I.D.O. - Information digital organisieren

Normale Version: Arbeitszimmer: Weniger ist mehr
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Frühjahrsputz: Bei mir sammeln sich - auf wundersame Weise - ständig irgendwelches Technik-Zeug, Kabel, Stecker, Boxen usw. usw. Von Zeit zu Zeit entrümple ich daher. Und jetzt bin ich auch wieder mit meinem "papierarmen" Schreibtisch zufrieden.

In der Regel habe ich weder Smartphone noch iPad im Arbeitszimmer liegen - es gibt schlicht keine Notwendigkeit dafür. Wenn ich denn doch einmal telefonisch Dinge organisieren muss: rechts neben dem "Entklammerer" liegt die kleine Smartphone-Stand-Halterung plus Fieldnotes für Gesprächsnotizen.
Ganz ohne Smartphone geht es bei mir im Arbeitszimmer nicht. Zur Freigabe von Internetbanking-Freigaben und 2-Wege-Logins mittels Google Authenticator benötige ich es dann doch öfters.
Das Thema Smartie sehe ich pragmatisch: Man benötigt es eben doch des öfteren, wie schon von Norbert erläutert. Wichtig für mich war es, den Ablenkungsfaktor massiv zu drücken, durch Abschalten der meisten Mitteilungen, Töne und Vibrationsalarme. Das macht zwar 1x Arbeit im Feintuning, aber ab dann ist Ruhe an Deck. Bei einer neuen App wird das sofort nachgeregelt, falls sie sich erstmals zu aufdringlich meldet.

Was wir uns vor einigen Wochen geleistet haben, ist eine ScreenBar-LED-Lampe von BenQ. Die sitzt oben auf dem Bildschirm - die Halterung mit einer cleveren Klemm-Gewichts-Kombination dürfte für fast alle Bildschirme passen, sonst eben innerhalb 14 Tagen zurück senden.

Sie blendet nicht und leuchtet die Fläche vor dem Bildschirm richtig schön gleichmässig aus. Auch die Lichtfarbe ist einstellbar, gut für weniger blaue Lichtanteile am Abend. Die Helligkeit regelt sich von alleine über einen Sensor. Strom kommt über einen USB-Anschluss, trotz der guten Ausleuchtung zieht das Teil offenbar wenig Leistung.

Mit dieser Anschaffung sind wir beide (meine Frau und ich nutzen zu Hause den gleichen PC) sehr zufrieden. Und es fällt bei einer ordentlichen Deckenlampe die sonst doch noch nötige Schreibtischlampe weg - die ScreenBar sitzt dort, wo sie am wenigsten stört. Noch ein Möbel weniger auf der Arbeitsfläche.
Diese ScreenBar Lampe ist ein guter Tipp. Die werde ich mir genauer ansehen. Danke!
Ich brauche da ein wenig mehr Deko und Hilfsmittel.

Und wie man sieht ist das Smartphone immer dabei. Eingehende Mails und Nachrichten (SMS, WhatsApp) werden dort sprachlich angekündigt. Dann fällt die Entscheidungsfindung leichter, ob das Eingegangene denn nun wichtig ist und kurzfristig gelesen werden muss. Künftig wird das Smartphone ja auch noch öfter zum Einsatz kommen, da es ab Herbst keine TAN mehr in Papierform geben wird.
Das Kabelgewirr ist den verschiedenen Dingen geschuldet. Ladekabel für diverse Geräte, Stromkabel für externe Festplatten, Anschlusskabel für externes Lesegerät.
Das Mobilteil des Festnetzanschlusses liegt dort wegen des Freisprechens (meine PNP ist nicht gerade Geräte-haltend förderlich). Das Bleistiftkonstrukt dient als Tabletständer. Das Tablet wird hin und wieder zum Lesen von Dingen benötigt, die ich dann in Auszügen gen Evernote (Nein, auf dem Tablet läuft kein Evernote) bringe. Die TV-Fernbedienung dient (wie sollte es auch anders sein?), dem gelegentlichen Fernsehen. Ich spare mir dann den doch mühsamen Treppenaufstieg ins Wohnzimmer.

Fragen beantworte ich gerne (habe ja sonst nichts zu tun).
Nein, dieses Posting ist kein Aprilscherz.

Ach ja: Es ist wirklich so dunkel, wie es auf dem Foto aussieht. Ich bin das seit Jahrzehnten gewohnt und dies hat den Vorteil das man das übrige Chaos in meinem Arbeitszimmer nicht sieht.
Stichwort Freisprechen: Wir haben uns ein DECT-Headset angeschafft. Es meldet sich im DECT-Netz als eigenes Mobilteil (Nebenstelle) an. Ankommende Gespräche kann man dort direkt annehmen, ausgehende stellt man mit einem der anderen Mobilteile her, und verbindet dann weiter.

Vorteil ggü. einem per BT gekoppelten Headset ist die deutlich größere DECT-Reichweite. Speziell meine Frau trägt das Teil oft sich unterhaltend im Haus hin und her, ohne Verbindungsprobleme bis in den letzten Winkel.

Frauen haben das echt voll drauf mit dem Multitasking   Wink Big Grin
@Horst: Auch so ein Schreibtisch hat was - findet man ja oft in Werbeagenturen :-) In manchen Projekt-Phasen habe ich zwar auch viel rumliegen, aber ich werde dann schnell hibbelig und will es wieder "clean" haben. Je weniger Ablenkung, desto besser. Das "normale" Internet lenkt mich schon zu sehr ab ...

@RosaElefant: Die Leuchte klingt interessant - berichte dann mal bei Gelegenheit von Deinen Erfahrungen.

@Norbert: ja, Authentifizierung und Online-Banking ... dazu brauche ich es auch. Allerdings habe ich nun schon länger alle wichtigen Accounts auf 2-Wege-Auth umgestellt, so dass meine Geräte oft als "vertrauenswürdig" (zusammen mit der Geo-Location) eingestuft sind und eher selten nachgefragt werden. Und Überweisungen mache ich gebündelt z. B. am Freitag-Nachmittag - da hole ich das Smartphone dann auch ins Arbeitszimmer. Ansonsten liegt es einen Stock tiefer, wodurch ich auch mal während meiner Computer-"Sitzungen" etwas Bewegung erhalte ... :-)

In den letzten Jahren habe ich mir generell angewöhnt, stundenmäßig weniger zu arbeiten, dafür aber sehr konzentriert. Sprich: Ich blende während der (Computer-)Intensiv-Arbeit fast alles aus (auch Nicht-Stören-Schild und Telefon umgestellt). Das sind vielleicht nur 3, 4 Stunden - aber in dieser Zeit kriege ich richtig viel erledigt. Den Rest vom Arbeitstag verplane ich dafür so wenig wie möglich, damit Gespräche drin sind, spontane Einfälle ausprobiert werden können oder auch "mal so" im Internet geschaut werden kann. Schwankt natürlich je nach Projektphase, Semesterbetrieb, Semesterferien, Urlaub usw. - aber ich fahre damit recht gut.