{"id":311,"date":"2017-12-03T14:43:03","date_gmt":"2017-12-03T13:43:03","guid":{"rendered":"http:\/\/digital-cleaning.de\/?p=311"},"modified":"2017-12-03T19:33:13","modified_gmt":"2017-12-03T18:33:13","slug":"die-eigene-struktur-entwickeln-teil-2-cloud-dienste-harmonisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/die-eigene-struktur-entwickeln-teil-2-cloud-dienste-harmonisieren\/","title":{"rendered":"Die eigene Struktur entwickeln, Teil 2 &#8211; Cloud-Dienste harmonisieren"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_312\" aria-describedby=\"caption-attachment-312\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-312\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste1.jpg\" alt=\"cloud-dienste1\" width=\"800\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste1.jpg 800w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste1-300x132.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste1-768x337.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-312\" class=\"wp-caption-text\">Wolken mit K\u00f6pfchen &#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Inwiefern man Cloud-Dienste nutzen m\u00f6chte, muss jeder selbst entscheiden &#8211; in DC habe ich ja Varianten vorgestellt, die auch ohne externe Server funktionieren bzw. Cloud-Tresore vorgestellt. Ich pers\u00f6nlich kann mir eine sinnvolle Arbeit an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichen Ger\u00e4ten ohne Cloud-Synchronisation nicht mehr vorstellen. Das geht vielen Anwendern so und ist auch der Grund, weshalb man oft mit mehreren Diensten gleichzeitig hantiert. <em>Google-Drive:<\/em> weil durch das Android-Smartphone der Zugriff &#8211; z. B. Fotosync, GMail-Anh\u00e4nge &#8211; Vorteile hat. <em>Dropbox:<\/em> Hat fast jeder, so dass sich Dokumente leichter teilen lassen. <em>OneDrive:<\/em> Wegen der Verwendung eines Microsoft-Office-Pakets. <em>iCloud:<\/em> F\u00fcr den Sync zwischen iPhone, iPad und Mac. Dazu kommen Netzwerk-Laufwerke (Fritzbox, Synology-NAS), ownCloud, Amazon, Telekom, GMX und WEB &#8230; Auch wenn man nur 2 oder 3 dieser Dienste nutzt, so kommt es schon bald zu Doppelungen und man muss suchen, wo man was gespeichert hat. Oder wann man was f\u00fcr wen freigegeben hat (vielleicht hat man die Weihnachts-Musik-Dateien f\u00fcr Udo freigegeben &#8211; allerdings f\u00fcr Weihnachten 2014).<\/p>\n<p>Auch in diesem Bereich gilt: Zun\u00e4chst \u00fcberlegen, was man wof\u00fcr wirklich ben\u00f6tigt, welche Funktionen\/Vorteile jeder Dienst hat, ob zu viele Doppelungen entstehen usw. Arbeits- und Nutzungsbedingungen sehen bei jedem Anwender anders aus. Ich schildere das Vorgehen entlang meiner eigenen Praxis, was sich bei mir als n\u00fctzlich erwiesen hat.<\/p>\n<h3>Eine &#8222;Online-Festplatte&#8220; ist oft nicht ausreichend<\/h3>\n<figure id=\"attachment_313\" aria-describedby=\"caption-attachment-313\" style=\"width: 344px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-313\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste2.jpg\" alt=\"cloud-dienste2\" width=\"344\" height=\"274\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste2.jpg 400w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste2-300x239.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 344px) 100vw, 344px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-313\" class=\"wp-caption-text\">Funktionen der Dienste<\/figcaption><\/figure>\n<p>Urspr\u00fcnglich starteten Cloud-Dienste &#8211; zumindest im Verbraucherbereich &#8211; in erster Linie unter dem Gesichtspunkt des Datenspeichers. Man wollte einen Ort im Netz habenhaben, auf dem man Medien wie Filme, Musik und Videos ablegen konnte, eben eine Art &#8222;Online-Festplatte&#8220;. Erst mit Diensten wie Dropbox r\u00fcckten weitere M\u00f6glichkeiten in den Vordergrund: Dateien gemeinsam zu nutzen, gleichzeitig Ver\u00e4nderungen vornehmen zu k\u00f6nnen, Daten auf mobilen Ger\u00e4ten abgleichen zu k\u00f6nnen usw. Als gro\u00dfe Aufgabenbereiche kann man nennen:<\/p>\n<ul>\n<li>Datenspeicherung f\u00fcr Backups.<\/li>\n<li>Verf\u00fcgbarkeit von Dokumenten f\u00fcr aktuelle Projekte auf unterschiedlichen Ger\u00e4ten.<\/li>\n<li>Synchronisierung von Datei-\u00c4nderungen, -Erg\u00e4nzungen usw., so dass man auf jedem Ger\u00e4t\/an jedem Ort mit dem aktuellen Stand der Daten arbeitet.<\/li>\n<li>Synchronisierung von Einstellungen, Konfiguration, App-Inhalten usw.<\/li>\n<li>Freigabe von Dateien f\u00fcr unterschiedliche Personengruppen oder f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit.<\/li>\n<li>Gemeinsames Arbeiten an den gleichen Dokumenten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gerade die letzten Punkte erfordern es in der Praxis oft, dass ein einziger Cloud-Dienst nicht gen\u00fcgt. So kann man inzwischen prinzipiell ein Word-Dokument via Office 365\/OneDrive gemeinsam zeitgleich editieren &#8211; aber nicht jeder Gesch\u00e4ftspartner wird \u00fcber ein MS-Office-Konto verf\u00fcgen. Also greift man hierf\u00fcr vielleicht eher zu Google Drive &#8211; bis ein Teil der Kollegen meint, dass sie lieber mit Dropbox arbeiten w\u00fcrden usw. Anders ist die Situation, wenn der Arbeitgeber f\u00fcr alle Mitarbeiter einen bestimmten Dienst zur Verf\u00fcgung stellt oder man sich kurz mit Kommilitonen auf ein Angebot einigt, aber solche Bedingungen sind oft nicht gegeben.<\/p>\n<h3>Bestimmen Sie Ihre &#8222;Master-Cloud&#8220;<\/h3>\n<p>\u00dcberlegen Sie, welche der eben genannten Punkte f\u00fcr Sie besonders wichtig sind und \u00fcberpr\u00fcfen Sie die Ihnen bekannten Cloud-Angebote auf die gew\u00fcnschten Funktionen hin. Ein Beispiel: Manche Schulen nutzen momentan spezielle Angebote von Microsoft mit Serverstandorten in Deutschland. Das Paket enth\u00e4lt neben den bekannten Office-Produkten zus\u00e4tzlich 1 Terabyte Speicherplatz. Genug Raum also f\u00fcr zentrale Aufgaben wie &#8222;Backup&#8220;, &#8222;Archiv des eigenen Unterrichtsmaterials der letzten Schuljahre&#8220;, &#8222;Materialien des aktuellen Schuljahrs&#8220;, &#8222;Fotos von Tafelbildern&#8220;, &#8222;Aktuelle Projekte (Klassenausflug, Schulverwaltung)&#8220; usw. [1]<br \/>\nGleichzeitig ist ein weiteres wichtiges Feld abgedeckt: Alle Kollegen\/Kolleginnen benutzen die gleiche Plattform mit Accounts vom gleichen Anbieter, so dass ein Austausch von Materialien sehr einfach m\u00f6glich wird. Damit h\u00e4tte man also eine Art &#8222;Master-Cloud&#8220;, die man haupts\u00e4chlich nutzt. Hier dupliziert man beispielsweise auch alle oder einige Master-Ordner seiner Festplatte. Durch die OneDrive-Sync-Software, die \u00e4hnliche wie jene von Dropbox oder Google Drive funktioniert, hat man damit einen minimalen Pflegeaufwand.<br \/>\nAuf diese Weise hat man nicht nur den gleichen und aktuellen Stand auf den &#8222;Hauptger\u00e4ten&#8220; wie z. B. dem Rechner im heimischen Arbeitszimmer und dem Notebook, das man in der Schule einsetzt. Da auch Apps f\u00fcr Android und iOS vorhanden sind, kann man mit Tablet oder Smartphone ebenfalls auf die Daten zugreifen.<\/p>\n<p>Okay, das klingt gut &#8211; aber die Sache hat einen Haken, der sich bemerkbar macht, wenn man au\u00dferhalb des eigenen Schulkontextes Daten austauschen m\u00f6chte. Bereits innerhalb des Microsoft-Universums gibt es Schranken: Auf Daten von Schul- und Business-Accounts hat in der Regel ein begrenzter Kreis von Nutzern Zugriff f\u00fcr die Zusammenarbeit &#8211; aber schon beim Nachbarn nebenan kann es Probleme geben, falls dieser nur \u00fcber einen &#8222;normalen&#8220; Microsoft-Account verf\u00fcgt, den sich jeder im Netz anlegen kann. Vielleicht benutzt eine andere Schule das Google-Gegenst\u00fcck &#8222;G Suite for Education&#8220; bzw. &#8222;Google Classroom&#8220;.<\/p>\n<p>Oft wird man daher nicht ganz ohne &#8222;Erg\u00e4nzungs-Clouds&#8220; auskommen. Wichtig ist, dass man sich klar gemacht hat, welche Cloud man f\u00fcr welchen Zweck benutzt. Wenn beispielsweise die &#8222;Master-Cloud&#8220; bereits die Funktion zur Verf\u00fcgung stellt, \u00f6ffentliche Links zu erzeugen, um Inhalte f\u00fcr andere via Link z. B. per Mail oder Twitter sichtbar zu machen, so sollte man diese Links auch nur \u00fcber diese Cloud erzeugen &#8211; und nicht mal via Dropbox, mal via Google usw. Im Idealfall stellt die Cloud Markierungen oder Filter zur Verf\u00fcgung, die einem auch sp\u00e4ter noch zeigen, f\u00fcr welche Materialien man einen \u00f6ffentlichen Link erzeugt hat. Oder, wie im Falle meiner bevorzugten Cloud, man erh\u00e4lt die M\u00f6glichkeit, ein &#8222;Verfallsdatum&#8220; einzustellen &#8211; danach ist der Inhalt f\u00fcr andere nicht mehr abrufbar.<\/p>\n<h3>Aufgabenbereich: Backup<\/h3>\n<p>In DC habe ich ausf\u00fchrlich begr\u00fcndet, warum man das zweite Backup seiner Daten &#8222;au\u00dfer Haus&#8220; lagern sollte (Fehleranf\u00e4lligkeit von Consumer-Hardware, \u00dcberspannungen im Stromnetz, Wassersch\u00e4den usw.). Machbar ist ein solches Backup zwar auch via physischem Transport einer USB-Festplatte zu Verwandten &#8211; aber f\u00fcr die meisten Anwender ist das ein zu umst\u00e4ndlicher Weg. Die Master-Cloud sollte also \u00fcber ausreichend Platz f\u00fcr das regelm\u00e4\u00dfige Backup verf\u00fcgen. Obwohl ich durch den Uni-Microsoft-Account \u00fcber den erw\u00e4hnten kostenlosen 1-TB-Speicherplatz verf\u00fcge, habe ich mich aus verschiedenen Gr\u00fcnden f\u00fcr einen anderen Anbieter entschieden (vor allem m\u00f6chte ich private Daten nicht mit einem Gesch\u00e4ftskonto verbinden). Bei mir sieht es also so aus:<\/p>\n<figure id=\"attachment_315\" aria-describedby=\"caption-attachment-315\" style=\"width: 499px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-315\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste3.jpg\" alt=\"cloud-dienste3\" width=\"499\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste3.jpg 499w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste3-300x116.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-315\" class=\"wp-caption-text\">Zweit-Sicherung in der Cloud<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie gesagt: Jeder wird sich nach seinen individuellen Pr\u00e4ferenzen seine eigene Cloud aussuchen, bei mir gab der Serverstandort &#8222;Deutschland&#8220; den Ausschlag. [2] Da gibt es noch viele andere Anbieter, die ebenfalls gut sind &#8211; ich will da keine Empfehlungen geben. Auch die Kosten wollen \u00fcberlegt sein. Die paar Einstiegs-Gigabyte, die Anbieter oft kostenlos zur Verf\u00fcgung stellen, reichen f\u00fcr ein Backup ja nicht, so dass man in der Regel f\u00fcr den zus\u00e4tzlichen Speicherplatz zahlen muss.<\/p>\n<h3>Aufgabenbereich: Projektarbeit<\/h3>\n<p>Wichtig ist nat\u00fcrlich der reibungslose Abgleich aller Projekte, an denen man momentan arbeitet. Die Software des Cloud-Anbieters sollte dabei einen &#8222;selektiven Sync&#8220; zur Verf\u00fcgung stellen. Darunter ist zu verstehen, dass man auf bestimmten Ger\u00e4ten nur ausgew\u00e4hlte Verzeichnisse spiegelt\/synchronisiert. So sieht dies z. B. unter Dropbox aus:<\/p>\n<figure id=\"attachment_316\" aria-describedby=\"caption-attachment-316\" style=\"width: 613px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-316\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste4.jpg\" alt=\"cloud-dienste4\" width=\"613\" height=\"239\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste4.jpg 613w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste4-300x117.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-316\" class=\"wp-caption-text\">Selektive Synchronisierung bei Dropbox<\/figcaption><\/figure>\n<p>Beispiel: Neben den beruflichen Aufgaben steckt in Ihrem Master-Ordner &#8222;Aktuelle Projekte&#8220; ein Unterordner zu dem Anbau Ihres Hauses. Die Dokumente dieses Ordners sollen nicht auf Ihrem B\u00fcro-PC gedoppelt werden, so dass Sie ihn f\u00fcr den Sync ausschlie\u00dfen. Ein zweiter Grund f\u00fcr den Ausschluss von Inhalten kann der vorhandene Speicherplatz auf dem Ger\u00e4t sein. Da ich das MacBook, das mit 250 GB \u00fcber eine recht kleine Festplatte verf\u00fcgt, nur in der Lehre einsetze, gen\u00fcgt mir hier die Spiegelung des Ordners f\u00fcr die aktuellen Semester-Materialien.<\/p>\n<figure id=\"attachment_317\" aria-describedby=\"caption-attachment-317\" style=\"width: 617px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-317\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste5.jpg\" alt=\"cloud-dienste5\" width=\"617\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste5.jpg 617w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste5-300x167.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 617px) 100vw, 617px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-317\" class=\"wp-caption-text\">Einrichtung f\u00fcr aktuelle Projekte<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sofern ich gelegentlich via MacBook doch auf andere Ordner zugreifen m\u00f6chte, so ist das kein Problem: Die Cloud ist via WebDAV &#8222;eingeh\u00e4ngt&#8220; und verh\u00e4lt sich damit wie eine zus\u00e4tzliche Festplatte, ohne dass sie Platz auf der &#8222;physischen&#8220; SSD beansprucht.<\/p>\n<p>Durch diese Art der Synchronisation habe ich einen sehr geringen Pflegeaufwand: Alle Materialien, die ich bearbeite, sind sofort auf den anderen Ger\u00e4ten aktualisiert. Zus\u00e4tzlich kann ich auf den mobilen Ger\u00e4ten Dokumente mit &#8222;offline&#8220; markieren, so dass diese auch ohne Internet-Verbindung zur Bearbeitung zur Verf\u00fcgung stehen. [2]<\/p>\n<p>Als weiteren Pluspunkt bei meiner Cloud-Variante sehe ich die M\u00f6glichkeiten, Links zu Materialien mit einem Passwort und einem Zeitschl\u00fcssel zu versehen (z. B. &#8222;G\u00fcltig nur 8 Tage&#8220;). Sogar die Anzahl der Downloads kann ich begrenzen. Timelock verwende ich oft, da ich nicht st\u00e4ndig danach schauen m\u00f6chte, ob nun ein Dokument wieder &#8222;weg&#8220; kann.<\/p>\n<h3>Aufgabenbereich: Zusammenarbeit<\/h3>\n<p>\u00dcbrig bleiben die erw\u00e4hnten &#8222;Erg\u00e4nzungs-Clouds&#8220;. F\u00fcr meine Zwecke gen\u00fcgt hier aber der kostenlose Speicherplatz, da meine Haupt-Cloud die meisten Aufgaben bereits \u00fcbernommen hat. \u00dcbrig bleibt:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Google Drive:<\/strong> Verf\u00fcgt aus meiner Sicht \u00fcber die beste Echtzeit-Synchronisierung, wenn man gemeinsam an Dokumenten arbeitet. Au\u00dferdem verf\u00fcgen die meisten Leute bereits \u00fcber einen Google Account, so dass eine entsprechende Mitarbeits-Einladung in der Praxis meist kein Problem darstellt.<\/li>\n<li><strong>Dropbox:<\/strong> Ist aus meiner Sicht ein sehr innovativer Anbieter mit ausgezeichneten Apps, der viel von meinen Studenten genutzt wird. Daher k\u00f6nnen sie mir \u00fcber diesen Anbieter oft problemlos Dateien zur Verf\u00fcgung stellen. Aber wichtiger noch: Viele meiner iOS-Apps nutzen statt iCloud Dropbox als Sync-M\u00f6glichkeit zwischen iPhone und iPad.<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_318\" aria-describedby=\"caption-attachment-318\" style=\"width: 477px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-318\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste6.jpg\" alt=\"cloud-dienste6\" width=\"477\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste6.jpg 477w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste6-300x145.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 477px) 100vw, 477px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-318\" class=\"wp-caption-text\">erg\u00e4nzende Clouds<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcberfl\u00fcssige Dienste k\u00fcndigen\/entfernen<\/h3>\n<p>Wenn man all diese \u00dcberlegungen angestellt hat, wird man leicht feststellen, auf welche Dienste man verzichten kann. Diese sollte man auch wirklich entr\u00fcmpeln und &#8222;abschalten&#8220;, weil sonst schnell Doppelungen und Datenfriedh\u00f6fe entstehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_320\" aria-describedby=\"caption-attachment-320\" style=\"width: 397px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-320\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste8.jpg\" alt=\"cloud-dienste8\" width=\"397\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste8.jpg 397w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/cloud-dienste8-300x128.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-320\" class=\"wp-caption-text\">Kosten sparen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ich pers\u00f6nlich bin mit OneDrive nie warm geworden, da m\u00f6gen Leser bessere Erfahrungen haben &#8211; aber das ist eine Cloud, die ich momentan entr\u00fcmple und k\u00fcnftig wahrscheinlich nicht mehr nutzen werde. Dazu kann ich mein Dropbox-Pro-Konto k\u00fcndigen. Zu diesem hatte ich urspr\u00fcnglich wegen des Link-Passwortschutzes und der M\u00f6glichkeit, ein Verfallsdatum einzurichten, gegriffen. Beides stellt mir inzwischen meine Haupt-Cloud zur Verf\u00fcgung, so dass ich mir das Abo sparen kann.<\/p>\n<p>Bei Ihnen kann der Aufbau v\u00f6llig anders aussehen, Sie werden da Ihren eigenen Weg finden. Aber eine klare Struktur &#8211; jeder Dienst erh\u00e4lt klare Aufgabengebiete &#8211; zusammen mit der Konzentration auf eine Haupt-Cloud wird sich immer auszahlen. Sie m\u00fcssen viel weniger suchen, vermeiden Doppelungen und Datenleichen &#8211; und haben wichtige Unterlagen sofort zur Hand.<\/p>\n<p>[1] Einen sehr ausf\u00fchrlichen Praxisbericht zu diesem Thema hat gerade der Bob Blume ver\u00f6ffentlicht bzw. aktualisiert:<a href=\"http:\/\/bobblume.de\/2017\/04\/03\/ordnungssysteme-fuer-referendare\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> &#8222;Ordnungssysteme f\u00fcr Referendare&#8220;<\/a>.<br \/>\n[2] Hier sollte Strato von Dropbox lernen: In der HiDrive-App muss man die einzelnen Dokumente auf &#8222;offline&#8220; stellen, bei Dropbox und anderen Diensten kann man das mit einem Klick f\u00fcr ganze Ordner vornehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><a href=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/die-eigene-struktur-entwickeln-teil-1-fokus-liste\/\">Die eigene Struktur entwickeln, Teil 1 &#8211; Fokus-Liste<\/a><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inwiefern man Cloud-Dienste nutzen m\u00f6chte, muss jeder selbst entscheiden &#8211; in DC habe ich ja Varianten vorgestellt, die auch ohne externe Server funktionieren bzw. Cloud-Tresore vorgestellt. Ich pers\u00f6nlich kann mir eine sinnvolle Arbeit an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichen Ger\u00e4ten ohne Cloud-Synchronisation nicht mehr vorstellen. Das geht vielen Anwendern so und ist auch der Grund, weshalb man oft mit mehreren Diensten gleichzeitig hantiert. Google-Drive: weil durch das Android-Smartphone der Zugriff &#8211; z. B. Fotosync, GMail-Anh\u00e4nge &#8211; Vorteile hat. Dropbox: Hat fast jeder, so dass sich Dokumente leichter teilen lassen. OneDrive: Wegen der Verwendung eines Microsoft-Office-Pakets. iCloud: F\u00fcr den Sync zwischen iPhone, iPad und Mac. Dazu kommen Netzwerk-Laufwerke (Fritzbox, Synology-NAS), ownCloud, Amazon, Telekom, GMX und WEB &#8230; Auch wenn man nur 2 oder 3 dieser Dienste nutzt, so kommt es schon bald zu Doppelungen und man muss suchen, wo man was gespeichert hat. Oder wann man was f\u00fcr wen freigegeben hat (vielleicht hat man die Weihnachts-Musik-Dateien f\u00fcr Udo freigegeben &#8211; allerdings f\u00fcr Weihnachten 2014). Auch in diesem Bereich gilt: Zun\u00e4chst \u00fcberlegen, was man wof\u00fcr wirklich ben\u00f6tigt, welche Funktionen\/Vorteile jeder Dienst hat, ob zu viele Doppelungen entstehen usw. Arbeits- und Nutzungsbedingungen sehen bei jedem Anwender anders aus. Ich schildere das Vorgehen entlang meiner eigenen Praxis, was sich bei mir als n\u00fctzlich erwiesen hat. Eine &#8222;Online-Festplatte&#8220; ist oft nicht ausreichend Urspr\u00fcnglich starteten Cloud-Dienste &#8211; zumindest im Verbraucherbereich &#8211; in erster Linie unter dem Gesichtspunkt des Datenspeichers. Man wollte einen Ort im Netz habenhaben, auf dem man Medien wie Filme, Musik und Videos ablegen konnte, eben eine Art &#8222;Online-Festplatte&#8220;. Erst mit Diensten wie Dropbox r\u00fcckten weitere M\u00f6glichkeiten in den Vordergrund: Dateien gemeinsam zu nutzen, gleichzeitig Ver\u00e4nderungen vornehmen zu k\u00f6nnen, Daten auf mobilen Ger\u00e4ten abgleichen zu k\u00f6nnen usw. Als gro\u00dfe Aufgabenbereiche kann man nennen: Datenspeicherung f\u00fcr Backups. Verf\u00fcgbarkeit von Dokumenten f\u00fcr aktuelle Projekte auf unterschiedlichen Ger\u00e4ten. Synchronisierung von Datei-\u00c4nderungen, -Erg\u00e4nzungen usw., so dass man auf jedem Ger\u00e4t\/an jedem Ort mit dem aktuellen Stand der Daten arbeitet. Synchronisierung von Einstellungen, Konfiguration, App-Inhalten usw. Freigabe von Dateien f\u00fcr unterschiedliche Personengruppen oder f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit. Gemeinsames Arbeiten an den gleichen Dokumenten. Gerade die letzten Punkte erfordern es in der Praxis oft, dass ein einziger Cloud-Dienst nicht gen\u00fcgt. So kann man inzwischen prinzipiell ein Word-Dokument via Office 365\/OneDrive gemeinsam zeitgleich editieren &#8211; aber nicht jeder Gesch\u00e4ftspartner wird \u00fcber ein MS-Office-Konto verf\u00fcgen. Also greift man hierf\u00fcr vielleicht eher zu Google Drive &#8211; bis ein Teil der Kollegen meint, dass sie lieber mit Dropbox arbeiten w\u00fcrden usw. Anders ist die Situation, wenn der Arbeitgeber f\u00fcr alle Mitarbeiter einen bestimmten Dienst zur Verf\u00fcgung stellt oder man sich kurz mit Kommilitonen auf ein Angebot einigt, aber solche Bedingungen sind oft nicht gegeben. Bestimmen Sie Ihre &#8222;Master-Cloud&#8220; \u00dcberlegen Sie, welche der eben genannten Punkte f\u00fcr Sie besonders wichtig sind und \u00fcberpr\u00fcfen Sie die Ihnen bekannten Cloud-Angebote auf die gew\u00fcnschten Funktionen hin. Ein Beispiel: Manche Schulen nutzen momentan spezielle Angebote von Microsoft mit Serverstandorten in Deutschland. Das Paket enth\u00e4lt neben den bekannten Office-Produkten zus\u00e4tzlich 1 Terabyte Speicherplatz. Genug Raum also f\u00fcr zentrale Aufgaben wie &#8222;Backup&#8220;, &#8222;Archiv des eigenen Unterrichtsmaterials der letzten Schuljahre&#8220;, &#8222;Materialien des aktuellen Schuljahrs&#8220;, &#8222;Fotos von Tafelbildern&#8220;, &#8222;Aktuelle Projekte (Klassenausflug, Schulverwaltung)&#8220; usw. [1] Gleichzeitig ist ein weiteres wichtiges Feld abgedeckt: Alle Kollegen\/Kolleginnen benutzen die gleiche Plattform mit Accounts vom gleichen Anbieter, so dass ein Austausch von Materialien sehr einfach m\u00f6glich wird. Damit h\u00e4tte man also eine Art &#8222;Master-Cloud&#8220;, die man haupts\u00e4chlich nutzt. Hier dupliziert man beispielsweise auch alle oder einige Master-Ordner seiner Festplatte. Durch die OneDrive-Sync-Software, die \u00e4hnliche wie jene von Dropbox oder Google Drive funktioniert, hat man damit einen minimalen Pflegeaufwand. Auf diese Weise hat man nicht nur den gleichen und aktuellen Stand auf den &#8222;Hauptger\u00e4ten&#8220; wie z. B. dem Rechner im heimischen Arbeitszimmer und dem Notebook, das man in der Schule einsetzt. Da auch Apps f\u00fcr Android und iOS vorhanden sind, kann man mit Tablet oder Smartphone ebenfalls auf die Daten zugreifen. Okay, das klingt gut &#8211; aber die Sache hat einen Haken, der sich bemerkbar macht, wenn man au\u00dferhalb des eigenen Schulkontextes Daten austauschen m\u00f6chte. Bereits innerhalb des Microsoft-Universums gibt es Schranken: Auf Daten von Schul- und Business-Accounts hat in der Regel ein begrenzter Kreis von Nutzern Zugriff f\u00fcr die Zusammenarbeit &#8211; aber schon beim Nachbarn nebenan kann es Probleme geben, falls dieser nur \u00fcber einen &#8222;normalen&#8220; Microsoft-Account verf\u00fcgt, den sich jeder im Netz anlegen kann. Vielleicht benutzt eine andere Schule das Google-Gegenst\u00fcck &#8222;G Suite for Education&#8220; bzw. &#8222;Google Classroom&#8220;. Oft wird man daher nicht ganz ohne &#8222;Erg\u00e4nzungs-Clouds&#8220; auskommen. Wichtig ist, dass man sich klar gemacht hat, welche Cloud man f\u00fcr welchen Zweck benutzt. Wenn beispielsweise die &#8222;Master-Cloud&#8220; bereits die Funktion zur Verf\u00fcgung stellt, \u00f6ffentliche Links zu erzeugen, um Inhalte f\u00fcr andere via Link z. B. per Mail oder Twitter sichtbar zu machen, so sollte man diese Links auch nur \u00fcber diese Cloud erzeugen &#8211; und nicht mal via Dropbox, mal via Google usw. Im Idealfall stellt die Cloud Markierungen oder Filter zur Verf\u00fcgung, die einem auch sp\u00e4ter noch zeigen, f\u00fcr welche Materialien man einen \u00f6ffentlichen Link erzeugt hat. Oder, wie im Falle meiner bevorzugten Cloud, man erh\u00e4lt die M\u00f6glichkeit, ein &#8222;Verfallsdatum&#8220; einzustellen &#8211; danach ist der Inhalt f\u00fcr andere nicht mehr abrufbar. Aufgabenbereich: Backup In DC habe ich ausf\u00fchrlich begr\u00fcndet, warum man das zweite Backup seiner Daten &#8222;au\u00dfer Haus&#8220; lagern sollte (Fehleranf\u00e4lligkeit von Consumer-Hardware, \u00dcberspannungen im Stromnetz, Wassersch\u00e4den usw.). Machbar ist ein solches Backup zwar auch via physischem Transport einer USB-Festplatte zu Verwandten &#8211; aber f\u00fcr die meisten Anwender ist das ein zu umst\u00e4ndlicher Weg. Die Master-Cloud sollte also \u00fcber ausreichend Platz f\u00fcr das regelm\u00e4\u00dfige Backup verf\u00fcgen. Obwohl ich durch den Uni-Microsoft-Account \u00fcber den erw\u00e4hnten kostenlosen 1-TB-Speicherplatz verf\u00fcge, habe ich mich aus verschiedenen Gr\u00fcnden f\u00fcr einen anderen Anbieter entschieden (vor allem m\u00f6chte ich private Daten nicht mit einem Gesch\u00e4ftskonto verbinden). Bei mir sieht es also so aus: Wie gesagt: Jeder wird sich nach seinen individuellen Pr\u00e4ferenzen seine eigene Cloud aussuchen, bei mir gab der Serverstandort &#8222;Deutschland&#8220; den Ausschlag. [2] Da gibt es noch viele andere Anbieter, die ebenfalls gut sind &#8211; ich will da keine Empfehlungen geben. Auch die Kosten wollen \u00fcberlegt sein. Die paar Einstiegs-Gigabyte, die Anbieter oft kostenlos zur Verf\u00fcgung stellen, reichen f\u00fcr ein Backup ja nicht, so dass man in der Regel f\u00fcr den zus\u00e4tzlichen Speicherplatz zahlen muss. Aufgabenbereich: Projektarbeit Wichtig ist nat\u00fcrlich der reibungslose Abgleich aller Projekte, an denen man momentan arbeitet. Die Software des Cloud-Anbieters sollte dabei einen &#8222;selektiven Sync&#8220; zur Verf\u00fcgung stellen. Darunter ist zu verstehen, dass man auf bestimmten Ger\u00e4ten nur ausgew\u00e4hlte Verzeichnisse spiegelt\/synchronisiert. So sieht dies z. B. unter Dropbox aus: Beispiel: Neben den beruflichen Aufgaben steckt in Ihrem Master-Ordner &#8222;Aktuelle Projekte&#8220; ein Unterordner zu dem Anbau Ihres Hauses. Die Dokumente dieses Ordners sollen nicht auf Ihrem B\u00fcro-PC gedoppelt werden, so dass Sie ihn f\u00fcr den Sync ausschlie\u00dfen. Ein zweiter Grund f\u00fcr den Ausschluss von Inhalten kann der vorhandene Speicherplatz auf dem Ger\u00e4t sein. Da ich das MacBook, das mit 250 GB \u00fcber eine recht kleine Festplatte verf\u00fcgt, nur in der Lehre einsetze, gen\u00fcgt mir hier die Spiegelung des Ordners f\u00fcr die aktuellen Semester-Materialien. Sofern ich gelegentlich via MacBook doch auf andere Ordner zugreifen m\u00f6chte, so ist das kein Problem: Die Cloud ist via WebDAV &#8222;eingeh\u00e4ngt&#8220; und verh\u00e4lt sich damit wie eine zus\u00e4tzliche Festplatte, ohne dass sie Platz auf der &#8222;physischen&#8220; SSD beansprucht. Durch diese Art der Synchronisation habe ich einen sehr geringen Pflegeaufwand: Alle Materialien, die ich bearbeite, sind sofort auf den anderen Ger\u00e4ten aktualisiert. Zus\u00e4tzlich kann ich auf den mobilen Ger\u00e4ten Dokumente mit &#8222;offline&#8220; markieren, so dass diese auch ohne Internet-Verbindung zur Bearbeitung zur Verf\u00fcgung stehen. [2] Als weiteren Pluspunkt bei meiner Cloud-Variante sehe ich die M\u00f6glichkeiten, Links zu Materialien mit einem Passwort und einem Zeitschl\u00fcssel zu versehen (z. B. &#8222;G\u00fcltig nur 8 Tage&#8220;). Sogar die Anzahl der Downloads kann ich begrenzen. Timelock verwende ich oft, da ich nicht st\u00e4ndig danach schauen m\u00f6chte, ob nun ein Dokument wieder &#8222;weg&#8220; kann. Aufgabenbereich: Zusammenarbeit \u00dcbrig bleiben die erw\u00e4hnten &#8222;Erg\u00e4nzungs-Clouds&#8220;. F\u00fcr meine Zwecke gen\u00fcgt hier aber der kostenlose Speicherplatz, da meine Haupt-Cloud die meisten Aufgaben bereits \u00fcbernommen hat. \u00dcbrig bleibt: Google Drive: Verf\u00fcgt aus meiner Sicht \u00fcber die beste Echtzeit-Synchronisierung, wenn man gemeinsam an Dokumenten arbeitet. Au\u00dferdem verf\u00fcgen die meisten Leute bereits \u00fcber einen Google Account, so dass eine entsprechende Mitarbeits-Einladung in der Praxis meist kein Problem darstellt. Dropbox: Ist aus meiner Sicht ein sehr innovativer Anbieter mit ausgezeichneten Apps, der viel von meinen Studenten genutzt wird. Daher k\u00f6nnen sie mir \u00fcber diesen Anbieter oft problemlos Dateien zur Verf\u00fcgung stellen. Aber wichtiger noch: Viele meiner iOS-Apps nutzen statt iCloud Dropbox als Sync-M\u00f6glichkeit zwischen iPhone und iPad. &nbsp; \u00dcberfl\u00fcssige Dienste k\u00fcndigen\/entfernen Wenn man all diese \u00dcberlegungen angestellt hat, wird man leicht feststellen, auf welche Dienste man verzichten kann. Diese sollte man auch wirklich entr\u00fcmpeln und &#8222;abschalten&#8220;, weil sonst schnell Doppelungen und Datenfriedh\u00f6fe entstehen. Ich pers\u00f6nlich bin mit OneDrive nie warm geworden, da m\u00f6gen Leser bessere Erfahrungen haben &#8211; aber das ist eine Cloud, die ich momentan entr\u00fcmple und k\u00fcnftig wahrscheinlich nicht mehr nutzen werde. Dazu kann ich mein Dropbox-Pro-Konto k\u00fcndigen. Zu diesem hatte ich urspr\u00fcnglich wegen des Link-Passwortschutzes und der M\u00f6glichkeit, ein Verfallsdatum einzurichten, gegriffen. Beides stellt mir inzwischen meine Haupt-Cloud zur Verf\u00fcgung, so dass ich mir das Abo sparen kann. Bei Ihnen kann der Aufbau v\u00f6llig anders aussehen, Sie werden da Ihren eigenen Weg finden. Aber eine klare Struktur &#8211; jeder Dienst erh\u00e4lt klare Aufgabengebiete &#8211; zusammen mit der Konzentration auf eine Haupt-Cloud wird sich immer auszahlen. Sie m\u00fcssen viel weniger suchen, vermeiden Doppelungen und Datenleichen &#8211; und haben wichtige Unterlagen sofort zur Hand. [1] Einen sehr ausf\u00fchrlichen Praxisbericht zu diesem Thema hat gerade der Bob Blume ver\u00f6ffentlicht bzw. aktualisiert: &#8222;Ordnungssysteme f\u00fcr Referendare&#8220;. [2] Hier sollte Strato von Dropbox lernen: In der HiDrive-App muss man die einzelnen Dokumente auf &#8222;offline&#8220; stellen, bei Dropbox und anderen Diensten kann man das mit einem Klick f\u00fcr ganze Ordner vornehmen. &nbsp; Die eigene Struktur entwickeln, Teil 1 &#8211; Fokus-Liste<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":312,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[42,41,43],"class_list":["post-311","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-anbieter","tag-cloud","tag-synchronisation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=311"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":324,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311\/revisions\/324"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/312"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}