{"id":1339,"date":"2023-02-26T16:57:39","date_gmt":"2023-02-26T15:57:39","guid":{"rendered":"https:\/\/digital-cleaning.de\/?p=1339"},"modified":"2023-02-26T16:57:39","modified_gmt":"2023-02-26T15:57:39","slug":"nextcloud-buch-nutze-deine-daten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digital-cleaning.de\/index.php\/nextcloud-buch-nutze-deine-daten\/","title":{"rendered":"Nextcloud-Buch: Nutze Deine Daten!"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"322\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch1-1024x322.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1340\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch1-1024x322.jpg 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch1-300x94.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch1-768x241.jpg 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch1-1536x482.jpg 1536w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch1-1140x358.jpg 1140w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch1.jpg 1592w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Umgang mit der Nextcloud<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eaedf7\">An diesem Wochenende ist mein Buch zur Nextcloud erschienen. Daher m\u00f6chte ich auf einige Aspekte dieser Cloud n\u00e4her eingehen. <br>Cloud-Dienste geh\u00f6ren zum Alltag. Von der Zusammenarbeit an Dokumenten \u00fcber die Sicherung von Daten bis zur Projektplanung kann man alles damit machen. Ein &#8222;B\u00fcro in der Cloud&#8220; ist heute keine Seltenheit mehr. Dropbox, Google Drive, MS-OneDrive und Apple iCloud sind ohne Zweifel gute Dienste &#8211; allerdings liegen die eigenen Daten zentral bei einem (US-)Konzern und ein sp\u00e4terer Wechsel zu einem anderen Anbieter ist nicht gar so einfach. Daher ist eine Nextcloud mehr denn je eine \u00dcberlegung wert. Vor allem: In einigen Bereichen \u00fcbertrifft sie inzwischen die bekannten Dienste mit durchdachten Funktionen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kurze Zeitreise durch die Geschichte der Cloud<\/h3>\n\n\n\n<p>Meine erste Cloud vor \u00fcber 10 Jahren war eine Dropbox, mit dieser L\u00f6sung war ich auch sehr zufrieden, da ich meine Dateien ablegen, teilen und synchronisieren konnte. Endlich kein USB-Stick mehr zwischen B\u00fcro und heimischem Arbeitsplatz. Das Ding verga\u00df ich regelm\u00e4\u00dfig und auch unterwegs war es ein Problem, alle wichtigen Daten zur Verf\u00fcgung zu haben. Nach den Snowden-Enth\u00fcllungen besorgte ich mir eine Synology-Box und fand diese heimische NAS-L\u00f6sung auch ganz gut, bis ich feststellte, dass die Hacker-Angriffe \u00fcber das Modem zunahmen und die Upload-Bandbreiten f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Dateien nicht geeignet waren. Unter Windows war die iCloud keine Alternative, Google-Drive konnte mir meine Verzeichnisstruktur auf unterschiedlichen Ger\u00e4ten nicht exakt abbilden und MS-OneDrive hakte an allen Ecken und Enden. Ein kurzer Ausflug zur ownCloud konnte mich auch nicht \u00fcberzeugen, da die Funktionen zu d\u00fcrftig waren. Mit Strato hatte ich dann zumindest einen Anbieter in Deutschland, aber viel mehr als eine Dateiablage war es dann auch nicht. Mit Cryptomator konnte ich zumindest sensible Daten ausreichend verschl\u00fcsseln und verschiedene Dienste nutzen. Aber richtig zufrieden war ich mit den bisherigen L\u00f6sungen nicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine zeitgem\u00e4\u00dfe Cloud<\/h3>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst: Apple, Google und Microsoft bieten durchaus gute L\u00f6sungen an &#8211; innerhalb des jeweiligen Kosmos funktionieren diese gut, sind bedienerfreundlich und k\u00f6nnen auch viel. Aber heute m\u00f6chte ich jederzeit die Wahl haben, von Windows auf Linux umzusteigen, statt des teuren iPhones ein Android zu verwenden, am Arbeitsplatz einen Mac und in der Ferienwohnung einen Raspberry Pi zu benutzen. Auch ist eine der gr\u00f6\u00dften Faktoren, wenn ich Zeit sparen und gut organisiert sein m\u00f6chte, der Erhalt meiner Verzeichnisstruktur auf allen Ger\u00e4ten. Nur so muss ich nicht viel nachdenken, nur so klappen Automatisierungen. Die Synchronisation darf also keine Pfade zwingend vorgeben. Und sie muss im Hintergrund geschehen, ohne dass sie mich st\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Okay, wenn ich nur ein wenig Dateiablage machen m\u00f6chte, ein paar Daten sichern und einfache Freigaben erm\u00f6glichen m\u00f6chte &#8211; das schaffen alle Cloud-L\u00f6sungen recht gut. Aber multiple Freigabe-Links mit unterschiedlichen Berechtigungen versehen, Passwortschutz, Ablaufdatum Videoverifizierung, Zusammenarbeit an Dokumenten mit allen, ohne dass jemand einen (Nextcloud-)Account ben\u00f6tigt &#8230; und &#8230; und &#8211; das ist schon eine andere Hausnummer.<\/p>\n\n\n\n<p>Kalender, Termin- Aufgaben- und Projektplanung &#8211; die Standardl\u00f6sungen findet man bei allen Cloud-Diensten. Aber Nextcloud schaut auch mal \u00fcber den Tellerrand. Der Kalender enth\u00e4lt beispielsweise ein Buchungssystem f\u00fcr Sprechstunden. Notizen k\u00f6nnen mit Markdown bearbeitet werden. Ein Wissensmanagementsystem kann auf einfache Weise umgesetzt werden, Recherche-Sammlungen k\u00f6nnen gemeinsam gepflegt werden. Kleinigkeiten, die sich aber im Alltag als n\u00fctzlich erweisen. So kann ich beispielsweise problemlos auf einem kleinen Smartphonebildschirm lange Texte mit Markdown strukturieren &#8211; traditionelle Office-Apps werden da rasch &#8222;fummelig&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geteilte Cloud ist doppelte Cloud<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Unterschied zu den \u00fcblichen Cloud-Diensten wird leicht \u00fcbersehen: Dort bin ich kein &#8222;Admin&#8220;, ich bin ein Nutzer unter anderen. Bei eine Nextcloud kann ich aber andere nicht nur zur Mit-Benutzung einladen, ebenso kann ich Gruppen bilden. Neben der typischen &#8222;Familien-Cloud&#8220; mit getrennten und gemeinsamen Bereichen kann ich mit einer Nextcloud auch Strukturen eines Sportvereins, einer Pfarrgemeinschaft oder einer Hilfsorganisation abbilden. Ich kann Newsletter freigeben, ein Pfadfinder-Camp organisieren, Workshop-Teilnehmer:innen gemeinsam in einem Bereich arbeiten lassen, Push-Nachrichten versenden, Gruppen-Admins bestimmen und &#8230; und &#8230; und. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine unabh\u00e4ngige Cloud<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung der Nextcloud wird von dem gleichnamigen deutschen Unternehmen (Stuttgart bzw. Berlin) unterst\u00fctzt und als Open-Source-Paket zur Verf\u00fcgung gestellt. Damit bin ich v\u00f6llig frei, mir einen passenden Standort auszusuchen. Prinzipiell kann ich einen ausgedienten PC oder einen kleinen Raspberry Pi nutzen, um eine Nextcloud darauf laufen zu lassen &#8211; das w\u00e4re aber nicht meine erste Wahl. Und f\u00fcr die meisten Anwender wird es deutlich einfacher sein, sich einen der vielen Nextcloud-Anbieter zu suchen, die Installation und Wartung der Nextcloud \u00fcbernehmen. Das kann ein regionales Rechenzentrum sein, bei dem die Kommune oder Schule ohnehin schon Speicherplatz gemietet hat. Oder ein \u00fcberregionaler Anbieter wie z.B. Hetzner, der f\u00fcr f\u00fcnf Euro im Monat 1 TB an Nextcloud-Volumen zur Verf\u00fcgung stellt. Wo auch immer &#8211; ich kann jederzeit alle meinen Daten zu einem B\u00fcndel schn\u00fcren und umziehen, wenn ich beispielsweise einen besseren Service oder einen g\u00fcnstigeren Tarif bei einem anderen Betreiber erhalte. Dazu kommt, dass ich meine Daten in Deutschland oder innerhalb der EU speichern kann und damit ein wichtiges Kriterium f\u00fcr DSGVO-Fragen einhalte. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Buch<\/h3>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist der Anlass f\u00fcr diesen Artikel, dass an diesem Wochenende mein Buch zur Nextcloud erschienen ist \ud83d\ude42 Dar\u00fcber freut man sich als Autor und ich werde die n\u00e4chsten Tage durch die Buchl\u00e4den streunen und schauen, ob mich jemand um ein Autogramm bittet. Die statistische Wahrscheinlichkeit ist, nun, hm, nicht gar so gro\u00df &#8211; aber daf\u00fcr sto\u00dfe ich vielleicht auf einige andere B\u00fccher, die interessant sind \ud83d\ude09 Wie auch immer: Ob Print (kauft beim \u00f6rtlichen Buchhandel), EPUB, PDF, Apple-Books, Kindle &#8211; alle Formate sollten in den n\u00e4chsten Tagen abrufbar sein. Vorschau usw. <strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.mitp.de\/IT-WEB\/Open-Source\/Nextcloud-Schnelleinstieg.html\" target=\"_blank\">beim Verlag<\/a><\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht kann ich auch eine kleine Buch-Verlosung durchf\u00fchren. Ich informiere dar\u00fcber an dieser Stelle in den n\u00e4chsten Tagen. Oder Ihr folgt mir unter @_DigitalWriter@bildung.social auf <strong><a href=\"https:\/\/bildung.social\/@_DigitalWriter_\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mastodon<\/a><\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"483\" src=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch2-1024x483.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1342\" srcset=\"https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch2-1024x483.jpg 1024w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch2-300x141.jpg 300w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch2-768x362.jpg 768w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch2-1536x724.jpg 1536w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch2-2048x965.jpg 2048w, https:\/\/digital-cleaning.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/nextcloudbuch2-1140x537.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Spannend wie ein Thriller &#8230; \ud83d\ude09<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An diesem Wochenende ist mein Buch zur Nextcloud erschienen. 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Mit Cryptomator konnte ich zumindest sensible Daten ausreichend verschl\u00fcsseln und verschiedene Dienste nutzen. Aber richtig zufrieden war ich mit den bisherigen L\u00f6sungen nicht. Eine zeitgem\u00e4\u00dfe Cloud Zun\u00e4chst: Apple, Google und Microsoft bieten durchaus gute L\u00f6sungen an &#8211; innerhalb des jeweiligen Kosmos funktionieren diese gut, sind bedienerfreundlich und k\u00f6nnen auch viel. Aber heute m\u00f6chte ich jederzeit die Wahl haben, von Windows auf Linux umzusteigen, statt des teuren iPhones ein Android zu verwenden, am Arbeitsplatz einen Mac und in der Ferienwohnung einen Raspberry Pi zu benutzen. Auch ist eine der gr\u00f6\u00dften Faktoren, wenn ich Zeit sparen und gut organisiert sein m\u00f6chte, der Erhalt meiner Verzeichnisstruktur auf allen Ger\u00e4ten. Nur so muss ich nicht viel nachdenken, nur so klappen Automatisierungen. Die Synchronisation darf also keine Pfade zwingend vorgeben. Und sie muss im Hintergrund geschehen, ohne dass sie mich st\u00f6rt. Okay, wenn ich nur ein wenig Dateiablage machen m\u00f6chte, ein paar Daten sichern und einfache Freigaben erm\u00f6glichen m\u00f6chte &#8211; das schaffen alle Cloud-L\u00f6sungen recht gut. Aber multiple Freigabe-Links mit unterschiedlichen Berechtigungen versehen, Passwortschutz, Ablaufdatum Videoverifizierung, Zusammenarbeit an Dokumenten mit allen, ohne dass jemand einen (Nextcloud-)Account ben\u00f6tigt &#8230; und &#8230; und &#8211; das ist schon eine andere Hausnummer. Kalender, Termin- Aufgaben- und Projektplanung &#8211; die Standardl\u00f6sungen findet man bei allen Cloud-Diensten. Aber Nextcloud schaut auch mal \u00fcber den Tellerrand. Der Kalender enth\u00e4lt beispielsweise ein Buchungssystem f\u00fcr Sprechstunden. Notizen k\u00f6nnen mit Markdown bearbeitet werden. Ein Wissensmanagementsystem kann auf einfache Weise umgesetzt werden, Recherche-Sammlungen k\u00f6nnen gemeinsam gepflegt werden. 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