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Wochenendeinkauf - ohne Zettel - mit Evernote...
#10

@Norbert und @Birgit zu ToDoIst:

ToDoIst habe ich auch und finde ich prinzipiell prima mit tollen Funktionalitäten und Super-Zusammenspiel, z.B. mit Evernote.

Für (m)eine Einkaufsorganisation war mir das aber - von Einzelerledigungen abgesehen - im Ergebnis aber zu sperrig, weil ich ja dann jedesmal alles aufschreiben oder mir ein komplexes System von (für meinen Zweck zu statischen) Vorlagen einfallen muss. Allerdings finde ich, dass deine Verschlagwortungstechnik, Norbert, einen großen Charme hat, da über die Filter für die Einkaufsorte, jeweils nur das angezeigt wird, was dort aktuell (noch) benötigt wird. - schön kurz  Wink
Meine Sorge und Erfahrung bei solch kurzen Listen war und ist aber, dass ich so konzentriert auf die wenigen abzuhakenden Punkte bin, dass ich vergesse an das zu denken, was ich da versehentlich nicht hingeschrieben habe und was sich vielleicht - als Anregung und noch nicht für den Einkauf "optiert" - so auf meinen "langen" Evernotelisten beim Durchgehen in der Planung und beim Einkauf doch nicht findet...

Und: So gut und mächtig ich ToDoIst als Tool auch finde, merke ich im Alltag doch, dass mich die vielen (Zwerg-) ToDos, die sich darin sammeln können, so nerven und stressen, dass ich manchmal lieber gar nicht erst reingucke. Zu meinen Digital-Cleaning-Vorsätzen für 2020 zählt deswegen auch, mich von meinem ToDoIst-Premium-Account zu lösen und manches anders oder einfacher "an einem Ort" in Evernote zu machen... (Einzelne Tasks, werde ich dann, vielleicht weniger funktional für ein simples aber weniger "dringliches" Abarbeiten anderweitig lösen...)

@Andreas - ja ich weiß, dass es andere Spezialapps wie BRING gibt, aber ich will (jedenfalls zukünftig im neuen Jahrzehnt) gerade nicht für jeden Handschlag eine eigene und ggf. systemgebundene App oder Lösung haben, sondern lieber mehr an einem Ort bzw. in einem System haben.

Die Vorteile für mich in Evernote sind dabei:
  • Meine Frau und ich haben von überall her Zugriff auf dieselben Listen und Informationen, also von verschiedenen Smartphones, unserem iPad, einem Web-Client mit Chrome oder der Desktop-App mit Windows.
  • Schreibkonflikte haben wir eher selten, da wir meist nicht gleichzeitig an den Listen bzw- Dokumenten arbeiten
  • Wenn der eine etwas erledigt oder besorgt hat, ist dies für den jeweils anderen erkennbar. Fehlt etwas (weil z.B. alle Salate vor Silvester vergriffen waren...), muss nur noch das gezielt anderweitig besorgt werden.
  • jeder Listeneintrag lässt sich in Evernote auf andere Seiten für weitere Informationen verlinken.
... und das alles in einem System, unterwegs ohne langes Suchen flüssig nutzbar!

(03.01.2020, 10:32)Horst schrieb:  @Henning: Meine Liste beinhaltet bei manchen Artikel auch noch ein Foto. Damit sind Verwechslungen von ähnlichen Artikeln ausgeschlossen.

Ja, die Idee mit Foto für einzelne Produkte hatte ich auch schon, habe ich aber (in Evernote) ausgelagert:
  • In den Einkaufslisten habe ich lieber nur Text und Bulletlisten mit gut erkennbaren Checkboxen, die wie Norbert passend beschrieben hat mit gezielt inversiver Logik "umgekehrt" und entgegen dem normalen Standard genutzt werden. So habe ich beim Planen und Einkaufen den besten Überblick und erkenne unterwegs, wo und was noch fehlt. (Bilder würden da nur den Überblick stören...)
  • Für seltener benötigte, speziellere Produkte, z.B. den neuen Espresso-Kaffee oder die Pflegeartikel meiner Frau, die ich mir nicht merken kann, nutze ich anstelle von Bildern interne Evernote-Links. Solche Produkte lassen sich gut in einem gesonderten Notizbuch "Produkte A-Z" sammeln, mit Fotos illustrieren und mit passenden Titeln für die Hyperlinks versehen, jedenfalls so lange, bis ich mich an das Produkt auch so erinnern kann.
  • Manchmal setzte ich auch einen externen Link ein, wenn sich z.B. in einem Rezept eine Zutat findet, die sich mir nicht erschließt, die ich unterwegs ggf. nachschlagen muss oder für die ich ähnlichen Ersatz suchen muss...

(03.01.2020, 08:26)ThomasKeim schrieb:  Ich habe das genauso organisiert. Nur bei mir ist das mit dem ankreuzen andersrum. Bei mir ist alles erledigte angekreuzt. Das ist ein Allgemeiner Standard, was erledigt ist wird abgehakt.
Wenn ich was brauche nehme ich den Kreuz raus. Vor dem Einkauf wird noch mal überflogen. Und wenn ich es in den Wagen lege kommt das Kreuz rein. So mache ich es auch mit Packlisten für den Urlaub. Was im Koffer ist wird abgehakt.

Ja, das funktioniert so nach allgemeinen Standard immer dann gut, wenn ich in einer Liste nur Dinge habe, die ich alle brauche.

Nutze ich die Liste aber dazu, mich wie mit einer Vorlage oder Checkliste daran zu erinnern, was ich vielleicht sonst noch - regelmäßig - alles benötigen könnte sieht es schon wieder ganz anders aus. Dann ist die Liste schnell sehr lang und ich müsste bei jedem Einkauf alles ankreuzen, was ich gerade nicht brauche...

Die umgekehrte Logik, die die Aussage hat "das was angekreuzt ist, muss besorgt werden" ist viel einfacher zu pflegen und zu aktualisieren und schafft auch in langen Listen, die so sortiert sind, dass ich mich entsprechend meinem Fortschritt im Laden Stück für Stück durchscrollen kann, einen rasend schnellen und verlässlichen Überblick.

Vor dem Gang zur Kasse wird die Liste dann mit schnellem Daumenschubbsen noch einmal kurz final nach verbliebenen Haken durchlaufen. Wenn ich etwas übersehen habe, fällt dies schnell auf und ist mit einem kurzen Abstecher - ohne Einkaufswagen - erledigt.
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