{"id":2783,"date":"2025-05-24T16:07:10","date_gmt":"2025-05-24T14:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/digital-cleaning.de\/?p=2783"},"modified":"2025-05-24T16:07:11","modified_gmt":"2025-05-24T14:07:11","slug":"das-25-euro-nas-teil-1-hardware","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/das-25-euro-nas-teil-1-hardware\/","title":{"rendered":"Das 25-Euro-NAS. Teil 1: Hardware"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"606\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas1-1024x606.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2784\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas1-1024x606.jpg 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas1-300x178.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas1-768x455.jpg 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas1-1140x675.jpg 1140w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas1.jpg 1461w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Ein NAS samt Homeserver-Funktionen f\u00fcr 25 Euro &#8211; ist das machbar?<\/strong> Ich habe mir selbst f\u00fcr meine Challenge einige Bedingungen gestellt: <strong>Keine Bastelei <\/strong>an der Hardware. Stecker in die Steckdose, Netzwerkkabel an den Router. Erledigt. Passive K\u00fchlung, kein L\u00fcfter, niedriger Stromverbrauch f\u00fcr einen <strong>24\/7 Betrieb.<\/strong> Verwalten von <strong>2 USB-Speichern<\/strong>. F\u00fcr unseren Familienhaushalt hei\u00dft das konkret: Ein Speicher f\u00fcr den Fotosync (1 x Android und 1 x iPhone), ein zweiter Speicher als Backup-Medium f\u00fcr PCs und Notebooks (2 x PC, 2 x Notebook) plus Zugriff \u00fcber 4 mobile Ger\u00e4te. <strong>Betriebssystem auf SSD <\/strong>und auf Geschwindigkeit getrimmt. Und schlie\u00dflich: <strong>Keine Sonderanfertigung<\/strong> &#8211; jeder, der es versuchen m\u00f6chte, soll sich problemlos zu einem solchen Betrag vergleichbare Hardware zulegen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberlegungen zur Hardware<\/h2>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst hatte ich vor, die Aufgabe mit einem Raspberry Pi zu bew\u00e4ltigen. Aber es h\u00e4tte dann ein 4-er mit 4 GB sein m\u00fcssen, dazu Netzteil und Geh\u00e4use. Auch bei einer gebrauchten Variante w\u00e4re das unter 50, 60  Euro nicht zu schaffen gewesen. Ein typischer Thin Client von Ebay erf\u00fcllt aber alle Anforderungen, selbst wenn der Prozessor \u00e4lter ist. Es wird \u00fcber das Ger\u00e4t ja nur die Verbindung zu den Speichermedien hergestellt. Die eigentlichen Faktoren, die f\u00fcr die \u00dcbertragungsgeschwindigkeit entscheidend sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wie gut ist die Anbindung innerhalb des Heimnetzes? Direkt am Router ist nat\u00fcrlich ideal, aber bei meinen Tests habe ich auch sehr gute Geschwindigkeiten via WLAN erreicht (meine Mesh-Ger\u00e4te verf\u00fcgen \u00fcber Netzwerk-Buchsen f\u00fcr LAN-Kabel).<\/li>\n\n\n\n<li>Was ist die Schnittstelle zum Speichermedium? Mit der Geschwindigkeit von USB 3.0 ist man f\u00fcr typische &#8211; \u00fcberschaubare &#8211; NAS-Vorhaben gut aufgestellt. Hier kann h\u00f6chstens noch der angeschlossene USB-Speicher eine kleine Rolle spielen. Aber wenn man wie ich eine g\u00fcnstige SSD in ein USB-Geh\u00e4use klemmt, erreicht man damit schon sehr gute Werte. Selbst wenn man zu einer Festplatte statt zu einer SSD greift, ist das kein entscheidender Faktor. Backups laufen zeitgesteuert. Durch den niedrigen Stromverbrauch (ca. 8 &#8211; 11 W idle) ist ein 24\/7-Betrieb gut machbar. Wenn man dann die Backup-Vorg\u00e4nge zeitgesteuert auf z. B. 3 Uhr nachts legt, sollten 20 Sekunden l\u00e4ngere Sicherungszeit keine Rolle spielen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wichtig war mir dann noch:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>L\u00fcfterloser Betrieb<\/em> (bei meinem Ger\u00e4t bleibt die Betriebstemperatur bei ca. 46 Grad). Das hat mich an meiner &#8211; \u00e4lteren &#8211; Synology wirklich gest\u00f6rt: L\u00fcfter, Start der Festplatten aus dem Standby usw. &#8211; das war nicht sch\u00f6n, da ich keine Kabel quer durch das Haus legen wollte, um sie in irgendeinen Abstellschrank zu stellen.<\/li>\n\n\n\n<li>Da auch einige Homeserver-Anwendungen laufen sollen (via Docker), war eine <em>eingebaut <\/em>SSD n\u00fctzlich &#8211; ich wollte ja nicht zus\u00e4tzlich Geld f\u00fcr eine Aufr\u00fcstung ausgeben.<\/li>\n\n\n\n<li>4 GB reichen f\u00fcr alle vorgesehenen Aufgaben vollst\u00e4ndig, mehr macht eigentlich nur Sinn, wenn man noch KI-Geschichten unterbringen m\u00f6chte.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kann ein &#8222;richtiges&#8220; NAS mit diesem Projekt ersetzt werden?<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Kurze Antwort: &#8222;Das kommt darauf an.&#8220;<\/strong> Zun\u00e4chst: &#8222;NAS&#8220; bedeutet ja nur &#8222;Network Attached Storage&#8220; &#8211; also ein Speicher, der \u00fcber das (Heim-)Netzwerk &#8211; meist durchg\u00e4ngig &#8211; zug\u00e4nglich ist. So gesehen handelt es sich bei diesem Projekt um ein richtiges NAS. Die Vorstellungen von einem NAS orientieren sich aber meist an den Modellen von Synology, Qnap, UGreen usw. Das sind ohne Zweifel gute Ger\u00e4te, die sinnvoll sind, wenn man gro\u00dfe Datenmengen bew\u00e4ltigen m\u00f6chte oder eine berufliche Nutzung, z. B. als Fotograf oder im Team, wichtig ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Im privaten Umfeld ist die Frage eher: <strong>Welche Funktionen m\u00f6chte ich nutzen?<\/strong> Geht es um Backups der verschiedenen Ger\u00e4te im Familienhaushalt? Zusammen mit einer Smartphone-Fotosicherung? Vielleicht noch die zentrale Verwaltung eines Familienkalenders? Ich behaupte mal, dass ein gr\u00f6\u00dferer Teil der NAS-Besitzer gar nicht sehr viel mehr mit ihrem Ger\u00e4t macht. Von daher kann es durchaus eine \u00dcberlegung sein, in diesem Rahmen eine simple NAS-Variante einzusetzen. Und: Es gibt sogar einige Vorteile, auf die ich sp\u00e4ter noch eingehen werde. So bietet unser einfaches Projekt sogar die M\u00f6glichkeit, Docker-Anwendungen laufen zu lassen &#8211; etwas, was nicht jedes der Modell der &#8222;gro\u00dfen Br\u00fcder&#8220; beherrscht. Mit einem einzigen Klick kann etwa der Kalender-Server &#8222;<a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/kalender-kontakte-und-aufgaben-via-baikal-mit-dem-raspberry-pi-verwalten\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/kalender-kontakte-und-aufgaben-via-baikal-mit-dem-raspberry-pi-verwalten\/\">Baikal<\/a>&#8220; f\u00fcr die Familie eingerichtet werden, so dass die pers\u00f6nlichen Daten nicht zu Google &amp; Co. m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"529\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas5-1024x529.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2790\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas5-1024x529.jpg 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas5-300x155.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas5-768x396.jpg 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas5-1536x793.jpg 1536w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas5-1140x588.jpg 1140w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas5.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mein Modell: Ein HP ThinClient<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei der bekannten elektronischen Bucht gibt es gebrauchte ThinClients, die meist aus Unternehmen stammen, in gro\u00dfer Auswahl. Mein Modell nennt sich HPt620, 4 GB RAM und 16 GB M2.SSD (kein Betriebssystem). Keine Versandkosten, kostenlose R\u00fcckgabem\u00f6glichkeit. Netzteil dabei &#8211; es blieb damit exakt bei den 25 Euro meiner Vorgabe. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"799\" height=\"361\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2789\" style=\"width:285px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas4.jpg 799w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas4-300x136.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas4-768x347.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Man kann nat\u00fcrlich zu jedem anderen Modell greifen, wenn die Basis-Komponenten stimmen: 4 GB Arbeitsspeicher, ein bisschen Speicherplatz und 2 x USB 3.0.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"323\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas2-1024x323.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2785\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas2-1024x323.jpg 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas2-300x94.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas2-768x242.jpg 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas2-1536x484.jpg 1536w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas2-2048x645.jpg 2048w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas2-1140x359.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p>In diesem Fall sind neben den 2 x USB 3.0 Anschl\u00fcssen zus\u00e4tzlich 4 x USB 2.0 verbaut. Dazu k\u00f6nnten zwei Monitore via DisplayPort angeschlossen werden. F\u00fcr den eigentlichen Betrieb wird weder Tastatur noch Bildschirm ben\u00f6tigt. W\u00e4hrend des Installationsvorgangs muss allerdings 2 x die Enter-Taste gedr\u00fcckt werden. Dabei ist es n\u00fctzlich, wenn man kurz einen Monitor anschlie\u00dft (zur Not wartet man etwas und dr\u00fcckt &#8222;blind&#8220; die Enter-Taste). Ansonsten m\u00fcssen w\u00e4hrend der Installation keinerlei Eintragungen, Auswahl von Men\u00fcpunkten usw. vorgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Speichermedien<\/h2>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich kann man alles nehmen, was sich per USB anschlie\u00dfen l\u00e4sst. Bei mir lagen in der Schublade noch eine 1-TB-Festplatte und eine 128 GB Sata-SSD (10 Euro) herum. Beide ben\u00f6tigen keine zus\u00e4tzliche Stromversorgung f\u00fcr den Betrieb. Hier gilt einfach: F\u00fcr den Testbetrieb nehmen, was man zur Hand hat. Wenn man zufrieden ist, kann man sich die passenden Speichergr\u00f6\u00dfen sp\u00e4ter zulegen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"940\" height=\"848\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2786\" style=\"width:462px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas3.jpg 940w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas3-300x271.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/25nas3-768x693.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Kleiner Vorteil gegen\u00fcber dem gro\u00dfen Bruder Synology: Bei den neueren Modellen macht der Marktf\u00fchrer inzwischen Vorgaben, welche Festplatten verwendet werden d\u00fcrfen. Bei unserem Projekt hat man bei der Wahl freie Hand. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beachtenswert<\/h2>\n\n\n\n<p>Eigentlich hat unser Ger\u00e4t zwei Nachteile, die wir aber ausgesprochen elegant umschiffen werden. Zun\u00e4chst ist da der geringe Speicherplatz von nur 16 GB. Auch &#8222;leichtgewichtige&#8220; Betriebssysteme kommen da rasch an ihre Grenzen. Denn w\u00e4hrend der Installation muss Luft f\u00fcr das Entpacken vorhanden sein &#8211; so ben\u00f6tigt etwa auch das sparsame Lubuntu ca. 20 GB f\u00fcr die Installation. Wir werden aber nur 1,5 GB an Speicherplatz belegen, beim Arbeitsspeicher kommen wir mit schmalen 120 MB von den 4 GB aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das &#8222;alte&#8220; BIOS stellt ein Problem dar. Nur wenige Systeme kommen damit auf Anhieb zurecht, oft muss man eine besondere Art der Installation w\u00e4hlen. Das ist bei diesem Projekt keine H\u00fcrde &#8211; das Betriebssystem gibt es sowohl in einer BIOS- als auch in einer UEFI-Variante.<\/p>\n\n\n\n<p>Und schlie\u00dflich soll man im Alltagsbetrieb keine Abstriche durch den g\u00fcnstigen Preis machen m\u00fcssen. Alles soll flott und &#8222;per Klick&#8220; laufen und installierbar sein, man soll sich jene Module\/Anwendungen aussuchen k\u00f6nnen, die man f\u00fcr den eigenen Bedarf ben\u00f6tigt, alles soll rund und ohne gro\u00dfen Pflegeaufwand laufen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Um die Installation des Betriebssystems wird es in <strong>Teil 2<\/strong> gehen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das 25-Euro-NAS:<\/strong><br>Teil 1: <strong><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/?p=2783\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/?p=2783\">Hardware<\/a><\/strong><br>Teil 2: <strong><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/?p=2811\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/?p=2811\">Betriebssystem DietPi &#8211; Anwendungen \u00e0 la carte<\/a><\/strong><br>Teil 3: <a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/?p=2839\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/?p=2839\"><strong>Zugriff auf Netzwerk-Speicher<\/strong><\/a><br>Teil 4: <a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/das-25-euro-nas-teil-4-foto-sync-fuer-die-familie-mit-immich\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/das-25-euro-nas-teil-4-foto-sync-fuer-die-familie-mit-immich\/\"><strong>Foto-Sync mit Immich<\/strong><\/a><br>Teil 5: <a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/das-25-euro-nas-teil-5-mobiler-zugriff-familienkalender-und-eigenes-dashboard\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/das-25-euro-nas-teil-5-mobiler-zugriff-familienkalender-und-eigenes-dashboard\/\">mobiler Zugriff, Familien-Kalender, eigenes Dashboard<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein NAS samt Homeserver-Funktionen f\u00fcr 25 Euro &#8211; ist das machbar? Ich habe mir selbst f\u00fcr meine Challenge einige Bedingungen gestellt: Keine Bastelei an der Hardware. Stecker in die Steckdose, Netzwerkkabel an den Router. Erledigt. Passive K\u00fchlung, kein L\u00fcfter, niedriger Stromverbrauch f\u00fcr einen 24\/7 Betrieb. Verwalten von 2 USB-Speichern. F\u00fcr unseren Familienhaushalt hei\u00dft das konkret: Ein Speicher f\u00fcr den Fotosync (1 x Android und 1 x iPhone), ein zweiter Speicher als Backup-Medium f\u00fcr PCs und Notebooks (2 x PC, 2 x Notebook) plus Zugriff \u00fcber 4 mobile Ger\u00e4te. Betriebssystem auf SSD und auf Geschwindigkeit getrimmt. Und schlie\u00dflich: Keine Sonderanfertigung &#8211; jeder, der es versuchen m\u00f6chte, soll sich problemlos zu einem solchen Betrag vergleichbare Hardware zulegen k\u00f6nnen. \u00dcberlegungen zur Hardware Zun\u00e4chst hatte ich vor, die Aufgabe mit einem Raspberry Pi zu bew\u00e4ltigen. Aber es h\u00e4tte dann ein 4-er mit 4 GB sein m\u00fcssen, dazu Netzteil und Geh\u00e4use. Auch bei einer gebrauchten Variante w\u00e4re das unter 50, 60 Euro nicht zu schaffen gewesen. Ein typischer Thin Client von Ebay erf\u00fcllt aber alle Anforderungen, selbst wenn der Prozessor \u00e4lter ist. Es wird \u00fcber das Ger\u00e4t ja nur die Verbindung zu den Speichermedien hergestellt. Die eigentlichen Faktoren, die f\u00fcr die \u00dcbertragungsgeschwindigkeit entscheidend sind: Wichtig war mir dann noch: Kann ein &#8222;richtiges&#8220; NAS mit diesem Projekt ersetzt werden? Kurze Antwort: &#8222;Das kommt darauf an.&#8220; Zun\u00e4chst: &#8222;NAS&#8220; bedeutet ja nur &#8222;Network Attached Storage&#8220; &#8211; also ein Speicher, der \u00fcber das (Heim-)Netzwerk &#8211; meist durchg\u00e4ngig &#8211; zug\u00e4nglich ist. So gesehen handelt es sich bei diesem Projekt um ein richtiges NAS. Die Vorstellungen von einem NAS orientieren sich aber meist an den Modellen von Synology, Qnap, UGreen usw. Das sind ohne Zweifel gute Ger\u00e4te, die sinnvoll sind, wenn man gro\u00dfe Datenmengen bew\u00e4ltigen m\u00f6chte oder eine berufliche Nutzung, z. B. als Fotograf oder im Team, wichtig ist. Im privaten Umfeld ist die Frage eher: Welche Funktionen m\u00f6chte ich nutzen? Geht es um Backups der verschiedenen Ger\u00e4te im Familienhaushalt? Zusammen mit einer Smartphone-Fotosicherung? Vielleicht noch die zentrale Verwaltung eines Familienkalenders? Ich behaupte mal, dass ein gr\u00f6\u00dferer Teil der NAS-Besitzer gar nicht sehr viel mehr mit ihrem Ger\u00e4t macht. Von daher kann es durchaus eine \u00dcberlegung sein, in diesem Rahmen eine simple NAS-Variante einzusetzen. Und: Es gibt sogar einige Vorteile, auf die ich sp\u00e4ter noch eingehen werde. So bietet unser einfaches Projekt sogar die M\u00f6glichkeit, Docker-Anwendungen laufen zu lassen &#8211; etwas, was nicht jedes der Modell der &#8222;gro\u00dfen Br\u00fcder&#8220; beherrscht. Mit einem einzigen Klick kann etwa der Kalender-Server &#8222;Baikal&#8220; f\u00fcr die Familie eingerichtet werden, so dass die pers\u00f6nlichen Daten nicht zu Google &amp; Co. m\u00fcssen. Mein Modell: Ein HP ThinClient Bei der bekannten elektronischen Bucht gibt es gebrauchte ThinClients, die meist aus Unternehmen stammen, in gro\u00dfer Auswahl. Mein Modell nennt sich HPt620, 4 GB RAM und 16 GB M2.SSD (kein Betriebssystem). Keine Versandkosten, kostenlose R\u00fcckgabem\u00f6glichkeit. Netzteil dabei &#8211; es blieb damit exakt bei den 25 Euro meiner Vorgabe. Man kann nat\u00fcrlich zu jedem anderen Modell greifen, wenn die Basis-Komponenten stimmen: 4 GB Arbeitsspeicher, ein bisschen Speicherplatz und 2 x USB 3.0. In diesem Fall sind neben den 2 x USB 3.0 Anschl\u00fcssen zus\u00e4tzlich 4 x USB 2.0 verbaut. Dazu k\u00f6nnten zwei Monitore via DisplayPort angeschlossen werden. F\u00fcr den eigentlichen Betrieb wird weder Tastatur noch Bildschirm ben\u00f6tigt. W\u00e4hrend des Installationsvorgangs muss allerdings 2 x die Enter-Taste gedr\u00fcckt werden. Dabei ist es n\u00fctzlich, wenn man kurz einen Monitor anschlie\u00dft (zur Not wartet man etwas und dr\u00fcckt &#8222;blind&#8220; die Enter-Taste). Ansonsten m\u00fcssen w\u00e4hrend der Installation keinerlei Eintragungen, Auswahl von Men\u00fcpunkten usw. vorgenommen werden. Speichermedien Grunds\u00e4tzlich kann man alles nehmen, was sich per USB anschlie\u00dfen l\u00e4sst. Bei mir lagen in der Schublade noch eine 1-TB-Festplatte und eine 128 GB Sata-SSD (10 Euro) herum. Beide ben\u00f6tigen keine zus\u00e4tzliche Stromversorgung f\u00fcr den Betrieb. Hier gilt einfach: F\u00fcr den Testbetrieb nehmen, was man zur Hand hat. Wenn man zufrieden ist, kann man sich die passenden Speichergr\u00f6\u00dfen sp\u00e4ter zulegen. Kleiner Vorteil gegen\u00fcber dem gro\u00dfen Bruder Synology: Bei den neueren Modellen macht der Marktf\u00fchrer inzwischen Vorgaben, welche Festplatten verwendet werden d\u00fcrfen. Bei unserem Projekt hat man bei der Wahl freie Hand. Beachtenswert Eigentlich hat unser Ger\u00e4t zwei Nachteile, die wir aber ausgesprochen elegant umschiffen werden. Zun\u00e4chst ist da der geringe Speicherplatz von nur 16 GB. Auch &#8222;leichtgewichtige&#8220; Betriebssysteme kommen da rasch an ihre Grenzen. Denn w\u00e4hrend der Installation muss Luft f\u00fcr das Entpacken vorhanden sein &#8211; so ben\u00f6tigt etwa auch das sparsame Lubuntu ca. 20 GB f\u00fcr die Installation. Wir werden aber nur 1,5 GB an Speicherplatz belegen, beim Arbeitsspeicher kommen wir mit schmalen 120 MB von den 4 GB aus. Auch das &#8222;alte&#8220; BIOS stellt ein Problem dar. Nur wenige Systeme kommen damit auf Anhieb zurecht, oft muss man eine besondere Art der Installation w\u00e4hlen. Das ist bei diesem Projekt keine H\u00fcrde &#8211; das Betriebssystem gibt es sowohl in einer BIOS- als auch in einer UEFI-Variante. Und schlie\u00dflich soll man im Alltagsbetrieb keine Abstriche durch den g\u00fcnstigen Preis machen m\u00fcssen. Alles soll flott und &#8222;per Klick&#8220; laufen und installierbar sein, man soll sich jene Module\/Anwendungen aussuchen k\u00f6nnen, die man f\u00fcr den eigenen Bedarf ben\u00f6tigt, alles soll rund und ohne gro\u00dfen Pflegeaufwand laufen. Um die Installation des Betriebssystems wird es in Teil 2 gehen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2793,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2783","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2783","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2783"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2783\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2792,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2783\/revisions\/2792"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2793"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2783"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2783"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2783"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}