{"id":255,"date":"2017-10-31T18:39:24","date_gmt":"2017-10-31T17:39:24","guid":{"rendered":"http:\/\/digital-cleaning.de\/?p=255"},"modified":"2017-11-01T11:46:46","modified_gmt":"2017-11-01T10:46:46","slug":"die-eigene-struktur-entwickeln-teil-1-fokus-liste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/die-eigene-struktur-entwickeln-teil-1-fokus-liste\/","title":{"rendered":"Die eigene Struktur entwickeln, Teil 1 &#8211; Fokus-Liste"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_256\" aria-describedby=\"caption-attachment-256\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-256\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur2.jpg\" alt=\"eigene_struktur2\" width=\"800\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur2.jpg 800w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur2-300x140.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur2-768x359.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-256\" class=\"wp-caption-text\">Bausteine f\u00fcr den eigenen Entwurf<\/figcaption><\/figure>\n<p>In &#8222;Digital Cleaning&#8220; geht es ja nicht um fertige Rezepte, da sich jeder Anwender in einer anderen Situation befindet: F\u00fcr den einen ist es wichtig, dass ein System pflegeleicht ist, der andere m\u00f6chte seine Daten verschl\u00fcsselt sehen oder lehnt Cloud-Dienste ab usw. Am Anfang stehen also \u00dcberlegungen, wie man seine ganz pers\u00f6nliche Struktur findet. Im einfachsten Fall greift man zu Stift und Papier und macht eine kurze Bestandsaufnahme. Wenn man es mit komplexeren Fragen zu tun hat &#8211; z. B. &#8222;Wie ordne ich das Unterrichtsmaterial der vergangenen Jahre thematisch?&#8220; oder &#8222;Wie gestalte ich einen fl\u00fcssigen Workflow, wenn ich unterwegs bin?&#8220; -, so wird man zu einer Methode greifen, die die unterschiedlichen Aspekte zun\u00e4chst sammelt und dann ordnet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_258\" aria-describedby=\"caption-attachment-258\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-258\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur3.jpg\" alt=\"eigene_struktur3\" width=\"235\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur3.jpg 317w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur3-289x300.jpg 289w\" sizes=\"auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-258\" class=\"wp-caption-text\">n\u00fctzliche Liste<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Erstellung von Mindmaps w\u00e4re hier ein \u00fcbliches Brainstorming-Verfahren [1]. Ich selbst greife gerne zu Gliederungslisten, da man hier gro\u00dfe Brocken rasch in kleine Schritte aufteilen kann. Damit werden &#8222;verschwommene&#8220; Vorhaben (&#8222;Ich m\u00fcsste mal alle meine Clouds entr\u00fcmpeln &#8230;&#8220;) deutlich &#8222;fassbarer&#8220;. Man kann mit einer Bestandsaufnahme beginnen (&#8222;Wo liegen bei mir welche Daten?&#8220;) oder mit Fragen, die man sich schon l\u00e4nger stellt (&#8222;An welchen Orten halte ich Information doppelt vor?&#8220;), danach die Bereiche St\u00fcck um St\u00fcck verfeinern bis hin zu Handlungsanweisungen, die sich als Folge der \u00dcberlegungen ergeben (&#8222;Dienst XYZ k\u00fcndigen&#8220;).<\/p>\n<p>Derartige Listen mit Einr\u00fcckungen lassen sich in jedem Texteditor oder Notizenapp erzeugen. Sofern man ohnehin gerne <a href=\"http:\/\/www.notieren.de\/evernote-notizen-mit-markdown-strukturieren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Markdown <\/a>nutzt, ergibt sich quasi w\u00e4hrend des Schreibens die Struktur. Da unser Aufr\u00e4um-Vorhaben aber leicht einen gr\u00f6\u00dferen Umfang einnehmen kann &#8211; Ordnung auf Festplatten, externen Speichermedien, Backup-Verfahren usw. &#8211; und damit Auflistungen un\u00fcbersichtlich werden k\u00f6nnen, lohnt sich ein Blick auf eine spezielle Listenart: Die fokussierte Liste<\/p>\n<h2>Fokus-Listen nutzen<\/h2>\n<p>Damit sich der Blick nicht in endlosen Aufz\u00e4hlungen verirrt, ist es in der Regel m\u00f6glich, Punkte und Zweige auf verschiedenen Ebenen &#8222;einzuklappen&#8220;. Jener Abschnitt, mit dem man sich hingegen gerade befasst, bleibt &#8222;ausgeklappt&#8220;:<\/p>\n<figure id=\"attachment_262\" aria-describedby=\"caption-attachment-262\" style=\"width: 425px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-262\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur5.jpg\" alt=\"eigene_struktur5\" width=\"425\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur5.jpg 425w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur5-300x139.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-262\" class=\"wp-caption-text\">ein m\u00f6glicher Ansatz<\/figcaption><\/figure>\n<p>Geht in die richtige Richtung, es bleiben aber immer noch die Haupt-Punkte der restlichen Gliederung sichtbar &#8211; und ziehen den Blick auf sich. Noch besser ist es, wenn man <em>alles<\/em> ausblenden und sich auf den aktuellen Bereich konzentrieren kann. Jeder Unterpunkt wird damit zu einer eigenen kleinen Liste. Bekannt f\u00fcr dieses Vorgehen ist der Dienst <a href=\"https:\/\/workflowy.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WorkFlowy<\/a>, mit dem man gewisserma\u00dfen eine &#8222;Liste aller Listen&#8220; aufbauen kann. Der Dienst wird im Webbrowser aufgerufen, funktioniert gut und fl\u00fcssig und hat auch eine gr\u00f6\u00dfere Fan-Gemeinde. Ich m\u00f6chte hier aber die Gelegenheit ergreifen, einen j\u00fcngeren Dienst vorzustellen, der sehr \u00e4hnlich wie WorkFlowy arbeitet, aber nicht dessen hohen Bekanntheitsgrad hat: <a href=\"https:\/\/dynalist.io\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dynalist<\/a>. Das kleine Entwicklerteam macht nicht nur eine richtig gute Arbeit, es bringt auch frische und pfiffige Ideen ein, die sich als ausgesprochen praktisch erweisen. Die <strong>kostenlose<\/strong> Variante bietet derart viel, dass sie f\u00fcr unser Vorhaben absolut ausreichend ist. (Wer das volle Paket, z. B. mit Integration im Google Kalender, einmal f\u00fcr einen Monat kostenlos testen m\u00f6chte, findet unten den \u00fcblichen Einladungslink [2])<\/p>\n<h3>Das Matrjoschka-Prinzip: Die Liste in der Liste<\/h3>\n<p>Der Start einer Liste ist simpel und bekannt: Gliederungspunkte tippen, einr\u00fccken mit Tabulator, ausr\u00fccken mit Shift + Tabulator usw. So, wie in den meisten Editoren eben auch. Wir lassen jetzt mal allen Schnickschnack, der m\u00f6glich w\u00e4re, weg &#8211; etwa Checkboxen, Ziffern, Tags usw. &#8211; und schauen uns nur das Prinzip an:<\/p>\n<figure id=\"attachment_263\" aria-describedby=\"caption-attachment-263\" style=\"width: 466px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-263\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur6.jpg\" alt=\"eigene_struktur6\" width=\"466\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur6.jpg 466w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur6-300x158.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-263\" class=\"wp-caption-text\">Fokus anklicken<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bewegt man den Mauszeiger in die H\u00f6he eines beliebigen Listenpunkts, so erscheint eine kleine Lupe mit der Beschriftung &#8222;Zoom in&#8220;. Sobald man die Lupe anklickt, entsteht eine separate List:<\/p>\n<figure id=\"attachment_264\" aria-describedby=\"caption-attachment-264\" style=\"width: 429px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-264\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur7.jpg\" alt=\"eigene_struktur7\" width=\"429\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur7.jpg 429w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur7-300x236.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-264\" class=\"wp-caption-text\">die Liste darunter<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aus dem angeklickten Unterpunkt ist eine eigene Liste geworden: Der vorherige Unterpunkt wird nun als Ausgangspunkt dargestellt, der mit neuen Unterpunkten erweitert werden kann. Gleichzeitig ist die Gesamtliste aus den Augen verschwunden, man kann sich ganz auf den Teilbereich konzentrieren. Wenn dieser ebenfalls sehr umfangreich ist, so kann auch dieser Teilbereich auf die gleiche Weise neue Listen erhalten &#8211; also \u00e4hnlich wie die kleinen verschachtelten Holzpuppe-in-Holzpuppen (Matrjoschkas). Die \u00fcbergeordneten Ebenen bleiben \u00fcber dieser Liste in Form einer &#8222;Brotkrumen&#8220;-Navigation sichtbar &#8211; man kann also mit einem Mausklick z. B. zwei Ebenen nach oben springen.<\/p>\n<h3>Das Etiketten-Prinzip: \u00dcberblick mit Filtern<\/h3>\n<p>Ebenfalls sehr einfach gel\u00f6st: Das Setzen von Tags\/Etiketten w\u00e4hrend der Eingabe. Man beginnt einen Begriff einfach mit einer Raute (&#8222;#&#8220;) &#8211; schon wird ein Etikett definiert. Gleichzeitig wird die bestehende Tagliste um den neuen Begriff erg\u00e4nzt, so dass man ihn sp\u00e4ter aus dem kleinen Men\u00fc ausw\u00e4hlen kann, das sofort eingeblendet wird, wenn man das Raute-Zeichen tippt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_265\" aria-describedby=\"caption-attachment-265\" style=\"width: 493px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-265\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur8.jpg\" alt=\"eigene_struktur8\" width=\"493\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur8.jpg 493w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur8-300x158.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 493px) 100vw, 493px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-265\" class=\"wp-caption-text\">Tags w\u00e4hrend der Eingabe<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zum einen ist das gute bei diesem Verfahren, dass der Gedankenfluss nicht unterbrochen wird. Nimmt man beispielsweise einen Punkt auf, von dem man denkt, dass man ihn noch mit Kollegen abkl\u00e4ren muss, so tippt man einfach &#8222;#besprechen&#8220; oder &#8222;#Team&#8220;, ohne dass man irgendetwas erst einsortieren muss. Zum anderen gen\u00fcgt sp\u00e4ter ein einfacher Klick auf ein solches Etikett &#8211; und eine Liste, die aus hunderten von Einzelpunkten besteht, &#8222;schnurrt&#8220; zu den gefilterten Punkten zusammen:<\/p>\n<figure id=\"attachment_266\" aria-describedby=\"caption-attachment-266\" style=\"width: 545px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-266\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur9.jpg\" alt=\"eigene_struktur9\" width=\"545\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur9.jpg 545w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur9-300x148.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 545px) 100vw, 545px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-266\" class=\"wp-caption-text\">Filtern mit Etiketten<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auf Wunsch kann man die Filterung auch Listen-\u00fcbergreifend ausdehnen. F\u00fchrt man also mehrere umfangreiche Listen zu verschiedenen Projekten, so k\u00f6nnte man mit &#8222;#Steuer2017&#8220; sich alle Punkte gleichzeitig anzeigen lassen.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich gestattet Dynalist das Anlegen einer zweiten Etikettenliste: Die Begriffe werden mit dem @-Zeichen eingeleitet. Ob man zwei Listen \u00fcberhaupt ben\u00f6tigt und wie man das trennen m\u00f6chte, kann sich jeder selbst \u00fcberlegen. Anwender, die die Selbstmanagement-Methode <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Getting_Things_Done\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Getting Things Done&#8220;<\/a> nutzen, werden vielleicht gerne zu den gewohnten Bezeichnungen &#8222;@Home&#8220;, &#8222;@Office&#8220; usw. greifen.<\/p>\n<h3>Arbeitsersparnis mit Sprungmarken<\/h3>\n<p>Wenn man Dynalist intensiver nutzt, so k\u00f6nnen Sprungmarken eine sehr n\u00fctzliche Erleichterung sein. \u00c4hnlich wie in Evernote jede Notiz einen eigenen Link erh\u00e4lt, erhalten auch die Listenpunkte einen eigenen (Web-)Link und k\u00f6nnen damit sowohl innerhalb einer Liste, zwischen verschiedenen Listen und sogar aus externen Programmen heraus punktgenau &#8222;angesprungen&#8220; werden. Nehmen wir beispielsweise an, dass Sie sich in einer Unterliste die Anordnung Ihrer Archiv-Ordner f\u00fcr zu Hause \u00fcberlegt haben. Vielleicht k\u00f6nnen Sie diese Anordnung zumindest teilweise auch am Arbeitsplatz realisieren. Dann m\u00fcssen Sie die Punkte nicht kopieren, Sie k\u00f6nnen den entsprechenden Bereich einfach verlinken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_267\" aria-describedby=\"caption-attachment-267\" style=\"width: 601px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-267\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur10.jpg\" alt=\"eigene_struktur10\" width=\"601\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur10.jpg 601w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur10-300x112.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-267\" class=\"wp-caption-text\">Link zum Listenpunkt<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_268\" aria-describedby=\"caption-attachment-268\" style=\"width: 537px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-268\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur11.jpg\" alt=\"eigene_struktur11\" width=\"537\" height=\"91\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur11.jpg 537w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur11-300x51.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-268\" class=\"wp-caption-text\">Link einf\u00fcgen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch hier wieder sehr bequem gestaltet: Sobald man &#8222;Get link&#8220; w\u00e4hlt ist der Link auch schon in der Zwischenablage und kann an einem anderen Ort eingef\u00fcgt werden. \u00dcbernommen wird dabei die Bezeichnung des Men\u00fcpunkts zusammen mit einem kleinen Link-Symbol &#8211; man erh\u00e4lt also nicht die ellenlange URL &#8222;https:\/\/dynalist.io\/d\/2S&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Auch Unterlisten kann man anderen zur Verf\u00fcgung stellen oder im Web ver\u00f6ffentlichen. In diesen F\u00e4llen wir ein Button mit &#8222;Copy to my Dynalist&#8220; eingeblendet &#8211; und schwupp hat man die Liste eines Kollegen im eigenen Archiv.<\/p>\n<h3>Das Sammelk\u00f6rbchen<\/h3>\n<p>Eigentlich nur eine Kleinigkeit, aber richtig gut umgesetzt: Die Inbox-Funktion. Man kann n\u00e4mlich jeden beliebigen Men\u00fcpunkt an jeder beliebigen Stelle als &#8222;Eingangskorb&#8220; definieren und dort Einf\u00e4lle mit einem Shortcut speichern. Sprich: Wenn einem w\u00e4hrend des Schreibens einer (Unter-)Liste eine Idee kommt, so muss man sich nicht durch die Struktur zu einer Inbox hangeln, dort tippen, dann wieder die Stelle finden, an der man gerade war. Vielmehr dr\u00fcckt man einfach &#8222;Strg+Shift+I&#8220; und eine Eingabezeile erscheint als PopUp. Flink tippen, Enter dr\u00fccken &#8211; und man folgt weiter seinem momentanen Gedankenfluss. Man kann sogar in den Optionen einstellen, ob neue Eintr\u00e4ge in der Inbox oben oder unten erscheinen sollen, so dass man sich Scrollarbeit ersparen kann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_269\" aria-describedby=\"caption-attachment-269\" style=\"width: 625px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-269\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur12.jpg\" alt=\"eigene_struktur12\" width=\"625\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur12.jpg 625w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur12-300x89.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-269\" class=\"wp-caption-text\">f\u00fcr die Idee &#8222;zwischendurch&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Weitere Besonderheiten<\/h3>\n<figure id=\"attachment_270\" aria-describedby=\"caption-attachment-270\" style=\"width: 199px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-270\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur13.jpg\" alt=\"eigene_struktur13\" width=\"199\" height=\"161\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-270\" class=\"wp-caption-text\">Ordnerstruktur<\/figcaption><\/figure>\n<p>Texte, Grafiken, Weblinks, Notizen k\u00f6nnen angef\u00fcgt werden. Man kann mit Markdown arbeiten, Farben einsetzen, Deadlines vergeben, Listen mit anderen Teilen, gemeinsam editieren, eine raffinierte Suchsyntax einsetzen, Lesezeichen verwenden &#8211; die Liste ist wirklich ausgesprochen lang. Es stehen vielf\u00e4ltige Tasten-Shortcuts zur Verf\u00fcgung, um durch Listen zu navigieren, Bl\u00f6cke zu verschieben, Filter einzusetzen usw. Die Sidebar, die die Tastenk\u00fcrzel als Hilfestellung anzeigt, wechselt sogar auf die entsprechende Belegung, sobald man statt Windows Mac oder iOS verwendet. Ein weiterer sichtbarer Unterschied zu Workflowy ist, dass man seine Listen und Meta-Listen weiterhin in Ordner einsortieren kann.<\/p>\n<h3>Verbesserungsw\u00fcrdig &#8230;<\/h3>\n<figure id=\"attachment_273\" aria-describedby=\"caption-attachment-273\" style=\"width: 216px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-273\" src=\"http:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur14-1.jpg\" alt=\"eigene_struktur14\" width=\"216\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur14-1.jpg 400w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/eigene_struktur14-1-255x300.jpg 255w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-273\" class=\"wp-caption-text\">Android-App<\/figcaption><\/figure>\n<p>&#8230; aus meiner Sicht: Durch die vielen Funktionen ist die Lernkurve h\u00f6her als bei Workflowy, was auch den &#8222;smoothen&#8220; Ablauf am Anfang erschwert, auch wenn f\u00fcr unser Vorhaben die grunds\u00e4tzlichen Funktionen gen\u00fcgen, die keine besonderen Anforderungen stellen. Wenn man Dynalist \u00f6fter benutzt und sich mit den Grundfunktionen vertraut gemacht hat, ist dies allerdings kaum noch ein Problem. Es gibt zwar zahlreiche Hilfetexte und <a href=\"http:\/\/help.dynalist.io\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;How-to&#8220;-Anleitungen<\/a>, aber alles leider nur in englischer Sprache &#8211; eine deutsche \u00dcbersetzung w\u00fcrde Eisteigern helfen.<br \/>\nZu den mobilen Apps unter iOS und Android (kostenlos): Insgesamt gut, denn alle M\u00f6glichkeiten von Dynalist (Export, geteilte Listen usw.) sind auch in den Apps vorhanden. Die Strukturierung der Listenpunkte erfolgt \u00fcber eine zus\u00e4tzliche Tastaturbefehlsleiste, was &#8222;okay&#8220; ist. Hier gibt es andere Outliner-Apps, die das fl\u00fcssigere Verschieben mit Fingergesten zulassen, aber f\u00fcr die Zwischendurch-Bearbeitung gen\u00fcgen die Apps.<br \/>\nEs gibt auch <a href=\"https:\/\/dynalist.io\/download\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Desktop-Versionen<\/a> f\u00fcr Windows, Mac und Linux, aber der Server synct ausgesprochen flott &#8211; ich nutze (wie bei Todoist) haupts\u00e4chlich die Web-Version.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Ja, das war jetzt ein langer Artikel f\u00fcr ein Listen-Tool :-). Aber wie bei Evernote, Todoist und anderen Anwendungen schreibe ich gerne etwas ausf\u00fchrlicher, wenn sich ein Tool bei mir wirklich als &#8222;praxistauglich&#8220; erweist. Ich bereite inzwischen beispielsweise alle Redaktionssitzungen unseres kleinen Uni-Radios [3] damit vor &#8211; und ich bin wirklich flott damit.<\/p>\n<p>Dieser erste Teil sollte ein Vorschlag sein, wie man vorgehen kann, wenn man erste Grund\u00fcberlegungen zu digitalen Aufr\u00e4umaktionen anstellt. Im zweiten Teil werde ich am Beispiel der Cloud-Dienste ausf\u00fchren, wie man mit diesem Verfahren seine eigene Struktur St\u00fcck um St\u00fcck erzeugen kann.<\/p>\n<p><em>[1] Ein sehr nettes Mindmap-Video, das rasch die Grundz\u00fcge visualisiert, findet sich auf der Startseite von <a href=\"https:\/\/mindnode.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MindNode<\/a>.<\/em><br \/>\n<em> [2] Hier der Einladungslink, mit dem Ihr 1 Monat die Pro-Funktionen ausprobieren k\u00f6nnt: <a href=\"https:\/\/dynalist.io\/invite\/NrVUjg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/dynalist.io\/invite\/NrVUjg <\/a>(Aber es ist auch in Ordnung, wenn Ihr in den Kommentaren einen eigenen Link postet.) \u00dcbrigens: Studenten erhalten 50 % Erm\u00e4\u00dfigung.<\/em><br \/>\n<em> [3] Schaut Euch mal unsere Campuswelle an: <a href=\"http:\/\/campuswelle.uni-ulm.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">campuswelle.uni-ulm.de<\/a> . Am Montag starten wir mit dem neuen Semesterprogramm. Ihr k\u00f6nnt die Campuswelle \u00fcber jede Radio-App h\u00f6ren oder via iTunes abonnieren.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In &#8222;Digital Cleaning&#8220; geht es ja nicht um fertige Rezepte, da sich jeder Anwender in einer anderen Situation befindet: F\u00fcr den einen ist es wichtig, dass ein System pflegeleicht ist, der andere m\u00f6chte seine Daten verschl\u00fcsselt sehen oder lehnt Cloud-Dienste ab usw. Am Anfang stehen also \u00dcberlegungen, wie man seine ganz pers\u00f6nliche Struktur findet. Im einfachsten Fall greift man zu Stift und Papier und macht eine kurze Bestandsaufnahme. Wenn man es mit komplexeren Fragen zu tun hat &#8211; z. B. &#8222;Wie ordne ich das Unterrichtsmaterial der vergangenen Jahre thematisch?&#8220; oder &#8222;Wie gestalte ich einen fl\u00fcssigen Workflow, wenn ich unterwegs bin?&#8220; -, so wird man zu einer Methode greifen, die die unterschiedlichen Aspekte zun\u00e4chst sammelt und dann ordnet. Die Erstellung von Mindmaps w\u00e4re hier ein \u00fcbliches Brainstorming-Verfahren [1]. Ich selbst greife gerne zu Gliederungslisten, da man hier gro\u00dfe Brocken rasch in kleine Schritte aufteilen kann. Damit werden &#8222;verschwommene&#8220; Vorhaben (&#8222;Ich m\u00fcsste mal alle meine Clouds entr\u00fcmpeln &#8230;&#8220;) deutlich &#8222;fassbarer&#8220;. Man kann mit einer Bestandsaufnahme beginnen (&#8222;Wo liegen bei mir welche Daten?&#8220;) oder mit Fragen, die man sich schon l\u00e4nger stellt (&#8222;An welchen Orten halte ich Information doppelt vor?&#8220;), danach die Bereiche St\u00fcck um St\u00fcck verfeinern bis hin zu Handlungsanweisungen, die sich als Folge der \u00dcberlegungen ergeben (&#8222;Dienst XYZ k\u00fcndigen&#8220;). Derartige Listen mit Einr\u00fcckungen lassen sich in jedem Texteditor oder Notizenapp erzeugen. Sofern man ohnehin gerne Markdown nutzt, ergibt sich quasi w\u00e4hrend des Schreibens die Struktur. Da unser Aufr\u00e4um-Vorhaben aber leicht einen gr\u00f6\u00dferen Umfang einnehmen kann &#8211; Ordnung auf Festplatten, externen Speichermedien, Backup-Verfahren usw. &#8211; und damit Auflistungen un\u00fcbersichtlich werden k\u00f6nnen, lohnt sich ein Blick auf eine spezielle Listenart: Die fokussierte Liste Fokus-Listen nutzen Damit sich der Blick nicht in endlosen Aufz\u00e4hlungen verirrt, ist es in der Regel m\u00f6glich, Punkte und Zweige auf verschiedenen Ebenen &#8222;einzuklappen&#8220;. Jener Abschnitt, mit dem man sich hingegen gerade befasst, bleibt &#8222;ausgeklappt&#8220;: Geht in die richtige Richtung, es bleiben aber immer noch die Haupt-Punkte der restlichen Gliederung sichtbar &#8211; und ziehen den Blick auf sich. Noch besser ist es, wenn man alles ausblenden und sich auf den aktuellen Bereich konzentrieren kann. Jeder Unterpunkt wird damit zu einer eigenen kleinen Liste. Bekannt f\u00fcr dieses Vorgehen ist der Dienst WorkFlowy, mit dem man gewisserma\u00dfen eine &#8222;Liste aller Listen&#8220; aufbauen kann. Der Dienst wird im Webbrowser aufgerufen, funktioniert gut und fl\u00fcssig und hat auch eine gr\u00f6\u00dfere Fan-Gemeinde. Ich m\u00f6chte hier aber die Gelegenheit ergreifen, einen j\u00fcngeren Dienst vorzustellen, der sehr \u00e4hnlich wie WorkFlowy arbeitet, aber nicht dessen hohen Bekanntheitsgrad hat: Dynalist. Das kleine Entwicklerteam macht nicht nur eine richtig gute Arbeit, es bringt auch frische und pfiffige Ideen ein, die sich als ausgesprochen praktisch erweisen. Die kostenlose Variante bietet derart viel, dass sie f\u00fcr unser Vorhaben absolut ausreichend ist. (Wer das volle Paket, z. B. mit Integration im Google Kalender, einmal f\u00fcr einen Monat kostenlos testen m\u00f6chte, findet unten den \u00fcblichen Einladungslink [2]) Das Matrjoschka-Prinzip: Die Liste in der Liste Der Start einer Liste ist simpel und bekannt: Gliederungspunkte tippen, einr\u00fccken mit Tabulator, ausr\u00fccken mit Shift + Tabulator usw. So, wie in den meisten Editoren eben auch. Wir lassen jetzt mal allen Schnickschnack, der m\u00f6glich w\u00e4re, weg &#8211; etwa Checkboxen, Ziffern, Tags usw. &#8211; und schauen uns nur das Prinzip an: Bewegt man den Mauszeiger in die H\u00f6he eines beliebigen Listenpunkts, so erscheint eine kleine Lupe mit der Beschriftung &#8222;Zoom in&#8220;. Sobald man die Lupe anklickt, entsteht eine separate List: Aus dem angeklickten Unterpunkt ist eine eigene Liste geworden: Der vorherige Unterpunkt wird nun als Ausgangspunkt dargestellt, der mit neuen Unterpunkten erweitert werden kann. Gleichzeitig ist die Gesamtliste aus den Augen verschwunden, man kann sich ganz auf den Teilbereich konzentrieren. Wenn dieser ebenfalls sehr umfangreich ist, so kann auch dieser Teilbereich auf die gleiche Weise neue Listen erhalten &#8211; also \u00e4hnlich wie die kleinen verschachtelten Holzpuppe-in-Holzpuppen (Matrjoschkas). Die \u00fcbergeordneten Ebenen bleiben \u00fcber dieser Liste in Form einer &#8222;Brotkrumen&#8220;-Navigation sichtbar &#8211; man kann also mit einem Mausklick z. B. zwei Ebenen nach oben springen. Das Etiketten-Prinzip: \u00dcberblick mit Filtern Ebenfalls sehr einfach gel\u00f6st: Das Setzen von Tags\/Etiketten w\u00e4hrend der Eingabe. Man beginnt einen Begriff einfach mit einer Raute (&#8222;#&#8220;) &#8211; schon wird ein Etikett definiert. Gleichzeitig wird die bestehende Tagliste um den neuen Begriff erg\u00e4nzt, so dass man ihn sp\u00e4ter aus dem kleinen Men\u00fc ausw\u00e4hlen kann, das sofort eingeblendet wird, wenn man das Raute-Zeichen tippt. Zum einen ist das gute bei diesem Verfahren, dass der Gedankenfluss nicht unterbrochen wird. Nimmt man beispielsweise einen Punkt auf, von dem man denkt, dass man ihn noch mit Kollegen abkl\u00e4ren muss, so tippt man einfach &#8222;#besprechen&#8220; oder &#8222;#Team&#8220;, ohne dass man irgendetwas erst einsortieren muss. Zum anderen gen\u00fcgt sp\u00e4ter ein einfacher Klick auf ein solches Etikett &#8211; und eine Liste, die aus hunderten von Einzelpunkten besteht, &#8222;schnurrt&#8220; zu den gefilterten Punkten zusammen: Auf Wunsch kann man die Filterung auch Listen-\u00fcbergreifend ausdehnen. F\u00fchrt man also mehrere umfangreiche Listen zu verschiedenen Projekten, so k\u00f6nnte man mit &#8222;#Steuer2017&#8220; sich alle Punkte gleichzeitig anzeigen lassen. Zus\u00e4tzlich gestattet Dynalist das Anlegen einer zweiten Etikettenliste: Die Begriffe werden mit dem @-Zeichen eingeleitet. Ob man zwei Listen \u00fcberhaupt ben\u00f6tigt und wie man das trennen m\u00f6chte, kann sich jeder selbst \u00fcberlegen. Anwender, die die Selbstmanagement-Methode &#8222;Getting Things Done&#8220; nutzen, werden vielleicht gerne zu den gewohnten Bezeichnungen &#8222;@Home&#8220;, &#8222;@Office&#8220; usw. greifen. Arbeitsersparnis mit Sprungmarken Wenn man Dynalist intensiver nutzt, so k\u00f6nnen Sprungmarken eine sehr n\u00fctzliche Erleichterung sein. \u00c4hnlich wie in Evernote jede Notiz einen eigenen Link erh\u00e4lt, erhalten auch die Listenpunkte einen eigenen (Web-)Link und k\u00f6nnen damit sowohl innerhalb einer Liste, zwischen verschiedenen Listen und sogar aus externen Programmen heraus punktgenau &#8222;angesprungen&#8220; werden. Nehmen wir beispielsweise an, dass Sie sich in einer Unterliste die Anordnung Ihrer Archiv-Ordner f\u00fcr zu Hause \u00fcberlegt haben. Vielleicht k\u00f6nnen Sie diese Anordnung zumindest teilweise auch am Arbeitsplatz realisieren. Dann m\u00fcssen Sie die Punkte nicht kopieren, Sie k\u00f6nnen den entsprechenden Bereich einfach verlinken. Auch hier wieder sehr bequem gestaltet: Sobald man &#8222;Get link&#8220; w\u00e4hlt ist der Link auch schon in der Zwischenablage und kann an einem anderen Ort eingef\u00fcgt werden. \u00dcbernommen wird dabei die Bezeichnung des Men\u00fcpunkts zusammen mit einem kleinen Link-Symbol &#8211; man erh\u00e4lt also nicht die ellenlange URL &#8222;https:\/\/dynalist.io\/d\/2S&#8230;&#8220; Auch Unterlisten kann man anderen zur Verf\u00fcgung stellen oder im Web ver\u00f6ffentlichen. In diesen F\u00e4llen wir ein Button mit &#8222;Copy to my Dynalist&#8220; eingeblendet &#8211; und schwupp hat man die Liste eines Kollegen im eigenen Archiv. Das Sammelk\u00f6rbchen Eigentlich nur eine Kleinigkeit, aber richtig gut umgesetzt: Die Inbox-Funktion. Man kann n\u00e4mlich jeden beliebigen Men\u00fcpunkt an jeder beliebigen Stelle als &#8222;Eingangskorb&#8220; definieren und dort Einf\u00e4lle mit einem Shortcut speichern. Sprich: Wenn einem w\u00e4hrend des Schreibens einer (Unter-)Liste eine Idee kommt, so muss man sich nicht durch die Struktur zu einer Inbox hangeln, dort tippen, dann wieder die Stelle finden, an der man gerade war. Vielmehr dr\u00fcckt man einfach &#8222;Strg+Shift+I&#8220; und eine Eingabezeile erscheint als PopUp. Flink tippen, Enter dr\u00fccken &#8211; und man folgt weiter seinem momentanen Gedankenfluss. Man kann sogar in den Optionen einstellen, ob neue Eintr\u00e4ge in der Inbox oben oder unten erscheinen sollen, so dass man sich Scrollarbeit ersparen kann. &nbsp; Weitere Besonderheiten Texte, Grafiken, Weblinks, Notizen k\u00f6nnen angef\u00fcgt werden. Man kann mit Markdown arbeiten, Farben einsetzen, Deadlines vergeben, Listen mit anderen Teilen, gemeinsam editieren, eine raffinierte Suchsyntax einsetzen, Lesezeichen verwenden &#8211; die Liste ist wirklich ausgesprochen lang. Es stehen vielf\u00e4ltige Tasten-Shortcuts zur Verf\u00fcgung, um durch Listen zu navigieren, Bl\u00f6cke zu verschieben, Filter einzusetzen usw. Die Sidebar, die die Tastenk\u00fcrzel als Hilfestellung anzeigt, wechselt sogar auf die entsprechende Belegung, sobald man statt Windows Mac oder iOS verwendet. Ein weiterer sichtbarer Unterschied zu Workflowy ist, dass man seine Listen und Meta-Listen weiterhin in Ordner einsortieren kann. Verbesserungsw\u00fcrdig &#8230; &#8230; aus meiner Sicht: Durch die vielen Funktionen ist die Lernkurve h\u00f6her als bei Workflowy, was auch den &#8222;smoothen&#8220; Ablauf am Anfang erschwert, auch wenn f\u00fcr unser Vorhaben die grunds\u00e4tzlichen Funktionen gen\u00fcgen, die keine besonderen Anforderungen stellen. Wenn man Dynalist \u00f6fter benutzt und sich mit den Grundfunktionen vertraut gemacht hat, ist dies allerdings kaum noch ein Problem. Es gibt zwar zahlreiche Hilfetexte und &#8222;How-to&#8220;-Anleitungen, aber alles leider nur in englischer Sprache &#8211; eine deutsche \u00dcbersetzung w\u00fcrde Eisteigern helfen. Zu den mobilen Apps unter iOS und Android (kostenlos): Insgesamt gut, denn alle M\u00f6glichkeiten von Dynalist (Export, geteilte Listen usw.) sind auch in den Apps vorhanden. Die Strukturierung der Listenpunkte erfolgt \u00fcber eine zus\u00e4tzliche Tastaturbefehlsleiste, was &#8222;okay&#8220; ist. Hier gibt es andere Outliner-Apps, die das fl\u00fcssigere Verschieben mit Fingergesten zulassen, aber f\u00fcr die Zwischendurch-Bearbeitung gen\u00fcgen die Apps. Es gibt auch Desktop-Versionen f\u00fcr Windows, Mac und Linux, aber der Server synct ausgesprochen flott &#8211; ich nutze (wie bei Todoist) haupts\u00e4chlich die Web-Version. Fazit Ja, das war jetzt ein langer Artikel f\u00fcr ein Listen-Tool :-). Aber wie bei Evernote, Todoist und anderen Anwendungen schreibe ich gerne etwas ausf\u00fchrlicher, wenn sich ein Tool bei mir wirklich als &#8222;praxistauglich&#8220; erweist. Ich bereite inzwischen beispielsweise alle Redaktionssitzungen unseres kleinen Uni-Radios [3] damit vor &#8211; und ich bin wirklich flott damit. Dieser erste Teil sollte ein Vorschlag sein, wie man vorgehen kann, wenn man erste Grund\u00fcberlegungen zu digitalen Aufr\u00e4umaktionen anstellt. Im zweiten Teil werde ich am Beispiel der Cloud-Dienste ausf\u00fchren, wie man mit diesem Verfahren seine eigene Struktur St\u00fcck um St\u00fcck erzeugen kann. [1] Ein sehr nettes Mindmap-Video, das rasch die Grundz\u00fcge visualisiert, findet sich auf der Startseite von MindNode. [2] Hier der Einladungslink, mit dem Ihr 1 Monat die Pro-Funktionen ausprobieren k\u00f6nnt: https:\/\/dynalist.io\/invite\/NrVUjg (Aber es ist auch in Ordnung, wenn Ihr in den Kommentaren einen eigenen Link postet.) \u00dcbrigens: Studenten erhalten 50 % Erm\u00e4\u00dfigung. [3] Schaut Euch mal unsere Campuswelle an: campuswelle.uni-ulm.de . Am Montag starten wir mit dem neuen Semesterprogramm. Ihr k\u00f6nnt die Campuswelle \u00fcber jede Radio-App h\u00f6ren oder via iTunes abonnieren.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":256,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[34,35],"class_list":["post-255","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-dateimanagement","tag-brainstorming","tag-struktur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/255","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=255"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/255\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":278,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/255\/revisions\/278"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/256"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}