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Wochenendeinkauf - ohne Zettel - mit Evernote...
#1

Um hier mal wieder eine weitere Idee einzubringen, dazu vielleicht einen Austausch oder eine Diskussion anzustoßen und auch Anregungen für ähnliche Miniberichte und -diskussionen zu geben, möchte ich nachfolgend einmal beschreiben, wie ich mich / uns in punkto "EINKAUFSLISTE(N)" digital im Alltag im Kleinen MIT EVERNOTE organisiert habe.

Vielleicht habt Ihr / hast Du eine ähnliche oder andere Lösung und Vorschläge ?!?

Der Anlass...
... waren die regelmäßig zum Wochenende spontan geschriebenen Einkauflisten - für den Discounter der Wahl, den Lebensmittelmarkt, den Wochenmarkt, die große Markthalle und oder gelegentlich auch einen Feinkostladen oder –spezialgeschäft.

Dabei tauchten auf den unterschiedlichsten Zetteln, Blättern, Ausdrucken usw. immer wieder ähnliche Dinge in ständig permutierender Form und auch redundant – je nach Zielort – dieselben Inhalte auf. Immer wieder übersahen wir/ich dabei beim Aufschreiben "Standard(s)" oder Bedarfe. Da meine Frau und ich z.T. selbst und separat Listen schrieben musste alles zum Einkauf zusammengeführt und abgeglichen werden, was zu Lücken und Doppeleinkäufen führte. Auch beim Abarbeiten der unübersichtlichen Listen – ohne peinlich penibles Ab- oder Durchstreichen – wurde schnell etwas übersehen und vergessen.

"Die Lösung", inzwischen mehrfach fortgeschrieben und optimiert, ...
... sind derzeit mehrere Evernote-Einkaufslisten, in denen wir, CheckBox-Eintrag für CheckBox-Eintrag alles gesammelt und geordnet haben, was wir mehr oder minder regelmäßig einkaufen.

Dies ist wie folgt organisiert
  • Wir haben (noch) je/eine Liste je Einkaufsort (Discounter, Lebensmittelladen usw.), um das ganze halbwegs übersichtlich zu halten.
  • Die Listen sind untereinander verlinkt – so können schnell "Reste" oder Dinge aus anderen Listen nachgeholt oder anderswo gekauft besorgt werden (die Navigation zwischen den Notizen geht so auch schneller und direkter)
  • Je Artikel gibt es eine CheckBox – angekreuzt wird nur, was benötigt ist, liegt es im Einkaufskorb wird der Haken entfernt.
  • Die Artikel sind in jeder Liste in etwa so aufgereiht oder gruppiert, wie wir an den Regalen bzw. Warengruppen vorbeiwandern bzw. "-fahren": Das erleichtert und beschleunigt das Einkaufen und es wird beim Abarbeiten der Liste weniger vergessen. (Auch beim Vorbereiten der Liste vor dem Einkauf ist der dadurch erzwungene virtuelle Durchlauf manchmal hilfreich...)
  • Für die Warengruppen habe ich mittlerweile Zwischenüberschriften eingefügt und farblich hervorgehoben, um unterwegs eine schnellere Orientierung in den immer länger gewordenen Listen zu ermöglichen. (Ein Ausdruck ist nicht vorgesehen, das wären unnötig lange Listen...)
  • Aufgeschrieben wird nur, was regelmäßig oder auch konkret im Einzelfall benötigt wird. Was seltener gebraucht wird, wird dann auch wieder gelöscht.
  • Speziellere Zutaten für Rezepte schreiben wir nicht immer alle einzeln auf oder dazu. Die meisten Standardrezepte oder neuen Rezepte haben wir stattdessen ebenfalls in einem eigenen Notizbuch gesammelt, digitalisiert und die Zutatenliste(n) ebenfalls als Einkaufschecklisten wie oben beschrieben organisiert. So lässt sich nach dem Abgleich der Zutaten mit den Vorräten in jede Einkaufsliste schnell ein interner Link (mit Checkbox) für einen gezielten Ergänzungseinkauf einfügen.
  • Um auch im Laden Zugriff auf die Notizen zu haben befinden sich die Einkaufslisten und die Rezepte in Notizbüchern, die auch offline verfügbar sein sollen. (Bei den Rezepten führt dies dazu, dass wir auch im Urlaub und damit schnell selbst was Nettes einkaufen und kochen können...)
  • Für den schnellen Zugriff auf die Listen von unterwegs gibt es eine gespeicherte Suche über alle Listen (ginge auch mit Schlagwort), die bei mir auf dem (Android-Handy) als Evernote-Schnellzugriff auf dem Startbildschirm liegt.
Unten angehängt dazu noch zwei Screenshots vom Handy (im DarkMode).
   
   

Da meine Frau und ich mit Smartphone, Tablet oder auch Desktop von überall auf die Listen zugreifen können, gibt es kaum noch separate Listen - von gelegentlichen Rückfällen in vordigitale Zeiten einmal abgesehen...

Seit wir uns mit Evernote so organisiert haben, geht – zumindest mir – der Einkauf ungleich schneller und vollständiger von der Hand. Ich lasse mich trotzdem immer noch von den Waren (und auch meinen Listeneinträgen ...) inspirieren.
Sicher gibt es auch andere Apps, die spezialisiert sind. Der Vorteil ist hier aber, dass wir nur mit Evernote auskommen, das System beliebeig ergänzen können und hübsch flexibel sind...

Was ich schon erwogen aber noch nicht getestet hatte war die Idee, die Teillisten nach "Warengruppen" in gesonderte Listen auszulagern. So wären sie universell an mehreren Orten (verlinkt) nutzbar. Dafür müsste man aber etwas umständlicher mit mehr Einzeldokumenten hin und her hantieren und verlöre die Übersicht.

Jetzt meine Fragen dazu: Wie habt Ihr Eure Einkäufe "digital" organisiert?

VG
(und ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr(zehnt)!

Henning
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#2

wow, danke für deine Inspiration, sieht klasse aus!
Ich muss direkt mal überlegen, ob und wie ich das bei mir auch umsetzen kann.

Momentan habe ich nur eine einzige Notiz, unterteilt in "Einkaufsorte" und darunter einfach Checkboxen nur von dem, was ich mir die Woche über notiert habe, was ich brauche.

Hast du in deinen Listen nur das, was aktuell gebraucht wird, mit Checkboxen gelistet oder "alles", was ihr vom jeweiligen Einkaufsort generell einkauft, und hakst nur das an, was aktuell gebraucht wird?

So richtig habe ich für mich noch nicht DAS System gefunden, zumal mein Mann sich standhaft weigert, das alles "digital" zu machen Dodgy
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#3

(02.01.2020, 19:41)Birgit schrieb:  ...
Hast du in deinen Listen nur das, was aktuell gebraucht wird, mit Checkboxen gelistet oder "alles", was ihr vom jeweiligen Einkaufsort generell einkauft, und hakst nur das an, was aktuell gebraucht wird?

So richtig habe ich für mich noch nicht DAS System gefunden, zumal mein Mann sich standhaft weigert, das alles "digital" zu machen Dodgy

In den Liste habe ich...

  • alles, was aktuell gebraucht wird und auch
  •  "alles", was wir vom jeweiligen Einkaufsort generell einkaufen
mit Checkboxen gelistet.

Angehakt wird nur das an, was aktuell gebraucht wird.
Und die Listen werden regelmäßig bereinigt, auch weil und sich unsere Gewohnheiten ändern können...

Bei mir ist es umgekehrt: Meiner Frau fällt es schwer, sich dauerhaft auf ein digitales System einzulassen. Sie arbeitet lieber papiergebunden und fremdelt auch mit Evernote  Dodgy . Deswegen fällt sie spontan immer wieder auf irgendwelche Zettel zurück.
Aber auch hier hilft das System: Beim Übertragen kommt alles in Reih und Glied. Lücken fallen auf und Doubletten fliegen raus.

Mehrere Teillisten und Orte in einer Notiz hatte ich anfangs auch mal. Das wurde dann immer voller und unübersichtlicher, so dass ich mich mit Tabellen und Spalten umorganisierte.
Das wurde dann auf dem Smartphone zu unübersichtlich. Deswegen sind es heute eher lange und einzelne virtuelle Listen.
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#4

Ich habe bis vor einiger Zeit meine Einkaufslisten ebenfalls in Evernote gepflegt. Allerdings war mir das dann zu unflexibel.

Daher bin ich diesbezüglich zu Todoist gewechselt.
Dort habe ich ein Projekt “Einkaufen“, in dem ich prinzipiell alle einzukaufenden Dinge als einzelne Aufgaben sammle.
Und hier kommt jetzt - aus meiner Sicht - der große Vorteil von Todoist:
Nachdem man viele Dinge in mehreren Geschäften bekommt, tagge (verschlagworte) ich jedes einzukaufende Ding mit den entsprechenden Schlagworten (z.B. Baumarkt, Aldi, Sportgeschäft, usw...). Kann ich ein Ding in mehreren Shops kaufen dann weise ich ihm auch alle diese Schlagworte zu.

Befinde ich mich in einem Geschäft, dann filtere ich in Todoist einfach nach allen Notizen mit dem entsprechenden Schlagwort, und habe automatisch meine aktuelle Einkaufsliste für dieses Geschäft.

Natürlich könnte man dasselbe System auch mit Erinnerungen in Evernote abbilden (=eine Notiz mit Erinnerungen pro einzukaufendem Ding). Aber Todoist halte ich für diese Aufgabe für schlanker und effizienter.

Meine Frau konnte ich leider noch nicht davon überzeugen. Sie schreibt mir die einzukaufenden Artikel per WhatsApp, und ich übertrage sie dann händisch in mein Todoist.

Ich habe leider noch keinen brauchbaren Weg gefunden, öfter eingekaufte Artikel zu aktivieren bzw. deaktivieren - also vorzubereiten. Der Vorlagen-Import von Todoist eignet sich dafür nicht wirklich.
Mir gefällt allerdings Hennings “invertierte“ Logik (es wird angekreuzt, was zu kaufen ist) sehr gut. Evtl. kann ich das mit meinem Todoist-Modell auch irgendwie umsetzen.
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#5

Ich habe das genauso organisiert. Nur bei mir ist das mit dem ankreuzen andersrum. Bei mir ist alles erledigte angekreuzt. Das ist ein Allgemeiner Standard, was erledigt ist wird abgehakt.
Wenn ich was brauche nehme ich den Kreuz raus. Vor dem Einkauf wird noch mal überflogen. Und wenn ich es in den Wagen lege kommt das Kreuz rein. So mache ich es auch mit Packlisten für den Urlaub. Was im Koffer ist wird abgehakt.
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#6

Mit ToDoist bin ich nie warm geworden ... alle möglichen Tools hab ich durchprobiert, aber was mich immer wieder gestört hat, sind eben die "vielen" Tools, die man ansteuern muss für verschiedene Zwecke.

Drum versuche ich immer wieder mal diverse Tools und ihre Funktionen/Oberflächen in Evernote "nachzubilden"; geht nicht immer und geht nicht immer gut, das ist schon klar, aber in Evernote habe ich dann eben "alles".

So wie Henning oben beschrieben hat, z.B. die Rezepte-Sammlung, die man dann für diverse Einkaufslisten braucht.

Ich probiere mich mal an Hennings Lösung ... Notiz pro Ort und dann Artikel gelistet, die man aktuell braucht und von dort immer wieder mal ... muss ich mal gucken, wie praktikabel das für uns ist.
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#7

Hallo!

Warum so kompliziert? Es gibt doch längst Apps, die darauf optimiert sind, den Einkaufszettel abzulösen, z.B. Bring! (Android, iOS). Da kann man dann auch die Paybackkarten hinterlegen und es soll inzwischen auch möglich sein, die Einkäufe nach der Aufstellung der Regale im Geschäft zu sortieren.

Liebe Grüße
Andy
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#8

@Andreas

.... eben weil es nicht Evernote ist ;-)

Klar kann man für alles das trölfmillionste Tool/App verwenden - aber ich persönlich habe lieber eine "eierlegende Wollmilchsau" - und zu dem mach ich mir mein Evernote (so gut es geht) Big Grin
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#9

@Henning: Meine Liste beinhaltet bei manchen Artikel auch noch ein Foto. Damit sind Verwechslungen von ähnlichen Artikeln ausgeschlossen.

Beste Grüße
Horst
--
Meine Evernote-Blogbeiträge https://www.hsw2.de/category/evernote/
Windows 10 1909 / HUAWEI P20 lite EMUI 9.1.0 ANE-LX1 9.1.0.291/C432E6R1P7)/Android 9
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#10

@Norbert und @Birgit zu ToDoIst:

ToDoIst habe ich auch und finde ich prinzipiell prima mit tollen Funktionalitäten und Super-Zusammenspiel, z.B. mit Evernote.

Für (m)eine Einkaufsorganisation war mir das aber - von Einzelerledigungen abgesehen - im Ergebnis aber zu sperrig, weil ich ja dann jedesmal alles aufschreiben oder mir ein komplexes System von (für meinen Zweck zu statischen) Vorlagen einfallen muss. Allerdings finde ich, dass deine Verschlagwortungstechnik, Norbert, einen großen Charme hat, da über die Filter für die Einkaufsorte, jeweils nur das angezeigt wird, was dort aktuell (noch) benötigt wird. - schön kurz  Wink
Meine Sorge und Erfahrung bei solch kurzen Listen war und ist aber, dass ich so konzentriert auf die wenigen abzuhakenden Punkte bin, dass ich vergesse an das zu denken, was ich da versehentlich nicht hingeschrieben habe und was sich vielleicht - als Anregung und noch nicht für den Einkauf "optiert" - so auf meinen "langen" Evernotelisten beim Durchgehen in der Planung und beim Einkauf doch nicht findet...

Und: So gut und mächtig ich ToDoIst als Tool auch finde, merke ich im Alltag doch, dass mich die vielen (Zwerg-) ToDos, die sich darin sammeln können, so nerven und stressen, dass ich manchmal lieber gar nicht erst reingucke. Zu meinen Digital-Cleaning-Vorsätzen für 2020 zählt deswegen auch, mich von meinem ToDoIst-Premium-Account zu lösen und manches anders oder einfacher "an einem Ort" in Evernote zu machen... (Einzelne Tasks, werde ich dann, vielleicht weniger funktional für ein simples aber weniger "dringliches" Abarbeiten anderweitig lösen...)

@Andreas - ja ich weiß, dass es andere Spezialapps wie BRING gibt, aber ich will (jedenfalls zukünftig im neuen Jahrzehnt) gerade nicht für jeden Handschlag eine eigene und ggf. systemgebundene App oder Lösung haben, sondern lieber mehr an einem Ort bzw. in einem System haben.

Die Vorteile für mich in Evernote sind dabei:
  • Meine Frau und ich haben von überall her Zugriff auf dieselben Listen und Informationen, also von verschiedenen Smartphones, unserem iPad, einem Web-Client mit Chrome oder der Desktop-App mit Windows.
  • Schreibkonflikte haben wir eher selten, da wir meist nicht gleichzeitig an den Listen bzw- Dokumenten arbeiten
  • Wenn der eine etwas erledigt oder besorgt hat, ist dies für den jeweils anderen erkennbar. Fehlt etwas (weil z.B. alle Salate vor Silvester vergriffen waren...), muss nur noch das gezielt anderweitig besorgt werden.
  • jeder Listeneintrag lässt sich in Evernote auf andere Seiten für weitere Informationen verlinken.
... und das alles in einem System, unterwegs ohne langes Suchen flüssig nutzbar!

(03.01.2020, 10:32)Horst schrieb:  @Henning: Meine Liste beinhaltet bei manchen Artikel auch noch ein Foto. Damit sind Verwechslungen von ähnlichen Artikeln ausgeschlossen.

Ja, die Idee mit Foto für einzelne Produkte hatte ich auch schon, habe ich aber (in Evernote) ausgelagert:
  • In den Einkaufslisten habe ich lieber nur Text und Bulletlisten mit gut erkennbaren Checkboxen, die wie Norbert passend beschrieben hat mit gezielt inversiver Logik "umgekehrt" und entgegen dem normalen Standard genutzt werden. So habe ich beim Planen und Einkaufen den besten Überblick und erkenne unterwegs, wo und was noch fehlt. (Bilder würden da nur den Überblick stören...)
  • Für seltener benötigte, speziellere Produkte, z.B. den neuen Espresso-Kaffee oder die Pflegeartikel meiner Frau, die ich mir nicht merken kann, nutze ich anstelle von Bildern interne Evernote-Links. Solche Produkte lassen sich gut in einem gesonderten Notizbuch "Produkte A-Z" sammeln, mit Fotos illustrieren und mit passenden Titeln für die Hyperlinks versehen, jedenfalls so lange, bis ich mich an das Produkt auch so erinnern kann.
  • Manchmal setzte ich auch einen externen Link ein, wenn sich z.B. in einem Rezept eine Zutat findet, die sich mir nicht erschließt, die ich unterwegs ggf. nachschlagen muss oder für die ich ähnlichen Ersatz suchen muss...

(03.01.2020, 08:26)ThomasKeim schrieb:  Ich habe das genauso organisiert. Nur bei mir ist das mit dem ankreuzen andersrum. Bei mir ist alles erledigte angekreuzt. Das ist ein Allgemeiner Standard, was erledigt ist wird abgehakt.
Wenn ich was brauche nehme ich den Kreuz raus. Vor dem Einkauf wird noch mal überflogen. Und wenn ich es in den Wagen lege kommt das Kreuz rein. So mache ich es auch mit Packlisten für den Urlaub. Was im Koffer ist wird abgehakt.

Ja, das funktioniert so nach allgemeinen Standard immer dann gut, wenn ich in einer Liste nur Dinge habe, die ich alle brauche.

Nutze ich die Liste aber dazu, mich wie mit einer Vorlage oder Checkliste daran zu erinnern, was ich vielleicht sonst noch - regelmäßig - alles benötigen könnte sieht es schon wieder ganz anders aus. Dann ist die Liste schnell sehr lang und ich müsste bei jedem Einkauf alles ankreuzen, was ich gerade nicht brauche...

Die umgekehrte Logik, die die Aussage hat "das was angekreuzt ist, muss besorgt werden" ist viel einfacher zu pflegen und zu aktualisieren und schafft auch in langen Listen, die so sortiert sind, dass ich mich entsprechend meinem Fortschritt im Laden Stück für Stück durchscrollen kann, einen rasend schnellen und verlässlichen Überblick.

Vor dem Gang zur Kasse wird die Liste dann mit schnellem Daumenschubbsen noch einmal kurz final nach verbliebenen Haken durchlaufen. Wenn ich etwas übersehen habe, fällt dies schnell auf und ist mit einem kurzen Abstecher - ohne Einkaufswagen - erledigt.
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