder \u00e4ndern. Privat statt \u00f6ffentlich Sie werden nun vielleicht denken: &#8222;Nett. Aber was soll ich damit?&#8220; Schlie\u00dflich wollen Sie Ihr Nachschlagewerk nicht \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich machen. \u00dcberhaupt: Vielleicht leuchtet noch der Grundgedanke &#8211; Wissen sammeln und vernetzen &#8211; ein, aber Sie m\u00f6chten nicht seitenweise Texte schreiben. 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Vor allem k\u00f6nnen Sie Ihr pers\u00f6nliches Wiki beliebig abschotten: Das System funktioniert gem\u00e4\u00df den DC-Kriterien auf allen Systemen: Windows, Linux oder Mac, verschl\u00fcsselt oder offen, auf einem USB-Stick, einer Raspberry-Platine, einem NAS oder einem Web-Server. Das pers\u00f6nliche Wiki kann alleine genutzt werden. Man kann aber auch Teile \u00f6ffnen, z. B. f\u00fcr ein Familien-Wiki, das vom Stammbaum bis zu Daten des Pflegeheims alles aufnimmt. Sofern eine Web-Anbindung eingerichtet wird, k\u00f6nnen weiterhin spezielle Bereiche f\u00fcr begrenzte Gruppen zug\u00e4nglich gemacht werden: den Angeh\u00f6rigen eines Projektteams oder einer Lerngruppe, der Sekret\u00e4rin, Au\u00dfendienstmitarbeitern oder Vereinsmitgliedern. Auch die &#8211; zus\u00e4tzliche &#8211; Verwendung als &#8222;normales&#8220; Wiki ist m\u00f6glich: Ein offenes Webangebot z. B. mit eigenen Tutorials oder ein &#8222;Mit-Schreib-Wiki&#8220; f\u00fcr Sch\u00fcler usw. 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Aber nur diese Seite. Und sie sieht auch nur diese Seite. Alle anderen Eintr\u00e4ge bleiben verborgen. Es gibt noch viele weitere Vorteile, aber das soll an dieser Stelle gen\u00fcgen. K\u00fcmmern wir uns nun ein wenig um die H\u00fcrden beim Aufbau. Ein Wiki-System will gut \u00fcberlegt sein Wie bereits erw\u00e4hnt: Ob sich der Aufbau eines pers\u00f6nlichen Wikis lohnt, h\u00e4ngt von der Informationsmenge ab, die man momentan oder in der n\u00e4chsten Zeit zu bew\u00e4ltigen hat. Und auch ein wenig von der Selbstdisziplin. Ist man gewohnt, sich systematisch zu organisieren und strukturiert zu arbeiten, so wird man sich mit einem Wiki-System wahrscheinlich wohl f\u00fchlen. M\u00f6chte man hingegen auf seinem Smartphone einfach zwei Klicks machen, so ist man z. B. mit Google- oder Apple-Notizen besser bedient. Solche Anwendungen sehen auch schicker und moderner aus &#8211; und damit sind wir beim ersten Nachteil: Wiki-Systeme wirken nicht sexy. 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