{"id":2727,"date":"2025-04-18T21:35:19","date_gmt":"2025-04-18T19:35:19","guid":{"rendered":"https:\/\/digital-cleaning.de\/?p=2727"},"modified":"2025-04-26T00:49:53","modified_gmt":"2025-04-25T22:49:53","slug":"puppy-linux-wenn-geschwindigkeit-zaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/puppy-linux-wenn-geschwindigkeit-zaehlt\/","title":{"rendered":"Puppy Linux &#8211; wenn Geschwindigkeit z\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"181\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy2-1024x181.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2728\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy2-1024x181.png 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy2-300x53.png 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy2-768x136.png 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy2-1140x202.png 1140w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy2.png 1424w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine Markdown-Schreibmaschine mit Netzwerkordner zum Datenaustausch. Das war meine Projekt-Idee f\u00fcr mein Dell Notebook aus dem Jahr <strong>2007<\/strong>. Nach M\u00f6glichkeit sollte man es aufklappen, das Eingabefenster f\u00fcr Texte erscheint, tippen, speichern, zuklappen. Damit tauchte ich ein in die Welt der empfohlenen ressourcensparenden Linux-Distros. Und merkte, dass die Geschichte nicht ganz so trivial ist, wie ich das anfangs dachte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"807\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy3-1024x807.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2729\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy3-1024x807.png 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy3-300x236.png 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy3-768x605.png 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy3-1140x898.png 1140w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy3.png 1522w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prolog<\/h2>\n\n\n\n<p>MX Linux hatte ich vor ein, zwei Jahren auf das Notebook gespielt. Ja, lief, aber der Start des Systems und vor allem der einzelnen Anwendungen war qu\u00e4lend langsam. Einmal gestartet war alles okay, aber so machte Linux keinen Spa\u00df. Klar war, dass ich mit 2 GB Arbeitsspeicher und einem Alter des Ger\u00e4ts von 18 Jahren kein Rennpferd erhalten w\u00fcrde. Aber ein wenig schneller sollte es sein. Also ausprobiert: <a href=\"https:\/\/lubuntu.me\">Lubuntu<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bodhilinux.com\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.bodhilinux.com\">Bodhi Linux<\/a>, <a href=\"https:\/\/minios.dev\">MiniOS<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bunsenlabs.org\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.bunsenlabs.org\">Bunsenlabs Linux<\/a>, <a href=\"http:\/\/tinycorelinux.net\" data-type=\"link\" data-id=\"http:\/\/tinycorelinux.net\">TinyCore,<\/a> <a href=\"https:\/\/www.q4os.org\/index.html\">Q4OS<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linuxliteos.com\/index.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.linuxliteos.com\/index.html\">Linux Lite<\/a> &#8211; sogar <a href=\"https:\/\/nomadbsd.org\/index.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/nomadbsd.org\/index.html\">nomadBSD<\/a>. Nach der Installation sahen viele davon sogar richtig modern und attraktiv aus. Doch das Problem der Wartezeiten blieb bei den meisten weiterhin bestehen. Von Puppy Linux versprach ich mir zun\u00e4chst nicht viel. Ein Linux mit dem Markenzeichen eines H\u00fcndchens &#8211; was konnte das schon sein? Nach einer Reihe von intensiven Tests muss ich aber sagen: Das System hat mich &#8211; positiv &#8211; \u00fcberrascht!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Des Pudels Kern<\/h2>\n\n\n\n<p>Genau genommen handelt es sich um einen Chihuahua mit dem Namen &#8222;Puppy&#8220;, der 2002 dem Projekt den Namen gab. Der australische Entwickler Barry Kauler ist wohl ein Hundeliebhaber, da auch ein Entwicklungssystem von ihm den Namen &#8222;Woof&#8220; tr\u00e4gt. Wie auch immer: Die Besonderheit von Puppy ist, dass das komplette System in den Arbeitsspeicher geladen wird und damit bei Start und Ausf\u00fchrung hohe Geschwindigkeiten erreicht. Da es auch auf einfachen und \u00e4lteren Computern oder Notebooks laufen sollte, wurde bei der Zusammenstellung von Anwendungen f\u00fcr Browser, Mail, Textverarbeitung usw. darauf geachtet, dass diese nicht viel Speicher ben\u00f6tigen. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit \u00fcber 20 Jahren Entwicklungszeit ist Puppy Linux zudem ein &#8222;gut abgehangenes&#8220; System, das w\u00e4hrend des ganzen Zeitraums vorangetrieben wurde. In den Urspr\u00fcngen, als man noch CD-Roms benutzte, konnte es sogar auf einem beschreibbaren Laufwerk arbeiten. Bis heute funktioniert es &#8222;pur&#8220; auf einem USB-Stick und ben\u00f6tigt im eigentlichen Computer gar kein Speichermedium. Aber anders als bei den \u00fcblichen Live-Sticks hat es die M\u00f6glichkeit vorgesehen, auch alle \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen auf dem Stick zu speichern. (Ja, Persistenz kann man bei anderen Distros gesondert einrichten, hier \u00fcbernimmt das System die Einrichtung automatisch und sorgt sogar f\u00fcr Verschl\u00fcsselung.)<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt nicht &#8222;das eine&#8220; Puppy Linux. Vielmehr gibt es einige Hauptvarianten, weiterhin Nebenvarianten und dazu unz\u00e4hlige Mini-Varianten von Anwendern (<strong><a href=\"https:\/\/puppylinux-woof-ce.github.io\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/puppylinux-woof-ce.github.io\">Einzelheiten auf der Homepage<\/a><\/strong>). Denn mit wenigen Klicks kann jeder sein eigenes Puppy Linux basteln und weitergeben (die Weitergabe ist sogar ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht). Ich nutze hier eine der Hauptvarianten, die auf Debian 12 basiert:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy14.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"640\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy14-1024x640.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2754\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy14-1024x640.png 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy14-300x188.png 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy14-768x480.png 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy14-1140x713.png 1140w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy14.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hol das St\u00f6ckchen! \u00dcber die Geschwindigkeit des Systems.<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie schnell ist denn nun schnell? Bei meinem wirklich alten Dell-Notebook vergeht vom Bootvorgang bis Systemstart samt Aufruf eines Markdown-Editors (via Autostart) etwa 1:20 Minute (mit MX-Linux waren es drei bis vier Minuten). Auf meinem 4 Jahre alten HP-Notebook mit 8 GB dauert es 24 Sekunden. Auf diesem spielt Zeit auch keine Rolle &#8211; alle Programme starten sofort nach dem Klick. Bei dem \u00e4lteren Modell klappt es bei den meisten Programmen \u00e4hnlich schnell, bei manchen dauert es mal ein paar Sekunden. Aber das ist kein Vergleich zur Wartezeit bei MX Linux von ein bis zwei Minuten je nach Anwendung. Hier mal ein kurzes Video von meinem alten Dell aufgenommen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/pupgeschwindigkeit.mp4\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<p>Es geht sogar noch schneller, wenn man die Variante<strong><a href=\"https:\/\/vanilla-dpup.github.io\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/vanilla-dpup.github.io\"> Vanilla-Dpup<\/a><\/strong> mit Debian Trixie nutzt. Aber wie gesagt: Wenn man etwas bessere Notebooks hat, gibt es praktisch keine Verz\u00f6gerungen mehr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was kann er denn so? Handelt es sich um ein vollst\u00e4ndiges Linux-System?<\/h2>\n\n\n\n<p>Prinzipiell: Ja. Sicher, Systeme wie Linux Mint oder Ubuntu sind umfangreicher, k\u00f6nnen verschiedene zus\u00e4tzliche Paketformate wie Flatpak und Snap verarbeiten usw. Da man aber auf den Debian-Vorrat zugreifen kann und auch Appimages klappen, ist man reichlich zumindest mit den g\u00e4ngigen Programmen versorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Hauptvarianten erh\u00e4lt man zudem ein &#8222;dickes&#8220; Paket vorinstallierter Anwendungen. Meist kann man Puppy Linux einfach starten und muss gar nichts installieren: Browser, Mail, Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Screenshot-Tool, Kalender, Aufgabenplanung, Netzwerkeinrichtung &#8211; alles ist von Anfang an dabei. Die Grundausstattung ist \u00fcberraschend &#8222;\u00fcppig&#8220;:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy5.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"454\" height=\"800\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy5.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2744\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy5.png 454w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy5-170x300.png 170w\" sizes=\"auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich sind da nicht direkt &#8222;gro\u00dfe&#8220; Programme dabei, damit auch wirklich alles in den Speicher passt. Standard ist oft Abiword statt Libre Writer oder das Mailprogramm Claws Mail statt Thunderbird. Aber wenn man eine Software wie zum Beispiel Audacity ben\u00f6tigt, so kann man diese problemlos nachinstallieren. Die Grenzen sind nat\u00fcrlich erreicht, wenn man jetzt alles mit allen Abh\u00e4ngigkeiten aufnehmen m\u00f6chte, was man so von den \u00fcblichen Systemen kennt: Videoschnitt plus Gimp plus LibreOffice plus digiKam plus &#8230; Bei meinem k\u00e4rglichen 2-GB-Speicher w\u00e4re das zu viel &#8211; wer aber ein System mit 4 GB oder sogar mit gigantischen 8 GB RAM benutzt, der kann erweitern, ohne dass es auf Kosten der Geschwindigkeit geht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie sieht es mit seinem Aussehen und seinen F\u00e4higkeiten aus? Kann man ihm da etwas beibringen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Man kann tats\u00e4chlich sehr viel konfigurieren &#8211; sowohl beim Design als auch bei den Einstellungen. Klar &#8211; verglichen mit KDE-Plasma oder Linux-Mint muss man da in der Eleganz Abstriche machen, manche Tools wirken auch etwas altbacken &#8211; aber insgesamt ist alles aus meiner Sicht immer noch recht gut anzuschauen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy6.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"645\" height=\"734\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy6.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2746\" style=\"width:349px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy6.png 645w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy6-264x300.png 264w\" sizes=\"auto, (max-width: 645px) 100vw, 645px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy8.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"640\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy8-1024x640.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2747\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy8-1024x640.png 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy8-300x188.png 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy8-768x480.png 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy8-1140x713.png 1140w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy8.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Weiterhin lassen sich viele Justierungen vornehmen, Tools und Einstellm\u00f6glichkeiten sind reichlich vorhanden. Allerdings l\u00e4uft nicht alles so simpel, wie man es von gro\u00dfen Linux-Systemen kennt: F\u00fcr die Einrichtung meiner Netzwerk-Drucker-Scanner-Kombi musste ich zus\u00e4tzliche Befehle eingeben &#8211; bei meinem Linux Mint wurde hingegen alles auf Anhieb erkannt. Immerhin, mit ein paar Minuten zus\u00e4tzlicher Arbeit kriegt man es schon zum Laufen (und jede Menge uralt-Hardware wird daf\u00fcr auf Anhieb erkannt).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"640\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy9-1024x640.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2748\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy9-1024x640.png 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy9-300x188.png 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy9-768x480.png 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy9-1140x713.png 1140w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy9.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Versteht er sich denn mit anderen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Alte Ger\u00e4te nimmt man ja auch oft f\u00fcr Sync- und Backup-Aufgaben. Umgekehrt kann die Verbindung zu anderen Computern den &#8222;d\u00fcnnen&#8220; Speicherplatz auf dem Ursprungsger\u00e4t ausgleiche (mein Dell hat nur 64 GB Speicherplatz). Wie macht sich also Puppy Linux im Netzwerk? Ausgesprochen gut. Zwar erfolgt die Einrichtung nicht via Dateimanager, man muss zwei zus\u00e4tzliche Tools nutzen. Die Eingabemasken sind aber derart einfach gestrickt, dass dieser kleine Umweg in der Praxis kein Problem darstellt. Wenn ich also an meinem Markdown-Dokument Erg\u00e4nzungen vorgenommen habe, so ist die Datei \u00fcber ein Netzwerk-Laufwerk umgehend auf den anderen Ger\u00e4ten zug\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy13.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"640\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy13-1024x640.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2752\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy13-1024x640.png 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy13-300x188.png 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy13-768x480.png 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy13-1140x713.png 1140w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy13.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Generell ist das Einh\u00e4ngen von Speichermedien kein Problem. Steckt man einen USB-Stick oder eine USB-SSD an, so wird das umgehend erkannt und man kann sofort auf das Speichermedium zugreifen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zum junge Hunde kriegen. Pupplets f\u00fcr unterwegs und zur Weitergabe.<\/h2>\n\n\n\n<p>Puppy Linux speichert \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen, die man w\u00e4hrend des Betriebs vorgenommen hat, in einem Archiv-Bereich. Diesen kann man auf Wunsch auch verschl\u00fcsseln. Den Ort des Archivbereichs kann man selbst definieren &#8211; also beispielsweise direkt auf dem USB-Stick, wenn man von dort Puppy Linux gestartet hat. Das bedeutet, dass man sein <strong>angepasstes <\/strong>System vollst\u00e4ndig auf dem Stick hat. Damit kann man an jedem beliebigen anderen Computer ohne Installation seine eigene Umgebung starten. Da sich alles im RAM abspielt, wird auch nichts auf dem Gast-System gespeichert &#8211; gut, wenn man beispielsweise im B\u00fcro, bei Freunden oder im Urlaub sein Linux anwirft. Wer es noch sicherer haben m\u00f6chte, der kann sich die Variante <strong><a href=\"https:\/\/easyos.org\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/easyos.org\">&#8222;EasyOS&#8220; <\/a><\/strong>anschauen, die vom gleichen Entwickler stammt und Puppy Linux sehr \u00e4hnlich ist. Dort wird alles in einer Sandbox\/in Containern ausgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Verfahren hat noch weitere Vorteile: So kann man sehr einfach Backup-Sticks erstellen oder vorkonfigurierte Versionen an Kollegen\/Mitarbeiter weitergeben. Und: Man kann und darf diese Anpassungen auch \u00f6ffentlich als Download bereitstellen, so dass in den vielen Jahren<strong><a href=\"https:\/\/puppylinux-woof-ce.github.io\/family-tree.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/puppylinux-woof-ce.github.io\/family-tree.html\"> unz\u00e4hlige sogenannte &#8222;Pupplets&#8220;<\/a><\/strong> entstanden sind, die etwa ihr eigens Design oder ihre individuelle Toolsammlung zur Verf\u00fcgung stellen. Die Tools zur Erstellung bringt das System mit &#8211; einige Klicks gen\u00fcgen:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy10.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"959\" height=\"800\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy10.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2749\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy10.png 959w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy10-300x250.png 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy10-768x641.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 959px) 100vw, 959px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Auf diese Weise k\u00f6nnte ich etwa ein Image meiner &#8222;Markdown-Schreibmaschine&#8220; erstellen, die Editor, Netzwerkverbindung, Wallpaper usw. hat und auf meiner Homepage als &#8222;MarkBone Pupplet&#8220; zur Installation anbieten \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy15.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"800\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy15.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2756\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy15.png 1280w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy15-300x188.png 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy15-1024x640.png 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy15-768x480.png 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/puppy15-1140x713.png 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sollte ich mir einen zulegen? Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr meinen &#8222;alten Knochen&#8220; ist Linux Puppy genau das richtige System. Ich will damit ja nicht viel machen &#8211; aber dass nun alleine schon der Browser per Klick startet, erleichtert viel. Fast alle anderen Programme gehen \u00e4hnlich schnell &#8211; und wenn ich mal 5 bis 10 Sekunden warten muss, dann kann ich auch damit leben. Es gibt erstaunlich viele Puppy-Fans, von denen viele ihr System sogar als Hauptsystem auf neuen Computern benutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer bereits mit Linux vertraut ist, der wird sich mit einer kleinen Lernkurve begn\u00fcgen k\u00f6nnen, da es nur wenige Dinge sind, die bei Puppy ein wenig anders laufen. Empfehlen w\u00fcrde ich es aber nur bedingt f\u00fcr Leute aus der Windows-Welt, da man doch die Tool etwas kennen muss, damit man nicht zu sehr r\u00e4tselt. Allerdings: Wenn man ein Keller- oder Flohmarkt-Notebook hat und nicht sofort darauf angewiesen ist, dass man alles beherrscht, so kann Puppy ideal f\u00fcr den langsamen Einstieg sein. Hat man es einmal installiert, kann man Anwendungen wie Browser, Mail und Textverarbeitung ja sofort nutzen. Und in die restlichen Feinheiten arbeitet man sich ein, wenn man Zeit hat.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Markdown-Schreibmaschine mit Netzwerkordner zum Datenaustausch. Das war meine Projekt-Idee f\u00fcr mein Dell Notebook aus dem Jahr 2007. Nach M\u00f6glichkeit sollte man es aufklappen, das Eingabefenster f\u00fcr Texte erscheint, tippen, speichern, zuklappen. Damit tauchte ich ein in die Welt der empfohlenen ressourcensparenden Linux-Distros. Und merkte, dass die Geschichte nicht ganz so trivial ist, wie ich das anfangs dachte. Prolog MX Linux hatte ich vor ein, zwei Jahren auf das Notebook gespielt. Ja, lief, aber der Start des Systems und vor allem der einzelnen Anwendungen war qu\u00e4lend langsam. Einmal gestartet war alles okay, aber so machte Linux keinen Spa\u00df. Klar war, dass ich mit 2 GB Arbeitsspeicher und einem Alter des Ger\u00e4ts von 18 Jahren kein Rennpferd erhalten w\u00fcrde. Aber ein wenig schneller sollte es sein. Also ausprobiert: Lubuntu, Bodhi Linux, MiniOS, Bunsenlabs Linux, TinyCore, Q4OS, Linux Lite &#8211; sogar nomadBSD. Nach der Installation sahen viele davon sogar richtig modern und attraktiv aus. Doch das Problem der Wartezeiten blieb bei den meisten weiterhin bestehen. Von Puppy Linux versprach ich mir zun\u00e4chst nicht viel. Ein Linux mit dem Markenzeichen eines H\u00fcndchens &#8211; was konnte das schon sein? Nach einer Reihe von intensiven Tests muss ich aber sagen: Das System hat mich &#8211; positiv &#8211; \u00fcberrascht! Des Pudels Kern Genau genommen handelt es sich um einen Chihuahua mit dem Namen &#8222;Puppy&#8220;, der 2002 dem Projekt den Namen gab. Der australische Entwickler Barry Kauler ist wohl ein Hundeliebhaber, da auch ein Entwicklungssystem von ihm den Namen &#8222;Woof&#8220; tr\u00e4gt. Wie auch immer: Die Besonderheit von Puppy ist, dass das komplette System in den Arbeitsspeicher geladen wird und damit bei Start und Ausf\u00fchrung hohe Geschwindigkeiten erreicht. Da es auch auf einfachen und \u00e4lteren Computern oder Notebooks laufen sollte, wurde bei der Zusammenstellung von Anwendungen f\u00fcr Browser, Mail, Textverarbeitung usw. darauf geachtet, dass diese nicht viel Speicher ben\u00f6tigen. Mit \u00fcber 20 Jahren Entwicklungszeit ist Puppy Linux zudem ein &#8222;gut abgehangenes&#8220; System, das w\u00e4hrend des ganzen Zeitraums vorangetrieben wurde. In den Urspr\u00fcngen, als man noch CD-Roms benutzte, konnte es sogar auf einem beschreibbaren Laufwerk arbeiten. Bis heute funktioniert es &#8222;pur&#8220; auf einem USB-Stick und ben\u00f6tigt im eigentlichen Computer gar kein Speichermedium. Aber anders als bei den \u00fcblichen Live-Sticks hat es die M\u00f6glichkeit vorgesehen, auch alle \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen auf dem Stick zu speichern. (Ja, Persistenz kann man bei anderen Distros gesondert einrichten, hier \u00fcbernimmt das System die Einrichtung automatisch und sorgt sogar f\u00fcr Verschl\u00fcsselung.) Es gibt nicht &#8222;das eine&#8220; Puppy Linux. Vielmehr gibt es einige Hauptvarianten, weiterhin Nebenvarianten und dazu unz\u00e4hlige Mini-Varianten von Anwendern (Einzelheiten auf der Homepage). Denn mit wenigen Klicks kann jeder sein eigenes Puppy Linux basteln und weitergeben (die Weitergabe ist sogar ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht). Ich nutze hier eine der Hauptvarianten, die auf Debian 12 basiert: Hol das St\u00f6ckchen! \u00dcber die Geschwindigkeit des Systems. Wie schnell ist denn nun schnell? Bei meinem wirklich alten Dell-Notebook vergeht vom Bootvorgang bis Systemstart samt Aufruf eines Markdown-Editors (via Autostart) etwa 1:20 Minute (mit MX-Linux waren es drei bis vier Minuten). Auf meinem 4 Jahre alten HP-Notebook mit 8 GB dauert es 24 Sekunden. Auf diesem spielt Zeit auch keine Rolle &#8211; alle Programme starten sofort nach dem Klick. Bei dem \u00e4lteren Modell klappt es bei den meisten Programmen \u00e4hnlich schnell, bei manchen dauert es mal ein paar Sekunden. Aber das ist kein Vergleich zur Wartezeit bei MX Linux von ein bis zwei Minuten je nach Anwendung. Hier mal ein kurzes Video von meinem alten Dell aufgenommen: Es geht sogar noch schneller, wenn man die Variante Vanilla-Dpup mit Debian Trixie nutzt. Aber wie gesagt: Wenn man etwas bessere Notebooks hat, gibt es praktisch keine Verz\u00f6gerungen mehr. Was kann er denn so? Handelt es sich um ein vollst\u00e4ndiges Linux-System? Prinzipiell: Ja. Sicher, Systeme wie Linux Mint oder Ubuntu sind umfangreicher, k\u00f6nnen verschiedene zus\u00e4tzliche Paketformate wie Flatpak und Snap verarbeiten usw. Da man aber auf den Debian-Vorrat zugreifen kann und auch Appimages klappen, ist man reichlich zumindest mit den g\u00e4ngigen Programmen versorgt. Bei den Hauptvarianten erh\u00e4lt man zudem ein &#8222;dickes&#8220; Paket vorinstallierter Anwendungen. Meist kann man Puppy Linux einfach starten und muss gar nichts installieren: Browser, Mail, Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Screenshot-Tool, Kalender, Aufgabenplanung, Netzwerkeinrichtung &#8211; alles ist von Anfang an dabei. Die Grundausstattung ist \u00fcberraschend &#8222;\u00fcppig&#8220;: Nat\u00fcrlich sind da nicht direkt &#8222;gro\u00dfe&#8220; Programme dabei, damit auch wirklich alles in den Speicher passt. Standard ist oft Abiword statt Libre Writer oder das Mailprogramm Claws Mail statt Thunderbird. Aber wenn man eine Software wie zum Beispiel Audacity ben\u00f6tigt, so kann man diese problemlos nachinstallieren. Die Grenzen sind nat\u00fcrlich erreicht, wenn man jetzt alles mit allen Abh\u00e4ngigkeiten aufnehmen m\u00f6chte, was man so von den \u00fcblichen Systemen kennt: Videoschnitt plus Gimp plus LibreOffice plus digiKam plus &#8230; Bei meinem k\u00e4rglichen 2-GB-Speicher w\u00e4re das zu viel &#8211; wer aber ein System mit 4 GB oder sogar mit gigantischen 8 GB RAM benutzt, der kann erweitern, ohne dass es auf Kosten der Geschwindigkeit geht. Wie sieht es mit seinem Aussehen und seinen F\u00e4higkeiten aus? Kann man ihm da etwas beibringen? Man kann tats\u00e4chlich sehr viel konfigurieren &#8211; sowohl beim Design als auch bei den Einstellungen. Klar &#8211; verglichen mit KDE-Plasma oder Linux-Mint muss man da in der Eleganz Abstriche machen, manche Tools wirken auch etwas altbacken &#8211; aber insgesamt ist alles aus meiner Sicht immer noch recht gut anzuschauen. Weiterhin lassen sich viele Justierungen vornehmen, Tools und Einstellm\u00f6glichkeiten sind reichlich vorhanden. Allerdings l\u00e4uft nicht alles so simpel, wie man es von gro\u00dfen Linux-Systemen kennt: F\u00fcr die Einrichtung meiner Netzwerk-Drucker-Scanner-Kombi musste ich zus\u00e4tzliche Befehle eingeben &#8211; bei meinem Linux Mint wurde hingegen alles auf Anhieb erkannt. Immerhin, mit ein paar Minuten zus\u00e4tzlicher Arbeit kriegt man es schon zum Laufen (und jede Menge uralt-Hardware wird daf\u00fcr auf Anhieb erkannt). Versteht er sich denn mit anderen? Alte Ger\u00e4te nimmt man ja auch oft f\u00fcr Sync- und Backup-Aufgaben. Umgekehrt kann die Verbindung zu anderen Computern den &#8222;d\u00fcnnen&#8220; Speicherplatz auf dem Ursprungsger\u00e4t ausgleiche (mein Dell hat nur 64 GB Speicherplatz). Wie macht sich also Puppy Linux im Netzwerk? Ausgesprochen gut. Zwar erfolgt die Einrichtung nicht via Dateimanager, man muss zwei zus\u00e4tzliche Tools nutzen. Die Eingabemasken sind aber derart einfach gestrickt, dass dieser kleine Umweg in der Praxis kein Problem darstellt. Wenn ich also an meinem Markdown-Dokument Erg\u00e4nzungen vorgenommen habe, so ist die Datei \u00fcber ein Netzwerk-Laufwerk umgehend auf den anderen Ger\u00e4ten zug\u00e4nglich. Generell ist das Einh\u00e4ngen von Speichermedien kein Problem. Steckt man einen USB-Stick oder eine USB-SSD an, so wird das umgehend erkannt und man kann sofort auf das Speichermedium zugreifen. Zum junge Hunde kriegen. Pupplets f\u00fcr unterwegs und zur Weitergabe. Puppy Linux speichert \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen, die man w\u00e4hrend des Betriebs vorgenommen hat, in einem Archiv-Bereich. Diesen kann man auf Wunsch auch verschl\u00fcsseln. Den Ort des Archivbereichs kann man selbst definieren &#8211; also beispielsweise direkt auf dem USB-Stick, wenn man von dort Puppy Linux gestartet hat. Das bedeutet, dass man sein angepasstes System vollst\u00e4ndig auf dem Stick hat. Damit kann man an jedem beliebigen anderen Computer ohne Installation seine eigene Umgebung starten. Da sich alles im RAM abspielt, wird auch nichts auf dem Gast-System gespeichert &#8211; gut, wenn man beispielsweise im B\u00fcro, bei Freunden oder im Urlaub sein Linux anwirft. Wer es noch sicherer haben m\u00f6chte, der kann sich die Variante &#8222;EasyOS&#8220; anschauen, die vom gleichen Entwickler stammt und Puppy Linux sehr \u00e4hnlich ist. Dort wird alles in einer Sandbox\/in Containern ausgef\u00fchrt. Dieses Verfahren hat noch weitere Vorteile: So kann man sehr einfach Backup-Sticks erstellen oder vorkonfigurierte Versionen an Kollegen\/Mitarbeiter weitergeben. Und: Man kann und darf diese Anpassungen auch \u00f6ffentlich als Download bereitstellen, so dass in den vielen Jahren unz\u00e4hlige sogenannte &#8222;Pupplets&#8220; entstanden sind, die etwa ihr eigens Design oder ihre individuelle Toolsammlung zur Verf\u00fcgung stellen. Die Tools zur Erstellung bringt das System mit &#8211; einige Klicks gen\u00fcgen: Auf diese Weise k\u00f6nnte ich etwa ein Image meiner &#8222;Markdown-Schreibmaschine&#8220; erstellen, die Editor, Netzwerkverbindung, Wallpaper usw. hat und auf meiner Homepage als &#8222;MarkBone Pupplet&#8220; zur Installation anbieten \ud83d\ude42 Sollte ich mir einen zulegen? Fazit F\u00fcr meinen &#8222;alten Knochen&#8220; ist Linux Puppy genau das richtige System. Ich will damit ja nicht viel machen &#8211; aber dass nun alleine schon der Browser per Klick startet, erleichtert viel. Fast alle anderen Programme gehen \u00e4hnlich schnell &#8211; und wenn ich mal 5 bis 10 Sekunden warten muss, dann kann ich auch damit leben. Es gibt erstaunlich viele Puppy-Fans, von denen viele ihr System sogar als Hauptsystem auf neuen Computern benutzen. Wer bereits mit Linux vertraut ist, der wird sich mit einer kleinen Lernkurve begn\u00fcgen k\u00f6nnen, da es nur wenige Dinge sind, die bei Puppy ein wenig anders laufen. Empfehlen w\u00fcrde ich es aber nur bedingt f\u00fcr Leute aus der Windows-Welt, da man doch die Tool etwas kennen muss, damit man nicht zu sehr r\u00e4tselt. Allerdings: Wenn man ein Keller- oder Flohmarkt-Notebook hat und nicht sofort darauf angewiesen ist, dass man alles beherrscht, so kann Puppy ideal f\u00fcr den langsamen Einstieg sein. Hat man es einmal installiert, kann man Anwendungen wie Browser, Mail und Textverarbeitung ja sofort nutzen. Und in die restlichen Feinheiten arbeitet man sich ein, wenn man Zeit hat.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2728,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2727","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2727","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2727"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2727\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2776,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2727\/revisions\/2776"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2728"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2727"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2727"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2727"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}