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Frage:  Menü Einstellungen in Version 10 ?
#1

Hallo Zusammen,

ich habe die neue Version 10 unter Win10 ausprobiert. Was ich nicht finden kann ist ein Menüpunkt Einstellungen bzw. Optionen.

Wer hat da einen Tipp für mich ?

Gruss
Speedy
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#2

Ein Menu für Einstellungen (engl.: app preferences) gibt es - wie vieles andere - in der gestern herausgekommenen, neuen Windows-Version von Evernote noch nicht.

Das ist - bislang wohl nur auf Englisch - in folgender Evernote Mitteilung zu lesen: What's new in Evernote for Windows 10.0.10:
...

Zitat:What features are not yet available in the new app?
This is not an exhaustive list of features, but the most notable include:
  • App preferences

  • Export options other than ENEX

  • Taskbar clipping

  • Audio note recording and playback

  • Quick switcher (Ctrl+Q)

  • Published notebooks (Evernote Business)


Wenn Du - wie gegenwärtig viele andere - vielleicht wieder zurück zur letzten Version möchtest, in der das Meiste noch reibungslos funktioniert, kannst Du dafür die Installationsdatei (Evernote_6.25.2.9198.exe) zugreifen, die im Evernote-Artikel: Install an older version of Evernote verlinkt ist.


(Beide Hyperlinks, Stand 08.10.2020)
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#3

Ist ja schon blöd dies erst nach dem Update zu sehen. Oder wurde das in der Update-Box geschrieben?

Beste Grüße
Horst
--
Meine Evernote-Blogbeiträge https://www.hsw2.de/category/evernote/
Windows 10 20H2 / HUAWEI P20 lite EMUI 9.1.0 ANE-LX1 9.1.0.376/C432E7R1P7)/Android 9
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#4

(08.10.2020, 15:52)Horst schrieb:  Ist ja schon blöd dies erst nach dem Update zu sehen. Oder wurde das in der Update-Box geschrieben?



Nein, das ist tatsächlich sehr blöd und fügt sich in die gegenwärtig hochgradig unglückliche und zahllose Dauer- und Power-User verprellende (veränderte) Update- und Kommunikationsstrategie ein (wenn man dabei von "Strategie" überhaupt noch sprechen kann oder will...).
 
Aus dem Szenario der Veröffentlichung der aktuellen APP-Version 10.x für iOS (also für iPhones und iPads) lernend, habe ich bislang vorsichtshalber sogar bewusst vollständig davon abgesehen, meine zwar nicht mehr ganz zeitgemäße, dafür aber ansonsten rund und geschmiert laufende Windows-Version auszutauschen und zu erneuern.
Stattdessen habe ich mir alle (bislang wohl nur in Englisch erhältlichen) aktuellen Veröffentlichungen von Evernote dazu genau angeschaut, jedes geschriebene und auch jedes nicht geschriebene Wort auf die Goldwaage gelegt (wozu bin ich zufällig erfahrener und streiterprobter Jurist...), alle angegebenen Hyperlinks nachverfolgt.
Zudem verfolge ich die Diskussion im (englischen) Forum intensiv mit.
 
Mein Eindruck und Fazit dabei und danach ist für die Windows-Version 10.x (wie für die aktuelle Mac-Version 10.x sowie die iOS 10.x-Version) folgender:
 
  • Evernote hat - aus welchem Grund auch immer - seine lange verfolgte und mit Bitte um Geduld beworbene Linie, überall neue Releases auf vollständig neuer, zusammengeführter Code-Umgebung erst herauszubringen, wenn diese fertig und durchgetestet sind, (leider) aufgegeben.
  • Alle drei Versionen haben zwar hübsche neue Features und sind sich wohl auch viel ähnlicher. Zahlreiche lästige und z.T. banale oder zentrale Fehler, die wohl auch schon bei den Beta-Tests beanstandet wurden, wurden vor der Veröffentlichung nicht mehr beseitigt. Viele andere Funktionen, die z.T. von zentraler Bedeutung sind oder um die herum einzelne (wie vielleicht mancher auch von uns - etwas "nerdige") Power-User ihre Ordnung, ihr Leben oder ihren Beruf organisiert haben, haben den Weg in die aktuellen Versionen - noch ?!? - nicht gefunden.
  • Mit der Vereinheitlichung und grundlegenden Umstellung der Codebasis (laienhaft gesprochen - auf allseits verfügbare Webtechnologien wie das Java-Script-basierte Framework "Electron", wohl im Zusammenspiel mit dem Webbrowsers Chromium) könnten alle Anwendungen ressourcenhungriger geworden sein. Jedenfalls gibt es insoweit schon seit langem Streit, Diskussionen und fast schon Glaubenskriege in den Foren dazu, ob die Anwendungen "deswegen" unnötig aufgebläht, langsam und schwerfällig geworden sind oder sein müssen. (Unaufgeklärter Widerspruch hierbei ist, dass auch viele andere "Cross-Plattform-Desktop-Anwendungen" mit dieser Technik laufen und wie z.B. "Notion" von den Evernote-Kritikern/-Skeptikern als performantere Alternative gepriesen werden.)
    Tatsache ist: Alles scheint in der neuen Umgebung erst einmal etwas langsamer und schwerfälliger, aber das muss ja nicht so bleiben...

  • Bei der "Kommunikation" hält sich Evernote noch sehr bedeckt. Die (vermutlich für die Presse und die Akquise gedachten) Veröffentlichungen sind eher optimistisch, lückenhaft und halten sich in Bezug auf die Fehler und Lücken der Software eher verschämt zurück. [Vom CEO Ian Small war zuletzt persönlich fast nichts mehr zu sehen oder zu hören. In der behind the scenes-Serie und den halbjährlichen Bleibt-bei-der-Stange-Kommuniqués war das noch ganz anders...].
    Dass es sich allseits um kaum mehr als - freundlich gesprochen - funktionale, für sich stabile, aber doch unfertige "Beta-" Versionen handelt, kommt nicht ausreichend rüber. (Auch die Beschreibungen in den App-Plattformen und vermutlich im Update-Kasten... dürften auf dieses Problem nicht aufmerksam machen.)

  • Weil alles gleichzeitig kommt, kommen auch der Service und die Technik kaum noch nach. Die Hotlines sind down und können sich des Ärgers, der auf sie einprasselt, vermutlich kaum erwehren. Die Programmierer in der Entwicklung dürften kaum wissen, an welcher Stelle sie zuerst anfangen bzw. weitermachen sollen. Und die "Qualitätssicherung" dürfte massenhaft Schelte einstecken für Entscheidungen, die sie nicht getroffen haben dürfte.
 
Was Evernote dazu bewogen hat, so zu agieren, dürfte im Dunkeln bleiben. Ich nehme an, dass man sehr ernste und fast zwingende Gründe hatte.
Die Konkurrenz schläft nicht und dürfte immer weiter Marktanteile abgegraben haben, Journaille und Influencer waren die letzten 2 Jahre mit Nachrufen auf Evernote und mit Unkenrufen beschäftigt, die Geduld der Anwender dürfte auch stetig abgenommen haben und auch die [Investoren-] Finanzierung dürfte immer dünner geworden sein. Vielleicht hat dies zu einer Art "Befreiungsschlag" geführt...
 
Vorteile für Evernote sind, wenn man von dem gegenwärtigem Sturm einmal absieht, auf lange Sicht vielleicht folgende:
  • Man muss sich "nur" noch auf die neuen Plattformen konzentrieren, die Pflege der abgelösten Spezialprodukte kann auf ein Minimum zurückgeführt werden.
  • Die neue Umgebung ist einfacher und besser zu pflegen und auszubauen. (Deswegen könnten tatsächlich fehlende Funktionen theoretisch schnell wieder nachgerüstet werden...).
  • Die (heftige) Diskussion wird zeigen, welche noch nicht umgesetzten Funktionen im Detail tatsächlich von wie vielen wirklich benötigt werden.
    Manches wird dabei vermutlich auf der Strecke bleiben. Damit wird Evernote einfacher, aber als System auch beherrschbarer.

  • Die neue Umgebung lockt - vielleicht - viele neue Nutzer an. Diese werden vieles von dem, was wir vermissen, nicht kennen und auch nicht mehr nachfragen.
    Andere werden abspringen und sich etwas anderes suchen. Auch das könnte die Nachfrage nach Speziallösungen im Wege der Anwenderfluktuation beschränken..
    (Neue User werden zunächst einmal auch weniger Content anlegen und Hosten, abgehende alte Poweruser machen dafür Speicherplatz frei - nicht schön, aber vielleicht auch ein Abwägungskriterium...)

  • Da sich das Denken nicht verhindern lässt, dürfte es so sein, dass die Entwicklungsteams in den letzten 2 Jahren auch viele Ausbauideen gesammelt, durchdacht und vielleicht auch schon halbfertig haben. Ich nehme deswegen an, dass Evernote, wenn es durch diese Phase hindurchgekommen ist, schrittweise und regelmäßig neue Funktionen ausrollen wird, um neue Kunden zu erschließen und die aktuell verprellten, alten Bestandsanwender zurückzugewinnen...
 
Soweit mein nur bedingt halb-optimistischer Blick in die Glaskugel...
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#5

Oha, da werde ich wohl auch nicht mehr schnell updaten.
Nach Ankündigung in "Hilfe" / "Nach Updates suchen" erstmal im Netz stöbern und Berichte lesen.

Beste Grüße
Horst
--
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#6

Hallo Horst,

letztlich hängt es davon ab, wie speziell Du dich an Spezial- und Detailfunktionen Deiner "alten" / aktuellen Windows- oder Mac-Version gewöhnt und diese in deine Routinen integriert hast hast und was Deine Erwartungen an Dein Evernote-System sind:

  • Wenn Du sehr viele (speziellere) Funktionen nutzt, wenn Du besonders viele Notizen hast, Deine Abläufe spezieller sind oder Du z.B. auf alle bisherigen Tastatur-Shortcuts angewiesen bist, dann solltest Du einstweilen bei der alten Version bleiben. (Die neue Version soll man aber angeblich "daneben" installieren und testen können...).
    Wenn Dir die neueren, optimierten Formatierungsfunktion wichtig sind, dann kannst Du es wie ich machen und Evernote daneben auch im Browser laufen lassen. Dort sind die komplexeren und zum Teil auch über Markdown-Codes ansteuerbaren Formatierungen im neuen Webeditor gut nutzbar. (Synchronisierungskonflikte hatte ich nur vereinzelt. Man muss halt aufpassen, dass man dieselbe Notiz nicht in beiden Instanzen gleichzeitig in Bearbeitung hat...).

  • Wenn Deine Abläufe nicht zu speziell sind und Du Evernote primär nur mit den Kernfunktionen (Notizen erstellen, Notizen editieren, Notizen Suchen usw.) und das in der Regel auch nur für Dich nutzen willst und möchtest, dann dürfte wohl nicht viel gegen einen Wechsel (oder einen Probebetrieb) sprechen. "Zurück" geht ja immer noch, wenn Du dir die Installationsdatei daneben legst...
    Wesentlich verbessert und flexibler sollen übrigens die Möglichkeiten für verlinkte Notiz- bzw. Inhaltsverzeichnisse sein. Solche verlinkten Listen lassen sich jetzt wohl mit einer Multiselect-Auswahl von Notizen erstellen. Das verlinkte "Verzeichnis" kommt dann in der Reihenfolge der Auswahl/Markierungen. Die Einträge darin lassen sich zudem - wie die neuen Listenelemente im Webbrowser - einfacher per Drag and Drop in eine andere Reihenfolge schubsen...

Jedenfalls darf man sicher davon ausgehen, dass Evernote intensivst darum bemüht ist, zumindest die echten und am meisten störenden "Fehler" (z.B. interner Link öffnet sich auch aus der desktop-App u.U. nur im Browser) schnellstmöglichst auszumerzen. Jedenfalls bei der iOS-Variante für iPads und iPhones liegt mit Version 10.0.4 inzwischen schon das 4. Update vor (Rhythmus ca. 1 Woche/Update). Lästige und hartnäckige Synchronisierungsprobleme aus den ersten Versionen wurden weitgehend behoben. Zudem ist die Performance / das Ansprechverhalten (Geschwindigkeit...) ggü. der ersten Version inzwischen scheinbar deutlich verbessert.

Aber man darf sich keine Illusionen machen: Wenn dieses derzeit extrem holprige Plattform-übergreifende Bereinigungs-Rodeo irgendwann beendet ist, wird Evernote als System einen neuen - für manche einfacheren oder stimmigeren, aber ausreichenden, für andere aber auch nicht mehr attraktiven - (Kern-) Charakter haben.

VG, Henning
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#7

Hallo Henning,

vielen Dank für Deine ausführlichen Ausführungen!

Ich bin nur ein "Einfach-Evernote-Nutzer", habe nur ein kleines Archiv mit 5838 Notizen. Markdown ist (noch?) kein Thema für mich; besondere Abläufe habe ich nicht. Für viele Dinge habe ich mir Gedankenhilfen angelegt, die mir bei Bedarf (und wenn ich daran denke das ich diese im Fundus abgelegt habe) schnelle und einfache Lösungen (Anleitungen, Screenshots, Bookmarks) bieten. Nicht nur Krankheitsbedingt "versagt" manchmal mein Erinnerungsvermögen, auch mit zunehmendem Alter lässt sich das feststellen.
Einige Notizen werden fast täglich angeschaut, wie z.B. "China, eBay und sonstige Anbieter - PayPal Visa Einkäufe" (Nachweise der Einkäufe), dazu gehören dann auch Notizen für "Bestellt", Erinnerungen an den Liefertermin, sowie das Ablegen als Inventarnachweis (mit Rechnung und evtl. einer Anleitung).

Neugierig bin ich schon und schaue auch das ich mit Programmen aktuell bin.
Damit ich aber nicht in Panik gerate, sollte nach einem Update auch alles klappen. OK, in deutschsprachigen Foren die sich mit den Programmen beschäftigen habe ich bisher immer Nutzer gefunden, die mir geholfen haben.

Dein Hinweis "Die neue Version soll man aber angeblich "daneben" installieren und testen können..." hört sich interessant an. Über diese Installation könnte man ja auch klären, ob ein Update der Arbeitsversion auf die neueste Version problemlos und sinnvoll ist.
Wie die "daneben"-Installation funktioniert müsste ich noch abklären.

Beste Grüße
Horst
--
Meine Evernote-Blogbeiträge https://www.hsw2.de/category/evernote/
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#8

Sorry, aber die haben doch eine Meise, oder?

Wie kann ich denn eine Version veröffentlichen die ich nicht anpassen kann? Z. B. funktioniert bei mir der automatische Import nicht mehr, ich wollte schauen ob die Einstellungen passen. Und? Kann ich nicht …

Wenn ich nur endlich eine Alternative finden würde!
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#9

@Fröschl:

Ja das hatte ich auch gelesen: Importordner werden (noch?!?) nicht unterstützt. Ist blöd, hatte ich persönlich aber auch nicht genutzt.
(Das stand auch in der - englischen - Veröffentlichungsnachricht, dort gleichsam aber fast im Kleingedruckten...)

Meise oder nicht - weiß ich nicht. Ich befürchte, dass Evernote meinte, aus welchen Gründen auch immer keine andere Wahl zu haben, als mit den Produkten mehrerer Plattformen so auf den Markt zu gehen. Dass das vielen nicht gefallen wurde, mussten sie wissen und war mehr als vorhersehbar.
Vielleicht hat man gedacht, dass der Kundenschwund, der mit der (z.T. wohl unausweichlichen) Funktions- und Produktbereinigung einhergeht, am Ende mit neuen Anwendern wieder aufgefangen werden kann?!?

Schaut man sich die Entrüstung und die Usescases im EN-Forum an, so fällt dabei aber auch auf, dass die User extrem heterogen sind, viele auf sehr speziellen Abläufen oder Funktionen beharren oder die u.U. nur in einer Umgebung (z.B. rein Apple / Apple-Script) relevant sind. Das ist fast schon zu beliebig...

@Horst:

Bei Deinem einfacheren Usecase könnte man es probieren.
... geänderte Meinung/Stand 12.10.2020: Wenn Du keine stressigen Überraschungen wünscht, dann lass es lieber doch...
(mehr vielleicht unten oder irgendwo anders im Forum...)


Die Side-by-side Installation von EN 10 neben EN 6 habe ich selbst aus Zeitgründen noch nicht ausprobiert. Dazu habe ich deswegen noch keine Tipps.

Wenn sich das neue EN 10 als Update über und anstelle der aktuellen / alten Version installiert, müsste man wohl die alte (sog. Legacy-) Version laden (zum Link siehe oben, die Version hat dann wohl ein graues Logo...) und daneben installieren können.

Wohin dann ggf. Scans automatisch gehen, weiß ich aber nicht.
Auch noch nicht ganz klar war, ob sich beide Installationen ein Datensammlung teilen oder jeweils eigene (im Kern dann identische und doppelt zu synchronisierende) anlegen.

Der Weg zurück zu einer besonderen "Legacy"-Version 6.25 (das ist nicht die alte / letzte Version, sondern eine spezielle, die neben V10 kaufen kann, Ergänzung vom 12.10.2020 ... ) soll möglich sein. Wenn EN 10 deinstalliert ist, soll(te) diese Version so gut und schnell wie vorher laufen...

VG, H.

Ich sehe gerade, dass ich noch nicht geschrieben hatte, wo es die spezielle Legacy-Version gibt...
... Dazu folgendes Zitat von der Seite https://help.evernote.com/hc/en-us/artic...0052560314, Stand 08.10.2020:
Install an older version of Evernote – Evernote Help & Learning

[Bild: a9109137-f445-40a3-8ba0-8f5a7d002dcc]

To install the app:

  1. Click one of the following links to download the Evernote Legacy installer: Mac | Windows
    (Hyperlink im Klartext ergänzt, für Windows: https://cdn1.evernote.com/win6/public/Ev...2.9198.exe)
  2. Open the downloaded file to begin the installation.
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#10

Wer auf stabile Verhältnisse angewiesen ist und sich lieber nicht aufregen möchte, der verzichtet vielleicht lieber einstweilen auf den Test oder Versuch, auf Evernote 10 umzustellen: Es hat sich wahnsinnig viel verändert. Ganz viele, vermeintlich kleine Dinge, an die man aus der jetzigen/alten Version gewohnt ist, fehlen, sind noch nicht integriert oder werden vielleicht auch gar nicht wieder kommen.


Was unter anderem für viele gravierend ist oder sein könnte, ist dass (derzeit) keine lokale Datenbank mehr erhalten oder benötigt wird. Evernote 10 speichert (derzeit noch) alle Detaildaten im Netz und holt es auch von dort bei Bedarf ab. Offline-Bearbeitung oder Zugriff ohne (schnelle) Internetverbindung sind damit nicht mehr gewährleistet (es gibt aber wohl eine Art temporären Cache..).

Man nimmt an, dass Offline-Inhalte nur teilweise zurückkommen, nicht alle Notizen generell auch offline, sondern später ggf. nur einzelne Notizbücher auf Auswahl, also mit dem Konzept, wie es das auch für Smartphones und Tablets/ipads gibt und gab.

Die Entrüstung in den Evernoteforen wird immer größer. Viele Poweruser die seit vielen Jahren dabei sind und die mehrere 10.000 Notizen haben, überlegen ernsthaft, sich nach Alternativen umzusehen. Dies schließt sogar einen Teil der Forums-Moderatoren mit ein. EN 10 ist ein vollständig neues Produkt, dass ggf. auch auf eine andere Zielgruppe (eher auf Notizen schreiben, speichern und editieren, bislang noch weniger auf Workflow oder Massenspeicherung oder Automation und starke Integration in die jeweilige Systemumgebung) ausgerichtet ist. Diese Zielgruppe kann es sicher geben, vielen Powerusern dürfte das aber zu eng oder zu wenig sein, um dabei zu bleiben.

Wer mit dem neuen Editor arbeiten möchte, sollte einstweilen vielleicht lieber die Webversion und das alte/aktuelle EN-Win 6.25 parallel laufen lassen und jeweils das dort erledigen, wo es besser läuft...

VG, Henning
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