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Normale Version: Evernote CEO kündigt Videoreihe an
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Ian Small, CEO von Evernote, kündigt eine Videoreihe nach dem Motto "Was passiert aktuell hinter den Kulissen" an:



Wie schon mal hier im Forum geschrieben, soll ja später im Jahr eine neue Evernote-Version erscheinen, die von Anwendern geäußerte Wünsche berücksichtigt. Nach wie vor scheint Evernote alles "auf einen Schlag" veröffentlichen zu wollen, merkt aber, dass die Leute ungeduldig werden.
Die Reihe soll zeigen, woran Evernote gerade arbeitet.
Mein Eindruck: Es kommt langsam Ruhe rein, und man beginnt, ärgerliche bugs endlich zu bereinigen.

Wenn es im nächsten Schritt tatsächlich gelingt, die verschiedenen Clients in Funktionen und GUI dichter zusammen zu führen, würde das sehr für den eingeschlagenen Kurs sprechen.

Die Videos kann man abonnieren, wenn man da dicht dran bleiben will.
Das 1. Video aus der Reihe ist nun online: Wie sich die Suchfunktion ändern wird.
Diesmal geht es den neuen Editor:
Es werden einige ganz hilfreiche neue Funktionen angekündigt:

- Eine Fontverwaltung, die über alle Geräte weg funktioniert (heißt aber auch: Wenige, voreingestellte Fonts, damit das auch auf Geräten ohne Fontverwaltung wie iOS und Android funktioniert), dann für diese Fonts überall größer/kleiner und andere Gestaltungen.
- Mehrere Überschriftsebenen, um Texte besser zu gliedern
- Echte Checklisten, bei denen ein Abhaken des Punkts sogar den Text durchstreicht (die bisherigen Checkboxen bleiben parallel dazu erhalten)
Etc.

Was mir weiterhin fehlt: Echte Markdown-Fähigkeiten, mit denen man direkt aus Evernote z.B. auch bloggen könnte. Man muss seine recherchierten und vorbereiteten Blogposts also vermutlich weiter in ein markdown-fähiges Programm exportieren, und von dort posten.

Ganz wichtig ist aus meiner Sicht die Ankündigung, den neuen Editor für alle Plattformen auf eine einheitliche Codebasis zu stellen. Heute müssen 5 Editoren softwareseitig gepflegt werden, zukünftig nur noch einer.

Der neue CEO bringt Evernote meines Erachtens auf den richtigen Weg.
Ich fürchte, pures Markdown wird - prozentual - von zu wenigen Anwendern gefordert. Allerdings lassen einige Zwischenbemerkungen hoffen: Die Formatierungen werden wohl so aufgebaut, dass daraus z. B. ein automatisch generiertes Inhaltsverzeichnis gebastelt werden kann. In diesem Fall hätte man zumindest eine Hierarchie, die man in seinem Markdown-Editor evtl. nutzen kann.